[Kaufberatung] Disk-Array im Heimbetrieb?

Necrofridge

Semiprofi
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Hallo Forum,

heute mal eine etwas ungewöhnliche Idee, bzw. Frage. Erstmal beginne ich mal mit meiner Problemstellung:
Ich bin so ein bisschen Datenmessi und schmeiße ungerne was weg. Daher laufen mir doch recht schnell meine Platten voll und ich bin dann gezwungen, die Dinger aufzuräumen und das passt mir nicht.
Die meisten würden sich dann ein NAS oder einfach mehr externe Platten holen, aber was bringt mir das, wenn ich ständig meine Speicherorte ändern muss? Ich würd die gerne (logisch) an einen Platz werfen und mich dann nicht mehr um den tatsächlichen Speicherort kümmern -> eine Art Cloudspeicher muss her.
Einige NAS bieten das natürlich an, bei Erweiterung durch weitere Platten entsprechend zu verwalten. Aber irgendwann sind da die Bays auch voll.

Jetzt hatte ich von Disk-Arrays gelesen und die scheinen mir ja genau das zu tun, was ich möchte. Aber: Ich bin mir nicht sicher, hab damit noch nie gearbeitet und allgemein recht wenig Erfahrung im Serverbereich. Daher meine Fragen:
- Würde das so funktionieren, wie ich mir das vorstelle?
- Ist das privat finanziell sinnvoll umsetzbar?

Freue mich auf eure Antworten :)
 
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"Disk-Array" ist ein allgemeiner Begriff, der vieles umfassen kann.

Im einfachsten Fall ist ein Disk-Array ein Gehäuse mit vielen Festplatteneinschüben, wo dann noch ein SAS-Portmultiplier eingebaut ist. So kann man das Gehäuse mit einem externen SAS-Kabel an einen RAID-Controller in einem Server anschließen, der die angeschlossenen Festplatten dann als interne Festplatten erkennen und konfigurieren kann.
Es gibt aber auch viele andere Ausführungen, von denen ich aber nicht glaube, dass sie dir weiterhelfen werden.

Das, was Du suchst, was auch einfach erweiterbar ist, ist z.B. ein Windows Server 2012 R2 mit vielen Festplatteneinschüben und Storage Spaces. Dort kannst Du erstmal x Festplatten einbauen, diese zu einem Storage Pool zusammenschließen und auf diesem Storage Pool einen Storage Space erstellen. Wenn der Storage Space voll wird, kannst Du mehr Festplatten einbauen, diese in den Storage Pool einbinden und den Storage Space erweitern.
Alternativ kannst Du auch einen hochwertigen RAID-Controller nehmen, da kann dann das RAID erweitert werden, wenn der Platz knapp wird. Das setzt allerdings immer die gleichen Festplatten voraus, da ist Storage Spaces weitaus flexibler, weil man da die Festplatten auch bunt mischen kann.
 
Ok, dann konzentrier ich mich mal auf Storage Spaces und ähnliches. Danke schonmal!

Ich schau mal, welche Hardware ich dafür brauche. Irgendwelche Empfehlungen?
 
...wenn Du ein Windoze-Typ bist, empfehle ich StableBit DrivePool...ähnlich StorageSpaces aber wesentlich unkomplizierter.....ein Win7 reicht.
Du brauchst latuernich hardware, die für Deine Ansprüche passt.

Ein Datengrab muss mindestens mal die Anzahl Platten verkraften (Gehäuse, NT und Controller-Ports).
 
DrivePool sieht vielversprechend aus. Denke das werde ich nehmen. OS wird dann ein Windows Server 2012.
Leider hab ich bei Serverhardware so mal gar keinen Plan.
Gehäuse hab ich mal Richtung Chieftec geguckt, die haben ja eigentlich immer recht solide Kisten (und ein potentieller Dieb kriegt automatisch n Bandscheibenvorfall), aber hab da nur welche mit so blöden Gittern im Seitenteil gefunden. Eventuell muss ich da noch weiter suchen oder ich mach die einfach von innen zu...
Anforderungen an die Hardware wären sehr leise (ich schlafe quasi daneben) und stromsparend und halt erweiterbar, also viele Buchsen für Festplatten und ein paar Slots für Erweiterungskarten, sofern das irgendwann nötig wäre.

Wie sieht das später mit der Stromversorgung aus? Der Anlaufstrom von vielen Festplatten könnte ja ein Netzteil zum Abschalten bringen, wäre da so ein staggered Spinup die Lösung? Brauch man dafür wieder extra Controllerkarten oder bringen das die besseren Onboardcontroller schon mit?
Generell, wie groß sollte man ein NT für so einen Server dimensionieren? Kann man bei einem Haufen Green-Festplatten mit etwa 10W rechnen?

Dann wären wir auch schon beim nächsten Thema: Festplatten. Soll ja wirklich ein Datengrab werden und hat eher selten Zugriffe. Denke da brauch man keine NAS/Serverplatten, die auf 24/7 Betrieb ausgelegt sind, oder?

Speicher, was setzt man da so an? Einfach 4GB, damit man auf der sicheren Seite ist?

MB und CPU bin ich total ratlos. Was nimmt man denn da?
 
...staggered spinup kann da helfen, ja..ist aber nicht garantiert, dass es mit jedem board funktioniert.
Bei meinen M1015, umgeflasht zum IT-Mode, funzt es.

Zum Theme NT, kopiere ich mal das, was ich in einem anderen fred geschrieben habe..
-> für einen Fileserver würde ich immer ein single-Rail NT nehmen.
Single-/Dual-Rail: in den Specs des NT sind die Ampere, die es auf der 12V Schiene (Rail) bereitstellen kann gelistet.
Ein Dual-Rail hat da 2 Angaben (für 12V1 und 12V2)...ein single Rail nur eine (12V)..ein Multi-Rail sogar mehr (...12V3, ...)
Das NT verteilt die Leistung über Sammelschienen (Rails)...an den Schienen hängen die Kabel.
Ein Fileserver muss die Platten hochfahren...eine moderne 3.5" braucht dafür an 12V etwa 2A -> 24W (der Motor, plus noch was an 5V für die Elektronik).
Bei einem Single-Rail musst Du nicht darauf achten wie die Kabel belastet sind (wo Du die Platten dranhängst) und kannst es pot.
dann auch kleiner dimensioneren (zB 450W-single statt 600W-dual).
Das kleinere NT wird, wenn der Server dann angelaufen ist, effizienter arbeiten (denn er braucht die NT-Nennleistung nur beim anfahren der Disks).
zB das X10SL7-F kann 14 Disks -> 14x2A =28A für die Disks...nimm eines mit >=37A (board, CPU, RAM -> +3-4A, Lüfter +1A, TV-Karte +2A ... -> 2A Reserve, 4A wenn man die SSD abzieht....NT altern auch).

...mit Drivepool hast Du den Vorteil, das jede Platte individuell bleibt,,
Windoze kann die Platten schlafen legen und es werden auch nur die Disk(s) wieder angefahren, auf der/denen der File liegt...das spart au ch Strom.
Allerdings ist die effizienteste Lösung, das System schlafen zu legen....eine kwh die man nicht verbraucht ist mit Sicherheit gespart ;)...bei Bedarf wieder aufwecken.
Was ist so Dein Nuzungsverhalten?...für 2-3h am Tag lohnt sich ein 24/7 Betrieb aus Sicht der Stromrechnung bestimmt nicht.

Gehäuse: ...nimm ein schallgedämmtes und grosse, langsamer drehende Lüfter.

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...was ist denn Dein Budget?

...was hast Du noch für Anforderungen....nur Daten speichern und bereitstellen (1x 1GBit Link voll ausnutzen) oder auch umwandeln/transkodieren?

...wieviele Daten (TB) willst Du in den nä. 2 Jahren "verwalten"?

...willst Du verschlüsseln? (wenn einer den Server klaut, obwohl schwer ;) )

Du brauchst keine Server HW, wenn Du keine 24/7 Ansprüche hast, sondern WoL nutzt.
...und keine dicke CPU wenn Du nicht verschlüsselst und nicht transkodierst.
Ein einfaches Board mit CPU und mit Platz für eine SSD fürs OS und 3x4-6TB Disks gibt es schon für kleines Geld.....einen Controller kann später man nachrüsten.
 
Budget: Würde gerne insgesamt unter 1000€ bleiben. Darf aber auch gerne günstiger werden.
Eigentlich brauche ich das nur zum Bereitstellen der Daten.
Denke pro Jahr brauch ich so 2TB. Würde dann erstmal mit 4TB starten und langsam nachschieben, wenn ich wieder was brauche. Eine SSD fürs OS liegt hier übrigens schon rum (60GB)
Verschlüsseln eigentlich nicht wirklich notwendig. Wenn man daran sparen kann, dann kann ich drauf verzichten.

Also grundsätzlich landen auf der Kiste Filme und Musik. Wollte auch einen Teil des Speicherplatzes nutzen, da ein bisschen Zeug zu hosten. Allerdings kann ich da natürlich auch n Raspberry mit ner kleinen externen Platte an den Start bringen, das könnte durchaus sinnvoller sein.
 
Hier mal ein Vorschlag:
...das günstigste Board, als Einstieg...mit CPU und 4xSATA...wird völlig reichen: http://geizhals.at/de/biostar-nm70i-1037u-a1034350.html
Alternativen: http://geizhals.at/de/asrock-b85m-pro4-90-mxgq20-a0uayz-a940329.html (Intel NIC) ..dazu S1150er CPU Deiner Wahl, ein Celeron reicht *locker*
...nimm 2x4GB RAM
Serverboard: http://geizhals.at/de/supermicro-x10sl7-f-retail-mbd-x10sl7-f-o-a956610.html ...da ist ein weitere Controller schon drauf -> 14 Disks...hier aber ECC UDIMS nehmen.
..willst Du hosten, nimm einen i3 und 2x8GB

....2x4TB Disks: http://geizhals.at/de/hgst-deskstar-nas-4tb-7200rpm-h3iknas40003272se-0s03665-a1060887.html
...Gehäuse: http://geizhals.at/de/nzxt-h230-schwarz-ca-h230i-b1-a954493.html
...NT: http://geizhals.at/de/sea-sonic-g-series-g-360-360w-atx-2-3-ssr-360gp-a830678.html
 
Cool, danke!

Zu den Festplatten: Brauch ich denn so schnell drehende NAS-Platten? Würden da auch nicht WD-Greens gehen?

Das Gehäuse gefällt.
Beim NT würde ich wohl nochmal etwas mehr ausgeben und auf ein passives ausweichen. Bin da recht empfindlich, und wenn das nachts laufen wird (kann mal sein), dann will ich da echt nicht vom Server geweckt werden.
Auf die entsprechende CPU kommt dann auch ein günstiger, guter Lüfter, der dann z.B. mit Speedfan geregelt wird.
 
Normalerweise sind fast alle Platten schneller als die Anbindung. Die wird ja üblicherweise über das LAN realisiert.

Ich hab mir übrigens einen µ-ATX-Rechner in die Kammer gestellt, und binde immer weitere Lian-Li EX503 bzw. Sharkoon 5-Bay-Raid an den Rechner an, wenn mir der Platz ausgeht. So braucht man kein Riesen-Gehäuse und kein Riesen-Netzteil, und das ganze ist auch noch relativ leise.
 
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..zu den Platten.

Mit DrivePool hast Du kein striping und Du wird für Filme i.d.R. keine Duplizierung anlegen (hast ja noch die Bluray).
Das heisst ein File ist immer nur auf einer Disk...dann muss eine Disk also den GBit-Link allein ausreizen können.
Eine green schafft nur ca. 80MB/sec...ein 7.2k schafft etwas unter 120MB/sec...

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dann nimm beim NT ein 80Plus-Platinum...zB. sowas: http://geizhals.at/de/sea-sonic-platinum-series-fanless-460w-atx-2-3-ss-460fl2-a883817.html

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..alternativ einfach den Dell T20...siehe auch den fred dazu hier im forum.
...ne SSD kann man immer reinpfriemeln und bei den Plattenpreise heutzutage und Disks bis 6TB kommt man mit 4 Bays lang hin ;)
 
Das NT hatte ich im Blick ;)
Fertig kaufen ist ja langweilig.

Noch zu den Festplatten: Verstehe, die green würde eher limitieren, als das Netzwerk. Benötigt man denn so hohe Übertragungsraten wirklich, oder muss ich einfach nur längere Übertragungszeiten ertragen? Im letzteren Fall würde ich eher damit leben, als mit lauten Festplatten.

Hatte grad zufällig was von SnapRaid gelesen. Das würde Paritätsinfos auf anderen Disks verteilen, richtig? Würde das in meinem Fall möglich sein, das einzusetzen? Ich hab persönlich keine Lust, so viele Daten 1:1 irgendwo hinzusichern und so wichtig sind die mir nicht. So ein Striping wär aber ne gute Möglichkeit, das ganze etwas sicherer zu machen, ohne zu viel Speicherplatz zu belegen. Richtig?
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich kann man auch die etwas günstigeren WD Green nutzen. Im Zweifel limitiert die Festplatte und das Übertragen von Daten dauert etwas länger. Außerdem sei zu sagen das nicht nur die UPM der Festplatte verantwortlich ist wie schnell gelesen oder geschrieben werden kann sondern auch die Anzahl der Disks. Aus diesem Grund sind größere Festplatten auch immer einen Ticken schneller als die gleiche Festplatte als kleinere Version.

Zur 1TB Variante habe ich auf die schnelle keine genauen Werte gefunden aber man sieht anhand der größeren Festplatten bereits wo's hin geht.

1TB WD Green
theoretische Leserate (TecBench): minimale / mittlere / maximale x / 70 / x MB/s

2TB WD Green
theoretische Leserate (TecBench): minimale / mittlere / maximale 52 / 95 / 127 MB/s
theoretische Schreibrate (TecBench): minimale / mittlere / maximale 51 / 89 / 127 MB/s

3TB WD Green
sequenzielle Leserate (TecBench): minimale / mittlere / maximale 61 / 106 / 137 MB/s
sequenzielle Schreibrate (TecBench): minimale / mittlere / maximale 60 / 99 / 127 MB/s

4TB WD Green
sequenzielle Leserate (TecBench): minimale / mittlere / maximale 82 / 129 / 150 MB/s
sequenzielle Schreibrate (TecBench): minimale / mittlere / maximale 85 / 127 / 153 MB/s

Ob man so hohe Geschwindigkeiten im Netzwerk braucht muss jeder für sich selbst wissen. Da ich persönlich auch Backups übers Netzwerk Fahre würde ich nicht mehr auf Gbit verzichten wollen. Ob man nun allerdings mit 80mb/s oder 100mb/s überträgt finde ich persönlich nicht ganz so wichtig. Der Unterschied macht sich nur wirklich bemerkbar wenn du mehrere Hundert GB auf einmal übertragen willst und darauf warten musst. Ansonsten dauert es eben 10 Minuten länger.
 
Zuletzt bearbeitet:
...also Greens gehen technisch auch..aber es ist gefühlt ein grosser Unterschied ob mit 50MB/Sec oder 110MB/sec kopiert wird ;)
Ausserdem kommt eine green schon schneller ins schwitzen wenn mehr parallel drauf läuft, zB zwei TVs gucken einen Film und eine HD-Aufnahme läuft....auf einer green
Platte ist halt weniger Reserve da.
Statt greens dann eher die optimierten NAS platten nehmen (reds), auch wenn nicht 7.2k...ein guter Kompromiss..die reds gehen so um 100MB/sec

Snapraid ist offline Parity, kein Striping....es bringt Redundanz/Verfügbarkeit aber keine Performance.
Du musst mind. eine Platte dafür opfern..die muss mind. so gross sein, wiie Deine grösste Daten-Platte.
Dann kannst Du Snapraid nutzen um einen offline Snapshot zu machen.
Je konfigurierter Parity-Platte kann eine Daten-Platte ausfallen...dann kann man die Daten immer noch aus den Parity-Disks rekonstruieren.
Snapraid kann mMn bis zu 6 Parity-Platten unterstützen.
Das geht auch zusammen mit DrivePool, da ja jede Disk immer noch einzeln verfügbar ist.
Snapraid wird dabei nicht auf den Pool sondern auf die unter dem Pool liegenden Platten angewandt...gibt es einen fred im DrivePool Forum zu.

Snapraid ist eine Idee für grosse/viele Daten die sich langsam ändern....zB Medien, denn Du musst das erstellen/syncen manuell anstossen.
Für kleinere Daten-Mengen und eben nicht ganze Disks sondern auch auf Folder-Ebene, würde ich Drivepool Duplizierung nehmen.
Das wäre dann analog Raid-1 mit 1-bis-n-Spiegeln (wenn man mehr als 2 Platten hat), aber eben auch auf Verzeichnisse anwendbar.
Das geht automagisch, wenn es einmal konfiguriert ist....zB für Zeugnisse, Lebensläufe, Korrespondenz, ...
Wenn Kopien da sind, kann man in Drivepool beim lesen auch "read-striping" aktivieren..das verbessert die Performance beim lesen.
Drivepool hat auch sowas wie eine LandingZone/Feeder Disk..Du kannst zB eine schnelle SSD als Pool-Cache installieren und da landen
erstmal alle Daten drauf und werden im Hintergrund auf die Daten-Platten verteilt...auch automagisch.
 
...also Greens gehen technisch auch..aber es ist gefühlt ein grosser Unterschied ob mit 50MB/Sec oder 110MB/sec kopiert wird ;)
Ausserdem kommt eine green schon schneller ins schwitzen wenn mehr parallel drauf läuft, zB zwei TVs gucken einen Film und eine HD-Aufnahme läuft....auf einer green
Platte ist halt weniger Reserve da.

Das eine Green schneller ins Schwitzen Gerät als eine NAS Festplatte mit ähnlichen Technischen Daten würde ich so nicht unterschreiben. Festplatten die für NAS deklariert sind unterscheiden sich meist nur durch eine andere Firmware damit bei Lesefehlern nicht ewig versucht wird der Sektor zu lesen und die HDD "aus dem Raid fällt". Ansonsten unterscheiden sich die Consumer NAS Platten nicht von normalen Platten. Und um mit 2-4 TVs einen HD-Stream mit 50Mbit zu schauen und gleichzeitig eine HD-Aufnahme zu machen reichen 50-60mb/s ebenfalls locker aus. Einzig wenn man die Platten 24/7 und/oder im Raid betreiben will empfehle ich ebenfalls zu NAS-Festplatten zu tendieren. Ansonsten ist's im Heimgebrauch nicht ganz so wichtig und man kann durchaus zu günstigen Green's greifen.
 
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...also ich hatte mein NAS zuerst mit 1TB greens und kam nicht über 50MB/sec....mit Umstellung auf 3TB Baracudas sind stets >110MB/sec drin.
Die technischen Daten allein machen es mMn nicht.
Eine Bluray gucken und vom TV-Recorder aufnehmen ging auch mit den greens...seit ich die 7.2k Disks drin habe, sind Aufnahmen mit 6-10 HD-Streams möglich.
Hierbei kam die Bluray dann schon ins stocken bei den greens oder einzelne Aufnahmen brachen gar ab...diese Effekte sind nun definitiv weg.
Bei mir ist alles mit GBit angebunden.
 
Du hast allerdings nicht nur die Umstellung 5400 > 7200 gemacht sondern auch 1TB > 3TB. Wie bereits im meinem letzten Post gibt es auch bei den WD Greens einen Performance Boost von rund 30% wenn man statt der 1TB die 3TB Variante nimmt. Und spätestens eine 4TB WD Green kann mit einer durchschnittlichen Lese/Schreibgeschwindigkeit von 125MB eine GBit Leitung in jedem Fall auslasten.

Meine 5900er Seagate 3TB bzw. 4TB machen ohne weiteres 110mb/s konstant im Lesen und Schreiben übers Netzwerk.
 
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...ja, das klingt nachvollziehbar und logisch.
Aber da im Moment bei mir kein Upgrade ansteht, werde ich es nicht auf die Probe stellen :popcorn:
 
...nachgucken wieviele Lüfter das Gehäuse schon hat und ob was fehlt...evtl einen für die Disks reinstecken.

...die CPU kann mit dem 1600er RAM nix anfangen (es wird aber laufen)...1333-CL9 ist im übrigen genauso schnell.
Wenn Du überlegst die CPU mal aufzurüsten, nimm 1600-CL9er...zB sowas: http://geizhals.at/kingston-hyperx-savage-rot-dimm-kit-8gb-hx316c9srk2-8-a1160278.html

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...denke, ein Lüfter vor den ersten Käfig: http://geizhals.at/noctua-nf-s12b-uln-120mm-a425465.html
 
Ich hab einfach den günstigsten Speicher genommen, den ich finden konnte. Sind die Timings so wichtig?
Einen Lüfter (NB-Blacksilent) sollte ich noch zu Hause rumfliegen haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
...die Timings bringen was bei den höherwertigen CPUs...wenn Du da nicht aufrüsten willst ist es egal.
Aber Du wolltest ja noch was hosten, da hatte ich Dir zum i3 geraten...weiss nicht ob Du da hinwillst, aber dann wären 10-15EUR für beseren/schnellern Speicher schon gut investiert, mMn.
 
hmm, glaub falls mal die Leistung nicht ausreicht (merkt man dann ja), dann werde ich ohnehin um ein weitreichendes Upgrade oder ne zusätzliche Kiste nicht rumkommen. Bis dahin sollte das hier tun.
Danke nochmal!
 
Man, was für ne scheisse...

Kann es sein, dass dieser Asrock-Dreck nicht unter Windows Server 2012 läuft? Ich krieg den LAN-Treiber einfach nicht installiert.
Angeblich kein Atheros Gerät gefunden. Dabei müssten die Treiber wohl schon von Haus aus installiert sein.

Gibts ne Möglichkeit herauszufinden, was mit dem Chip los ist? Im Gerätemanager steht ein Ethernetadapter, für den keine Treiber gefunden werden, das wars aber schon.
Krieg da überhaupt keine Netzwerkverbindung dran, der Fritz WLAN Stick tuts natürlich auch nicht.
 
Also wenn ich auf die Seite von AsRock gehe und nach dem oben genannten Board gucke, dann steht da, es wäre ein Intel GBit LAN Adapter... Also nix mit Atheros ;)

ASRock > B85M Pro4
Oder ist es jetzt ein anderes Board?


Ansonsten, für 2012 kannst du idR auch die Windows 8 Treiber nutzen. Für 2012 R2 entsprechend die 8.1 Treiber.
 
zomg, natürlich, ich hab ja das Pro4. Normales B85 hat den Atheros Chip, ich habs Pro und brauch n anderen. Ich Idiot /o\
Probier ich nachher direkt aus, danke.
 
Danke auch dir! Hast mir genau den Link gegeben, den ich brauchte, bevor ich ihn gesucht habe.

Hier stehts für Server 2011:
Enable the Intel I217-V NIC in Windows Server 2012 - www.ivobeerens.nl
Da in den Comments stand auch die korrekte Datei:
Great post. I used this info to get the NIC working on 2012 R2
Just go to the NDIS64 folder and edit the e1d64x64.inf file
Rest ist analog zu der bebilderten Anleitung.

Jetzt muss ich nur noch meinen Kühler installieren und mal die Systemplatte an Sata-Port 0 hängen, das Board vergisst häufig, welche Platte es zum booten nehmen soll. Sehr nervig.
 
Soo, der HR02 Macho Rev A ist also zu groß fürs H230. Hätte ich auch mal messen können. Naja, mit kleinerem Lüfter geht. Allerdings wird angezeigt, dass das Ding 0 Umdrehungen dreht... Demnächst mal wieder Case aufmachen. Y-Splitter für die Gehäuselüfter brauch ich eh noch, der Sys-Lüfter lässt sich nicht mit Speedfan regeln, Aux geht aber. Merkwürdiges Ding.

Andere Sache: Ich hab mir in den Kopf gesetzt, da Snapraid zu nutzen. Jemand Erfahrung damit?
- Kann ich mit einer Parity Platte auch erstmal eine Festplatte betreiben, anstatt 2? Theoretisch sollte das ja kein Problem sein, nur hat niemand sowas mal probiert^^
- Kann Snapraid ReFS? Finde da leider nix zu :(
 
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