[Kaufberatung] Austausch eines NAS gegen Homeserver

lokalhorsty

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Aloa Community,

mein NAS von Synology 409 soll ersetzt werden.
Momentan befinde ich mich noch in der Planungsphase und Machbarkeitsstudie.
Start des Projektes April 2015 mit Kauf, Aufbau und Installation.
1000€ sind das Budget wenn es weniger wird freut sich meine Brieftasche und ich kann meine Wakü vom 2011-3 upgraden. :banana:

Das Synology NAS läuft nicht im 24h/7D Modus es wird eingeschaltet wenn es gebraucht wird. Eingebaut sind 4x 2GB Platten und werden als Raid 5+ Spare betrieben.
Mit dem NAS hatte ich keine Probleme auch mit dem Einsatz von WD green Platten.
Das Nas hat auch keinen permanenten Internetzugang.

Der momentane Einsatz vom 409:
- UPNP Server
- File & Fotostorage
- Backup image Store von 5 Clienten

Gründe zum Ersatz:

- Austausch vor Defekt
- Datentransferraten erhöhen
- Datenvolumen erhöhen

Mein erster Ansatz war das Synology 415+ mit 4x3GB Platten zu kaufen.
http://geizhals.at/eu/?cat=WL-469273

Das sind dann mal knapp für 1000€ für ein fertiges NAS, viel € dachte ich mir.
Für dasselbe Budget sollte doch etwas schnelleres bzw. flexibleres NAS oder sogar ein Homeserver möglich sein.
Mein Entschluss wurde bekräftigt mit dem Geschenk aus der Verwandtschaft einer Windows Home Server 20011 Lizenz CAB 10.

Anforderungsprofil für den Homeserver:

- Leise – bzw. unhörbar
- Backupserver für 5 Clienten
- File & Fotostorage
- UPNP Server
- Home cloud
- Virtualisierung
- TS Server
- Firewall auf Linuxbasis (falls es Sinn macht)
- 24/7 Betrieb
- IPIMI
- AES Verschlüsselung
- RAID 5 besser 6 (USV vorhanden)

Nach lesen des CT Artikels bezüglich Bau eines sparsamen Homeserver und suche einer persönlichen Konfiguration sind bei mir mehr Fragen als Lösungen.

1 Ansatz XENON fast 200€ mehr als das Budget
http://geizhals.at/eu/?cat=WL-503177

2. Ansatz Intel Atom im Budget aber reicht die Leistung aus?
http://geizhals.at/eu/?cat=WL-504148

3. Ansatz Intel i3 Server allerdings dann kein ECC Ram möglich
http://geizhals.at/eu/?cat=WL-503176

4. Ansatz AMD Server auf FM2+ hier auch kein ECC Ram und kein IPIMI
gibt es Alternativen zu IPIMI?
http://geizhals.at/eu/?cat=WL-503178

Was würden die Serverexperten sagen ist das die richtige Richtung oder ist das alles zu viel Leistung?

Danke für Eure Zeit.
mfg
 
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Schau dir mal den Dell T 20 an der sollte eig. alles mitbringen was du dir so wünscht.
Lautlos ist er nicht, aber er ist mM nach nicht störend.
du kannst dich auch zwischen dem kleinen Pentium Modell entscheiden, bzw. wenns etwas Performativer sein darf, der Xeon.
Ist halt auch eine Preisfrage.
Kannst ja mal bissl im Sammelfred stöbern: KLICK


Gruß

Rocker
 
Beleuchten kannst du einen Xeon nartürlich auch, aber ob Xenon Lampen da das richtige sind??
*just kidding*

Vorteil wäre hier, das VT-d unterstützt wird

3. Ansatz Intel i3 Server allerdings dann kein ECC Ram möglich

Dieser i3 kann ECC (nicht alle aber viele i3 haben ECC an Board 4th Generation Intel® Core gibt Auskunft).

Was willst du mit einem T-Prozessor? Sag' nicht Stromsparen!

Ein T oder U Prozessor spart Rechenleistung und damit Wärme-Verlustleistung und sind daher für Passiv gekühlte PCs geeignet und werden dort eingesetzt, wo eine adäquate aktive Kühlung Problematisch ist. Sie Sparen aber Keinen Strom bzw. genauer gesagt Arbeit (man Bezahlt die Arbeit in KiloWattStunden und nicht den Strom in Ampere), denn die Arbeit muss ja trotzdem gemacht werden, es dauert nur länger.


T20 = 349 € (http://www.cyberport.de/?DEEP=1517-02D&APID=14)
Speicheraufrüstung (+4GB) = 63 €
SSD = 90 €
4x 4TB WD-Red a' 153 e = 612 € (http://geizhals.at/eu/western-digital-wd-red-4tb-wd40efrx-a992027.html)
WD Red haben 4.5W (Betrieb) & 3.3W (Leerlauf), die von dir gewählten HGST NAS Platten schon 6,9 Watt im Leerlauf und wären sogar noch 3 € billiger.
Summe = 1114 €

Billiger als deine Xeon Konfi und 4 TB mehr Speicherkapazität!

ggü dem T20 lohnt sich ein selbstbau eigentlich nur, wenn man (deutlich) mehr Platten(Platz) benötigt.
Womit wir dann bei dem von dir gewählten Gehäuse wären, das bietet gerade mal Platz für 6 HDDs -allerdings alle 3,5" (das T20 hat 4x3,5" und 2x2,5") ein wenig kann man das mit grösseren Platten kompensieren

Ich würde eher 4 TB Platten nehmen, der Preis Pro GB ist nahezu gleich und du hast von vornherein Reserve.

Wenn Windows eingesetzt werden soll und Raid 5 gefordert ist, solltest du noch einen Hardware Raidcontroller einplanen, da Software Raid unter Windows und FAKERAID nicht wirklich performant sind (bei Linux, BSD sieht das ganz anders aus)
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Rocker
das T20 schau ich mir mal genauer an

@ Digi-Quick
natürlich Xeon ;D

HGST habe ich gewählt weil die eine geringere Ausfallquote hatten als WD. (Allerdings jetzt ein Konzern)

Die Config mit dem T20 sieht interessant aus.

Bei der Auswahl der CPU bin ich nach TDP gegangen, je weniger Hitze produziert wird um so weniger muss man diese abführen.
Das System ist von Grund auf leise, deshalb auch das kleine Gehäuse, mit den 120er Lüfter.
Da der Server wie das NAS im Wohnzimmer stehen wird, wollte ich diesen klein und leise halten, bzw sollte leiser werden als das 409.

thx für die ersten konstruktiven Anregungen.

Edit:

Das T20 ist im P/L unschlagbar wenn man es so nimmt wie es ist, leider für mich keine Option da ich modden müsste für meine Ansprüche.

- nur 4 Sata Ports; ich würde gern das BS auf SSD installieren, 1 Sata Port zu wenig eine Erweiterungskarte macht das P/L Verhältnis wieder zu nichte
- zu laut, keine 120 Lüfter möglich
- zu eingeschränkt durch Dell Propritäre Anschlüsse und Netzteil

Kaufen installieren, konfigurieren fertig.
Ich möchte keine Zeit beim Server fürs modden investieren,
da ich diese brauche um mich in die Servermaterie einzulesen. :coffee: das kommt aber später erst einmal muß ich die Hardware klären.

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
Controller für zwei zusätzliche SATA Anschlüsse kostet zirka 10,- was du bei einem reinen Datengrab jetzt noch Modden willst weiß ich nicht.
TDP gibt nur an wie viel Wärme abgeführt werden muss aber bei dem was du machst ist die Kiste 99% der zeit im Idle und selbst wenn nicht wirklich laut.
Mal davon ab kannst du es ja testen.
am ende wird wohl das Lauteste im ganzen System nicht der Lüfter sein sondern deine HGST Platte. alleine deswegen wird unhörbar schon schwer, es sei denn die Platten sind aus. Mit den meisten Hardware Raidcontrollern kannst du das aber knicken.
Zudem halte ich Hardware Raid nicht mehr für wirklich zeitgemäß. Es gibt genug andere Möglichkeiten die mit Xeon locker Wirespeed zulassen und immer den Vorteil von Erweiterbarkeit/Hardwareunabhängigkeit bieten.
 
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das die Kiste nicht komplett lautlos sein wird ist mir schon bewust.
Mich persönlich stört ein laut dröhnender Lüfter mehr als das Zugriffsgeräusch heutiger Consumer HDD.

So wie es sich momentan aussieht wird es ein Xeon.
Den Warenkorb habe ich ähnlich dem T20 angeglichen.
4x 4TB sind 200€ mehr, die Mehrkapazität werde ich kurz & mittelfristig nicht benötigen.

http://geizhals.at/eu/?cat=WL-503177

Was haltet Ihr davon?

mfg
 
schau mal in diesen Thread:
http://www.hardwareluxx.de/communit...hilfe-fuer-ein-raid-kaufberatung-1052200.html

Mehr Ausbaureserve falls das interessant ist! (natürlich auch etwas teurer)

Bei den MS-Tech Gehäusen wäre ich alleine schon auf Grund des Preises skeptisch, ob die wirklich was taugen - solide Gehäuse kosten mMn mehr.
Wenn die Grösse zweitrangig ist, kann man sich auch das Sharkoon T28 (Midi-Tower) mal Anschauen, ebenfalls 8x 3,25" allerdings kein Hot-Swap.
die 3 mitgelieferten Lüfter sind sicherlich nicht die leiseseten die es gibt, habe das Gehäuse aber schon mehrfach verbaut, ohne daß der Wunsch nach leiseren Lüftern geäussert wurde! "Vorteil" wäre hier, daß bis ATX alles passt - mehr Mainboard/Prozessorkombis zur Auswahl.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun nimmst du den Dell T20 + die M550 + die WD RED + einen 4 GB ECC Riegel kommst du auf ca. 900€
Dann hast du den Xeon eine Nummer größer und sparst ca. 100€
Modden musst du nichts.... für 10 € einen zusätzlichen Satacontroller einbauen und gut ists, daran die SSD und an die 4 SATA auf dem Board die WD RED.
Laut ist er auch nicht, zumindest, sollte man das vorher mal testen / gehört haben :d
Wie oben schon beschrieben, ein Selbstbau lohnt nur wenn du DEUTLICH mehr Platz benötigst.
Zudem Bietet der Dell T 20 noch Intel AMT an und das ist eine wirklich feine Sache.

Gruß Rocker
 
Oder: gleich einen T20 mit 8GB RAM
Gegenüber einem Selbstbau wurde/wird der T20 seitens Dell als Server vermarktet (vor Produkteinführung hoffentlich auch ausgiebig getestet ;)) und bietet zudem einen 2 Jahre Vor-Ort-Service.
Unabhängig davon, ob ich es mir zutraue oder nicht, würde ich bei angestrebtem 24/7-Betrieb nicht auf Selbstbau-Lösungen setzen.
 
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Der Vorschlag mit dem T20 ist wirklich gut und wurde von mir auch schon in Betracht gezogen, nur schränkt mich das Angebot mehr ein.
Ein no go sind zwei entscheidende Dinge, 80 Lüfter und Beschränkung durch Propritäre Hardware von Dell.
Ich benötige keinen professionellen Server Support für meine Heimbetrieb.

Ich baue & configuriere meine Rechner seit anno 2000 selber, mit allen Vor- und Nachteilen.
Ich stocke lieber mein Budget auf damit es für meine Ansprüche genügt.

Der Server ist zu 100% privaten Nutzung also hauptsächlich Multimedia und Filestation.
Ich habe mich zu 90% bei der Hardware festgelegt, siehe obigen Link. Evtl mehr Ram für Virtualisierungen.
Das Board kann alles was der Dell auch kann (IpIMI, ECC etc.) und mehr Sata Ports.

Reicht das System aus um ein Wirtssytem zu erstellen um Windows Home Server 2011, TS Server, Linux zu Testzwecken in virtuellen Maschinen laufen zu lassen?
1 Wirt mit 3 Virtuellen Clienten

Für Links für den Einstieg wäre ich dankbar.

Danke mfg
 
Die Firewall solltest du auf jeden Fall in eine separate Maschine auslagern, denn wenn Schadcode ins Netzwerk kommt, wäre er dann direkt auf dem Server. Das nur als Info. Schau dich mal im Sophos UTM Thread um, sowas wäre auch für mich eine nette Lösung für zuHause. :)
 
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