frage zwischenprüfung netzteil

octron

Semiprofi
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ich weis nicht in welches forum ich das packen soll,
deswegen mach ich es hier, und zwar hab ich morgen mündliche zwischenprüfung und muss was zu diesem netzeil erzählen.
netzteil.53b.JPG


dazu bräuchte ich eure hilfe, wie der ganze kram genau funktioniert
 
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an nem samstag?
mündliche zwichenprüfung?

sorry, kann dir net weiterhelfen, bin zwar fertiger mechatroniker, hab aber von tuten und blasen keine ahnung...
(mach deshalb auch grad ne 2. ausbildung zum sped.kaufmann)
 
joh samstag , also morgen,
:confused:
der aufbau hab ich schon verhauen
 
Es ist ein Netzteil, das eine Gelichspannung liefert.
Über der Z-Diode fällt eine Spannung von 3 V ab, die als Referenz genutzt wird. Wird der Wert des Potis geändert, Verändert sich die Ist-Spannung vom Ausgang gegenüber der Referenzspannung, die Transistoren werden durch diese Differenz auf- bzw. zugesteuert und verändern dadurch die Ausgangsspannung solange bis diese Spannungsdifferenz wieder ausgeglichen ist.
Das ist erstmal die Funktionsweise im groben, eine genaue Erklärung kann ich so ohne weiteres nicht geben, das kann am besten der Lehrer machen oder jemand der schon mehr Erfahrung damit hat, ich bin schließlich noch Azubi (Informationselektroniker).

Ausser du warst während der Berufsschule oder eines Lehrgangs lange krank, frage ich mich wieso du so hilflos bist.
OK, das Unterrischtsniveau mag in vielen Gebieten höher sein als bei mir in HH aber trotzdem sollte man genug mitbekommen wenn man dem Unterricht auch nur halbwegs folgt. Und der Aufbau einer Schaltung inkl. Zeichnen eines Platinen-Layouts ist Übungssache.
 
Also ich versuchs auch nochmal, vielleicht hilfts was... ;)

Vorne bekommst du erstmal ne Wechselspannung rein. Diese wird über einen sog. Brückengleichrichter (die vier Dioden D1-4) gleichgerichtet. Das gute an dieser Gleichrichtmethode ist, dass man alle Amplituden ausnutzen kann und nicht wie bei einem Einweggleichrichter immer eine verliert!

Dann geht diese noch wellige Spannung auf einen gorßen Elko (C1). Dieser glättet die Spannung und macht sie möglichst gleichmäßig damit sie keine Schwankungen mehr hat. Das nennt sich auch Sieben. ;) Der Elko schafft das zwar nicht ganz und es bleibt immer eine Restwelligkeit vorhanden ist aber nicht weiter relevant (ist ja kein High-End Netzteil).

Dann kommt eine LED (D5) mit einem geeigneten Vorwiederstand, der für die Spannung von ca. 22V und nen Strom von ca. 5mA dimensioniert werden muss. Die LED zeigt lediglich, dass das Netzteil an ist. ;)

Weiter kommt die schon erwähnte Z-Diode, auch mit passendem Vorwiederstand, der für einen entsprechenden Strom durch die Z-Diode sorgen muss, damit sie den kontrollierten Durchbruch auch schafft. Der Strom dürfte bei etwa 10mA liegen. Eine Z-Diode wird immer umgekehrt eingebaut als ein normale Diode... ;)
Die Funktion der Z-Diode ist einfach einen gewissen Offset zu machen, da das Netzteil hier nicht von Null bis 22V geht, sonder eben von 4V - 22V.

Über den Poti P1 steuert man des weiteren den Transistor T2 an (PNP), der eben abhängig von der Potieinstellung wiederum die sog. Darlingtonstufe bestehend aus den Transistoren T1 und T3 (beides NPN) auf macht.

T1 verstärkt lediglich den Basisstrom für T3, beide verhalten sich hier aber recht symetrisch.

Am Ende kommt dann also eine Gleichspannung heraus, die durch den Poti geändert werden kann...
 
hab mir die schaltung nochmal intensiv angeguckt, und hat von selbst geklappt,
aber danke für die mühe
achja zwischenprüfung informationselektroniker
und dazu das wenn man das gut plant, das es dann funktioniert ist so eine sache.
von 25 leuten lief es bei 3 leuten
musste auf anhieb funktionieren weil wir danach keine zeit mehr hatten,
also nix mit zeit für fehlersuche

achja nochmal zur schaltung, der t2 ist der regeltransistor,ist der/das poti auf nen hohen wert eingestellt,
schaltet der transistor nicht "richtig" und die beide transistoren t1 und t3 bekommen von dem r4 mehr strom.
sodass die darlington transistorschaltung ( t1 u. t3 ) höhere werte fahren können und somit die ausgangsspannung höher ist, wenn der t1 weniger angesteuert wird.
wenn der poti niederohmig eingestellt ist, schaltet t1 durch, auf die z-diode, gegen masse, dadurch weniger am Ausgang.
der rest war mir ja schon vorher bekannt^^ elko, diode, gleichrichter, vorwiderstände etc.

eigentlich ging es mir nur um die transistoren
trotzdem danke
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm, und ich schreib mir da die finger wund mit 3 Bier im Kopf... ;)
Nächst mal sagst genauer dazu was du nicht kapierst...
 
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