Eigenbau NAS/Server, Microserver gen8 für Xpenology mit Plex Server

gamehaloa

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Hallo Zusammen :) :banana:


Zur Zeit nutze ich Zuhause meinen Computer als Plex Server. Dieser ist dafür viel zu Leistungsstark und auch laut.


Darum möchte ich mir eine Ersatz dafür anschaffen.

Ich habe mir überlegt den HP proliant microserver gen8 G1610t zu kaufen und xpenology drauf installieren und dort den Plex Server laufen lassen.

Auch kann ich mir gut vorstellen ein einer NAS/Server zu bauen wenn es besser ware.


Meine Anforderungen sind:


- leise muss der Server sein, da ich ihn in meinen Zimmer habe, sollte er wirklich leise sein

- er muss genug Leistung haben, für 2-3 User 720p bis 1080p streamen. Vielleicht auch noch eine Virtuelle Maschine haben.

- nicht zu teuer, um die 400 Euro. wenn es billiger geht ist es mir auch recht


Den microserver gen8 kann ich auch aufrüsten mit 8 oder 16 GB RAM.
Ihr könnt mir auch gerne eure Vorschläge mitteilen bezüglich eigenbau NAS/Server und dem microserver.

Ist der microserver g8 genug stark und wie sieht es mit der lautstärke aus?

Ich freue mich auf eure Antworten und Vorschlägen und bedanke mich schonmal :d
 
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Bei der Frage wieviel Leistung benötige ich um einen Plex Server zu betreiben spielt auch das Quellenmaterial und die Zielgeräte eine Rolle. Wenn der Server nicht Transcodieren muss oder maximal Ton Transcodiert werden muss kommst du mit relativ wenig Leistung aus. Hatte auf meinem N54L mal Plex installiert und es lief soweit auch ganz gut. Allerdings sobald 1080p Video Transcodiert werden musste fehlte ihm deutlich an Leistung. Der G1610T ist zwar etwas schneller als der AMD Turion II des N54L aber ich sage dir wird die Leistung für 2-3 gleichzeitige Transcodes von 1080p definitiv nicht reichen. Wenn dann zusätzlich noch eine Virtuelle Maschine Ressourcen nuckelt wird es noch enger.

Die aktuell wohl kostengünstigste Lösung wäre ein Dell PowerEdge T20 mit Xeon E3-1225 v3. Der Stromverbrauch im Idle wird sich nicht groß unterscheiden zum kleinen G1610t aber auf Abruf hat dieser deutlich mehr Leistung. Den T20 gibt es aktuell für rund 350€ inkl. 4GB ECC RAM und 1TB Festplatte also im Budget. Bezüglich der Lautstärke ist zu sagen der T20 ist leise aber nicht Lautlos. Mich würde er im Schlafzimmer nicht stören.

Ich setze derzeit auf einen i5-4570 bei meinem Plexserver und die Leistung reicht für 4 1080p Transcodes gleichzeitig (wieviele weitere gehen würde habe ich nicht probiert da mir 4 reichen). Der i5-4570 liegt leistungsmäßig ungefähr auf dem Niveau des Xeon 1225v3.
 
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im zweifel sind eh die platten das lauteste, ein fileserver gehört in flur, abstellkammer oder keller, aber sich nicht in einen wohnebereich...

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und bzgl. notwendiger leistungs: transcodieren muss plex ja je nach benutzten devices eh nur um es auf mobile clients zu synchen. mache ich aktuell mit nem HP N40L (also noch ne nummer kleiner als der N54L), selbst das teil transcodiert i.d.R. schnell genug fürs ipad, dass der flaschenhals immer das WLAN ist. anders sieht es natürlich aus wenn du aus welchem grund auch immer mehrere 1080p streams gleichzeitig transcodieren musst.
 
Danke rayze für deine Antwort :)

Meine Filme sind alle entweder 720p oder 1080p. Die Quellen sind ein Raspberry PI mit RasPLex drauf und zwei Laptops. Ab und zu möchte ich auch auf ein iPhone oder ein iPad transcoden. Gut, demfall reicht der g1610t für einen 1080p transcode. Der Server müsste schon 2-3 gleichzeiige streams verkraften.

Den Dell T20 könnte ich mir auch gut vorstellen. Mir ist die Lautstärke sehr wichtig, wenn er zu laut ist stört das recht weil er in meinem Schlafzimmer ist.

Dieser Prozessor ware demfall gut geeignet für ein Selbstbau NAS/Server. Könnte ich mir auch gut vorstellen einen selber zu bauen.

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Danke dir grobinger

Das Weiss ich selbst, es gibt leider keine andere Möglichkeit.

Ja hauptsächlich muss Plex auf einen Raspberry Pi und zwei Laptops streamen. Manchmal auch auf ein iPad oder iPhone.
Das heisst der microserver g8 kommt bestimmt mit einem 1080p transcode zurecht. Mir ist vorallem wichtig, dass 2-3 gleichzeitige Streams wichtig sind.
 
und bzgl. notwendiger leistungs: transcodieren muss plex ja je nach benutzten devices eh nur um es auf mobile clients zu synchen.

Ich setze einen FireTV am Fernseher ein und bei diesem Gerät muss relativ oft Transcodiert werden. Auch wenn man den Webclient via PC nutzt kommt der Transcoder zum Einsatz. Da der RPi nur einen HW Decoder für h264 hat muss je nach Quelle auch hier alles Transcodiert werden was nicht mit h264 daher kommt. Nur für Mobile Geräte 1080p > 480p reicht ein N40L, N54L, 1610T natürlich mehr als aus.
 
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Ich setze einen FireTV am Fernseher ein und bei diesem Gerät muss relativ oft Transcodiert werden.

kommt halt einzig und allein drauf an wie deine medien so codiert sind. bei mir liegt halt fast alles in h264 vor, das schluckt der fire tv natürlich anstandslos. wer viel obskuren kram und ältere mpeg-geschichten hat sollte über was performanteres nachdenken,aber selbst auf dem N40L ist da on-the-fly-transcoding nicht wirklich problematisch (solange nur 1 stream).
 
Transcoden muss ich eigentlich nicht oft.

Aber gleichzeitig 2 bis 3 1080p Filme streamen sollten drinn liegen. Auch dass er dann nicht vollkommen ausgelasstet ist wäre gut.

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Was würdet ihr mir den für Komponenten empfehlen für ein Eigenbau NAS welches mit xpenology läuft und dort drauf Plex?



Würde mich noch wunder nehmen. Ein grosses Mancko ist hald, dass der Server/NAS wirklich leisen sein muss.
 
Was würdet ihr mir den für Komponenten empfehlen für ein Eigenbau NAS welches mit xpenology läuft und dort drauf Plex?

für wieiviele HDDs maximal geplant? ist größe des geräts ein thema?

Würde mich noch wunder nehmen. Ein grosses Mancko ist hald, dass der Server/NAS wirklich leisen sein muss.

das grundsätzliche problem sind die festplatten, den rest der hardware kriegt man lautlos gekühlt. aber 4-5 platten wirst du zumindest im betrieb wahrnehmen.
 
Ich habe den Microserver gen8 G2020T mit Xpenology, und benutze ein Raspberry mit XBMC (Raspbmx/XBIAN/Openelec) um Filme von diesem abzuspielen. Da die Foldern einfach mit der Fernbedienung ausgewählt werden können und die Filme von Raspberry direkt dekodiert werden, wird meiner Meinung nach der G2020T nicht beansprucht.
 
So etwa 4-5 HDD's habe ich gedacht.
Es muss nicht der kleinste Server sein, aber natürlich kleiner als ein normaler Pc.

Das hab ich leider auch das gefühl, dass man vorallem die HDD's hört. Von mir aus können es auch nur 2 HDD's sein

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Das heisst deiner Meinung nach reicht der microserver gen8 aus für meine Ansprüche. Ich finde den Server wirklich spannend.
 
Also ich meine dass ein Raspberry mit XBMC bei mir den Microserver mit Xpenology (DSM) nur als Datengrab benutzt. Ich habe den Ordner mit Filme von Microserver im XBMC als Quelle hinzugefügt und kann einfach den Ordner unter Videos abrufen, ein Unterordner mit dem Film auswählen und danach den Film starten. Die 2 Codecs für Raspberry hab ich auch gekauft, wird nichts transcodiert. Auch beim Laptops sollte Transcoding nicht nötig sein.

Mit Plex (unter Xpenology) und Chromecast bleibt der G2020T bei 90-95% mit einem 720p Film.

Im selben Zimmer mit dem Gen8 würde ich nicht schlafen.
 
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