[Kaufberatung] Was für für komponenten brauche ich für eine Wasserkühlung?

Hellslord

Neuling
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Moin moin leute,

Ich wollte mir eine Wasserkühlung zulegen aus den gründen das sie leiser und effektiver ist als Luft.

Nur was brauche ich / was könnt ihr mir empfehlen?

Vom Preis her kp also das was es kosstet kosstet es halt :-) muss aber jetzt nicht die super mega extreme kühlung werden

Ich wollte erstmal die GPU (Grafikarte gtx 970 windforce) kühlen und die CPU (amd fx 8350) kühlen. Dabei ist mir aufgefallen das die northbridge ziemlich heiß wird soll ich die besser gleich mit kühlen?

Dann hatte ich noch eine aushergewöhnliche idee und zwar wollte ich als passivkühler ein kleine Zimmerbrunen nehmen sieht schick aus und habe dann etwas mehr Wasser im Kreislauf. (Ist das möglich oder eher abratsam da ja auch staub ins Wasser gelangen kann)


Mein Pc noch mal ganz.

Mainbord -As Rock 990FX Extreme3
CPU -AMD FX-8350
Grafikkarte - gtx 970 windforce
RAM - 8GB (2x 4096MB) G.Skill RipJawsX DDR3-2133 DIMM CL11-11-11-30 Dual Kit
CPU Lüfter -be quiet! Shadow Rock 2 Tower Kühler
Eine ssd und eine hdd festplatte

Gehäuse ist von Zalman Z11 PLUS HF1 Midi-Tower PC-Gehäuse mit Fenster für 7x Lüfter ATX

Schon mal ein dickes dankeschön im voraus :)
 
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Danke schön ;)

Ich werde mir das gleich mal durchlesen.

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1 Frage währe da noch die Idee mit dem Zimmerbrunnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zimmerbrunnen mit dem Kühlmittel benutzen, warum nicht?! Aber der staub ist nen Faktor und bedeke auch Katzen/Hundehaare, wenn vorhanden. Ich würde auf jedenfall einen Filter direkt hinter den Brunnen setzten, das möglichst kein dreck in den kreislauf kommt. Das du hier deutlich öfter auch wegen verdunstung Flüssigkeit nachfüllen musst, sollte dir auch klar sein. Ich weiss auch nicht in wie weit sich die Zusätze im Wasser mit den Brunnenbauteilen verstehen, von verfräbungen erstmal abgesehn. Ich mag die Idee, denke müsste man mal austesten, nur villeicht nicht mit dem main system ;) Grüße
 
Zimmerbrunnen gehören in keine Wakü, da der Staub das Wasser leitfähig macht, somit eine ganz schlechte Idee, wenn es mal ein Leck gibt, was normal komplett egal ist (also mir zumindestens, ich wasche auch Boards :shot: ).

Von anderem Dreck & dem Filterkram gar nicht erst angefangen.

Dann lieber den Zimmerbrunnen so und nur für den Effekt die Schläuche der Wakü dran vorbeiführen, "Kühlleistung" kann man von einem Brunnen definitiv keine erwarten.
 
Zimmerbrunnen gehören in keine Wakü, da der Staub das Wasser leitfähig macht, somit eine ganz schlechte Idee, wenn es mal ein Leck gibt, ...
Dazu muss das Wasser nicht mal mit Staub in Kontakt kommen (geht nur schneller so). Allein urch den betrieb in einem Wakü-kreislauf erhöht sich die Leitfähigkeit, die im PE-Kanister zwar niedrig aber durchaus gut messbar ist, auf ein Niveau was mit Leitungswasser vergleichbar ist. Der Mythos vom nicht leitenden Wasser in einer Wakü ist btw schon seit vielen Jahren widerlegt - trotzdem hält sich diese Legende hartnäckig. Spätestens im Leckagefall wäre es aber selbst ohne die Tatsache, dass die Leitfähigkeit im Kreislauf auch ohne "Extra-Dreck"schnell ansteigt, egal. Sobald das Wasser auf die Hardware trifft erhöht sich die Leitfähigkeit duch Aufnahme löslicher Bestandteile, von Staub und anderen Oberflächenanhaftungen sehr schnell auf ein Niveau, was Stromfluss zulässt. Der Grund warum trotzdem selten was Irreparbles passiert, wenn es zur Leckage kommt, ist vor allem darin zu sehen, dass die an den mesoten Bauteilen geringe Spannungen und nur an wenigen Stellen hohe Ströme fließen, und dass die Leitbahnen auf den Platinen versiegelt sind. Trotzdem ist natürlich die Gefahr grundsätzlich geringer, wenn realtiv lauberes Wasser, welches lediglich normale Leitfähigkeit besitzt in Kontakt mit der hardware kommt, als wenn man Saltzlagek drauf schütten würde :d.

@Topic: Offene Wasserkühlunngen bringen neben der schnellen Verdreckung und Verstopfungen durch die Aufnahme von Staub auch noch ganz andere Probleme mit sich ;). Ich rate dir zur Lektüre von Forenbeiträgen aus den Anfangstagen der Wakü-Szene oder auch zu Bong-Kühlungen. Ich glaube danach wirst du sehr schnell Abstand von deinem Vorhaben nehmen ;).
 
Zimmerbrunnen gehören in keine Wakü, da der Staub das Wasser leitfähig macht, somit eine ganz schlechte Idee, wenn es mal ein Leck gibt, was normal komplett egal ist (also mir zumindestens, ich wasche auch Boards :shot: ).
Jaja, der Mythos nicht leitfähiges (destilliertes) Wasser.
Reines Wasser (H2O) hat man nur unter Laborbedingungen.
Selbst wenn man unter diesen Laborbedingungen ein System füllt, wird das Wasser wieder leitfähig.
Und warum ?
Weil die Kühler und der Radiator aus Metall sind und das Wasser somit wieder leitfähiges Material aufnimmt. Tadaaaa ! ;)
Destilliertes Wasser, wie es so schön heißt, nimmt man nur um Korrosion und Algenwuchs möglichst lange hinaus zu verzögern.

Auch die Reihenfolge, in welcher die einzelnen zu kühlenden Komponenten in das System integriert werden, sprich Reihenfolge Wasserdurchfluss, ist völlig egal.

Zwei Sachen sind wichtig:
Der Wasserbehälter muss sich oberhalb der Pumpe befinden, sonst zieht sie Luft.
Erst die Pumpe anschmeißen, dann den PC.
 
Es hätte noch bloßer geklungen, hätte man von schwach leitendem Wasser gesprochen. Und es ist so schwach, dass man mehr oder minder von nicht leitendem Wasser sprechen kann (im vgl zu 08/15 Leitungswasser)
 
Es hätte noch bloßer geklungen, hätte man von schwach leitendem Wasser gesprochen. Und es ist so schwach, dass man mehr oder minder von nicht leitendem Wasser sprechen kann (im vgl zu 08/15 Leitungswasser)

Hilft nur wie gesagt nichts, sobald du es in einem Wakü-Kreislauf schüttest ;). Der Vorteil von destilliertem Wasser oder entmineralisiertem Wasser liegt lediglich darin, dass es nahezu völlig frei von ausfällbaren mineralischen Stoffen und von Bakterien, Pilzen und Algen ist. Somit kommt es nicht zu Ablagerungen (was bei der geringen Menge aber selbst mit hartem Leitungswasser kaum ein echtes Problem wäre) und vor allem kommt es nicht ohne Weiteres zur Vermehrung von Bakterien, Pilzen oder Algen - zumal das Wasser auch aufgrund seiner Sauberkeit und daher geringen Sättigung gut Metallionen aus den Kühlern und Radiatoren aufnimmt. So wird dem Wasser im geschlossenen Kreislauf zunächst durch Oxidation der gelöste Sauerstoff entzogen, was die Lebensbedingungen bereits extrem ungemütlich macht und nur noch wenige Organismen überhaupt in der Lage wären darin zu überleben. Hinzu kommt dann noch ein Überschuss an Metallionen, der im Normalfall auch den letzten Organismen schnell den Garaus macht. Dafür reicht an sich Kupfer bereits völlig. Irgendwelche Spielereien mit Silber, die wieder neue Korrosionspotentiale eröffnen kann und sollte man sich daher sparen. In einem geschlossenen Kreislauf könnte man daher zumindest unter diesem Aspekt und bei hygienischer Arbeitsweise auf Glykol mit seiner Biozidwirkung verzichten.

Bei einem offenen Kreislauf wie dem hier vorgeschlagenen Zimmerbrunnen reicht das aber bei weitem nicht, denn hier wird ständig Nachschub an Mikroorganismen aus beiden Domänen der Biologie inkl. Nährstoffen aus der Luft angeliefert. Außerdem sorgt ein plätschernder Zimmerbrunnen auch dafür, dass das Wasser stets viel gelösten Sauerstoff enthält. Zusammen mit den angenehmen Temperaturen durch die Wakü-Nutzung entsteht so recht schnell ein kleines schleimiges Biotop, was aus naheliegenden Gründen nicht kompatibel mit dem eigentlichen Verwendungszweck ist. Da hilft auch die Metallionenaufnahme des Wassers nicht mehr, denn diese werden durch den stetigen Sauerstoffnachschub alle gleich wieder oxidiert und außerdem ist es irgendwann auch damit gestättigt.

Was das die glykolbasierten Zusätze oder Fertigmischungen in geschlossenen Kreisläufen angeht führt in destilliertem Wasser eben jene Aufnahme von Metallionen, die ein zusätzliches Biozid im geschlossenen Kreislauf in Normalfall unnötig macht, auch dazu, dass die Leitfähigkeit in Null Komma nichts auf dem Niveau von Leitungswasser ist, sobald das Wasser mal im Kreislauf ist - auch wenn dieser sehr gründlich gereinigt wurde, denn das hat damit nichts zu tun. Damit wird aber wieder Korrosion Tür und Tor geöffnet, wenn punktuell nicht oder schwach passivierte Metalle mit stark unterschiedlicher Position in der elektrochemischen Spannungsreihe im Kreislauf vorkommen. Deshalb kommt Glykol wieder als Lösungsmittel für wirksame Korrosionsinhitoren ins Spiel, die die freien Metalloberflächen vom Elektrolyten den das Wasser darstellt abschirmen. So kann man Korrosionserscheinungen vermeiden will - und seien es bloß angelaufene Kühler, wenn die Korrosionspotentiale nicht sehr hoch sind.

Kurzum - sobald destilliertes Wasser oder entmineralisiertes Osmosewasser in einem Wakü-Kreislauf geschüttet wird, nimmt es sehr schnell Metallionen auf und erreicht innerhalb sehr kurzer Zeit Leitfähigkeiten, die es unter diesem Aspekt nicht mehr wesentlich von Leitungswasser unterscheidbar machen. Die sinnvollen Gründe für die Verwendung von Aqua dest. bzw. entmineralisiertem Wasser liegen ausschließlich in anderen Qualitäten.
In einem offenen Kreislauf kann man aber auch von diesen nicht profitieren. Da müsste man schon mit richtig üblen Bioziden arbeiten, um dauerhaft die Biotop-Bildung zu vermeiden, aber das ist angesichts der unvermeidbaren Verdunstung in die Raumluft ebenfalls keine praktikable Lösung. Letztlich sind es neben dem Raumklima vor allem diese Probleme die Versuche offene Wakü-Kreisläufe zu betreiben, langfristig immer scheitern lassen. Im Übrigen wurde in dem Bereich auch vor Jahren schon alles ausprobiert und für schlecht befunden. Es ist würde nicht gerade intelligent wirken bekannte Fehler wissentlich zu wiederholen ... ;).
 
Man man man hier hab ich ja was los getreten :d

aber schon mal danke für die antworten Am anfang scheifen sie ja noch nicht so ab :d
 
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