Home Server, XEON, RAID5, S.1150, [Kaufberatung]

Thorek150

Neuling
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Hallo,

Ich bin nun auch schon Tagelang dabei mich mit einem Server Selbstbau + WS 2012 r2 + NAS zu beschäftigen, finde für mich aber nicht das richtige.

Wichtig ist mir hierbei in erster Linie ein möglichst geringer Stromverbrauch!!! :-D

WS 2012 r2 ist für mich relatives Neuland, mit PC's im allgemeinen kenne ich mich gut aus.

Habe selber eine Synology DS414+ (NAS) gehabt habe sie aber nach paar monaten wieder verkauft weil sie mir zu langsam war, unter anderem mir das nicht ausreichte mit 4x 4TB WD red platten (RAID5) nun will ich aufstocken auf 8 x 4 TB Platten WD red (RAID5).

Das war dann auch meine erste erfahrung mit einer NAS ;-)

Wofür ich den Server brauche, ist für die Firma und teils auch für Privat gebrauch, zuerst werde ich mal alles drauf Packen was ich habe, wie alle meine Fotos, meine Videos, etc. damit ich die endlich finde und mein Desktop PC mal leer ist, da alles dann an einem sicheren Ort ist = TrueCrypt !!!

Verwendung eines USB-Sticks und entweder Ubuntu-Server, FreeNas oder sonstiges darauf installieren.

Plex Media Server würde ich auch gerne installieren da ich @Home gerne auf mehreren TV oder SmartFons gerne dann was abspielen will.

Anwendungsgebiet:

- AD, DHCP, DNS, WSUS,VM, Media Streaming (Plex) (hauptsächlich zum "spielen", testen, üben)
- Fileserver
- eventuell Router/Firewall
- Webserver
- TeamSpeak oder Mumble hosten
- Anwendungsserver

Was ich schon habe an HW:

- Intel Xeon E3-1226 v3, 4x 3.30GHz
- 5x 4TB WD Red
- 2x 256GB SSD Crucial
- 2 x 8GB Kingston ValueRAM DDR3-1600 ECC DIMM CL11
- Scythe Big Shuriken 2 Rev. B Topblow Kühler
- Fractal Node 804

Unsicher Mainbord, RAID-Controller, Netzteil

Welches Netzteil:

http://geizhals.de/eu/fsp-fortron-so...3-a673753.html
oder
http://geizhals.de/eu/be-quiet-pure-power-l8-cm-430w-atx-2-31-l8-cm-430w-bn180-a679523.html

Welcher RAID-Controller, evtl. später gerne noch nachrüsten???
erst mal Storage Space testen
Welches Mainbord soll ich nehemen, das ich später evtl. um rüsten kann auf RAID controller 300-400€ darf er kosten, min 1 GB ram Cache???

http://geizhals.at/supermicro-x10sl7-f-retail-mbd-x10sl7-f-o-a956610.html
oder
http://geizhals.at/supermicro-x10sae-retail-mbd-x10sae-o-a956579.html
oder
http://geizhals.de/eu/supermicro-x10sl7-f-retail-mbd-x10sl7-f-o-a956610.html
oder
welches minbord könnt ihr mir denn noch empfehlen??? ^^


thx Thorek
 
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nun will ich aufstocken auf 8 x 4 TB Platten WD red (RAID5).
Darüber solltest Du noch einmal nachdenken, nachdem Du diesen Artikel gelesen hast. Ein RAID 5 kann natürlich trotzdem Sinn machen und ein Backup braucht mal sowieso, weil kein RAID Backups ersetzen kann, aber wissen solltest Du um die UBER Problematik schon.
da alles dann an einem sicheren Ort ist
Es gibt eben keinen sicheren Ort für Daten, sicher werden sie durch redundate Speicherung auf unterschiedlichen Medien, also Backups!

Wenn das ganze unter Linux oder FreBSD (FreeNAS) realisiert wird, also mit einem performanten SW-RAID, dann nimm das Supermicro X10SL7-F, das hat den LSI SAS2308 schon OnBoard und eine Karte damit kostet fast so viel wie das Board alleine. So ein HBA reicht da auch vollkommen, nur wenn wer ein Windows System verwendet, bevorzugt gewöhnlich einen HW-RAID Controller, aber der kosten noch mal einiges mehr.
 
Und zum "Spielen, Testen, Üben" würde ich ebenfalls kein "produktiv" eingesetztes System verwenden!
8 Platten sind darüberhinaus eine "Bremse".
Die Netto-Anzahl der Platten in einem Raid mit Parität sollte durch 2^x teilbar sein (2^1 = 2, 2^2=4, 2^3=8, 2^4=16)
Für Raid 5 verwendet man 3, 5 oder 9 Platten (wobei ein Raid5 aus 9 Platten dann eigentlich schon bedeuetet, daß das Raid bei Ausfall 1 Platte zumindest statistisch gesehen abgeschrieben werden kann >> URE Problematik)
bei 8 Platten Netto ist Raid 6 eigentlich schon Pflicht.
Noch beser wäre wie oben erwähnt ein OS mit ZFS zu verwenden und dann auf Raidz3 zu setzen (3 Platten für die Parität - wobei die Parität genauso wie bei Raid5 oder 6 verteilt wird)

Für Raid 6 (Raidz2) verwendet man (4), 6, 10 oder 18 Platten (bei 4 Platten macht ein Raid10 mehr Sinn, weil performanter)
Für Raidz3 verwendet man (5), (7), 11 oder 19 Platten (5 oder 7 Platten sind relativer Unsinn, da das Verhältnis "Nutzplatten" zu "Paritätsplatten" unterirdisch ist)

Zum Thema Sicherheit (just my 2 cents):
Raid ist besser als die Daten auf einzelnen Datenträgern ohne Backup. Ich habe in den letzten 25 Jahren - FAST - nur auf Grund von Festplattenausfällen Daten verloren, seitdem ich auf Raids setze nie wieder, und meine Raids laufen jetzt einige Jahre.
(einmal war's tatsächlich ein "Anwenderfehler" - seitdem habe ich nie wieder den Acronis Disk-Director verwendet - war das erste und letzte mal)

Natürlich hat Holt Recht (und die anderen auch)!
Es gibt weitaus mehr Faktoren, die den Daten gefährlich werden können.

Blitzschlag: mir ist in über 50 Jahren kein Gerät durch Blitzschlag kaputt gegangen. (wäre statistisch gesehen eigentlich mal dran)
Wasserschaden: in 50 Jahren nicht aufgetreten
Feuer: in 50 Jahren nicht aufgetreten
Virus/Malware: Vor 25 Jahren - am Anfang - mal den "Parity Boot Virus" eingefangen, und zwischendurch noch einmal 'ne versuchte Infizierung über ne Browserlücke, die aber vom Virenscanner geblockt wurde und bereinigt werden konnte. Ansonsten bekomme ich immer nur Rechner von anderen mit derartigem "Getier" zu sehen. Die neuen Verschlüsselungstrojaner sind natürlich nochmal eine Gefährdungsstufe höher - habe noch keinen zu Gesicht bekommen.
Anwenderfehler: siehe oben (auch ich bin nicht gefeit davor, habe aber daraus gelernt)

Zu Guter letzt: Auch ein Backup schützt nicht vor Dateverlust!
Streamer gekauft mit 2 Bändern, Funktion getestet (auch Restore), alles OK.
Datensicherung mit Verify erstellt. Band weggelegt. 14 Tage spätwer raucht mir die Systemplatte ab, neue Festplatte rein, Backup eingelegt > Band nicht lesbar. seitdem kommt mir kein Streamer mehr ins Haus!
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit einem Supermicro machst du garantiert nichts verkehrt...

Habe selbst ein supermicro x9scm-f mit einem Xeon E3-1220L, dazu ein Adaptec 51645 und die HDDs im RAID6 und alles mit TrueCrypt verschlüsselt...

Hab dazu auch mal nen Fred geschrieben ... bei Fragen und Anregungen, gib mir ne Info :)
 
Die Netto-Anzahl der Platten in einem Raid mit Parität sollte durch 2^x teilbar sein (2^1 = 2, 2^2=4, 2^3=8, 2^4=16)
Kannst Du für diese Empfehlung eine Quelle nennen? Ich habe dazu bisher nichts finden können was diese Aussage belegt. Auch rein technisch sehe ich keinen plausiblen Grund.
 
Das Problem:

Jedes Dateisystem schreibt Daten mit einer bestimmten Blockgröße. Neuere Dateisysteme bevorzugen aus Performancegründen große Blöcke; ZFS z.B. 128 Kb. So ein Datenblock muss bei Raid auf alle Datenplatten verteilt werden. Das passt bei 2, 4, 8, 16, 32,.. Datenplatten per Raid/vdev. Hat ein Raid mehr oder weniger Daten-Platten (ohne Redundanz), gibt es quasi einen Verschnitt was bedeutet, dass die Nutzkapazität kleiner wird.

Bei NTFS und 4k Blöcken ist das vernachlässigbar, bei ZFS und 128k kann das schon mal fast 1 Platte Verlust in einem größeren Raid-Verbund bedeuten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Gea,
ich hätte es nicht so gut erklären können :)

P.S. meine derzeitiges Datengrab läuft auch mit 2x7Platten im Raidz2 aka Raid6 - und es läuft trotzdem. Ich denke bis Ende des Jahres habe ich mein grosses Datengrab.
 
Das Problem:

Jedes Dateisystem schreibt Daten mit einer bestimmten Blockgröße. Neuere Dateisysteme bevorzugen aus Performancegründen große Blöcke; ZFS z.B. 128 Kb. So ein Datenblock muss bei Raid auf alle Datenplatten verteilt werden. Das passt bei 2, 4, 8, 16, 32,.. Datenplatten per Raid/vdev. Hat ein Raid mehr oder weniger Daten-Platten (ohne Redundanz), gibt es quasi einen Verschnitt was bedeutet, dass die Nutzkapazität kleiner wird.

Bei NTFS und 4k Blöcken ist das vernachlässigbar, bei ZFS und 128k kann das schon mal fast 1 Platte Verlust in einem größeren Raid-Verbund bedeuten.

Ich nehme das mal so hin. In der Wikipedia habe ich das ähnlich gefunden unter "Einfluss auf die Write Performance".

Mir ist nicht richtig klar, auf welcher Ebene die Daten letztlich auf mehrere Platten aufgeteilt werden. Ich hätte erwartet, die Daten werden linear über ein Stripe Set weggeschrieben. In den Erklärungen wird immer gesagt, irgendetwas wird auf mehrere Disks aufgeteilt. Was dieses irgendwas jetzt sein soll ist mir komplett schleierhaft. Eine Datei? Ein Block des darüberliegenden Dateisystems? Das passt irgendwie alles nicht.

Was ich mir gut vorstellen kann, dass Dateisystemblöcke immer komplett in einem Stripe Set abgelegt werden müssen. Dann würde am Ende des Stripe Sets unter Umständen ein Rest bleiben. Wie groß wäre der? Beispielsweise bei 128kB Dateisystemblockgröße, drei Disks plus Parity und Stripe Segment Size 64kB hätte man tatsächlich 64kB verlust pro Stripe Set. Aber in der Konsequenz würde ich dann immer eine größere Stripe Segment Size empfehlen, die mindestens so groß ist wie ein Dateisystemblock. Problem gelöst. Dagegen spricht allerdings, dass es Dateisysteme gibt, die mit noch deutlich größeren Blöcken hantieren. Das dürfte dann ja eigentlich gar nicht gehen. Irgendwie habe ich da noch eine größere Verständnislücke.

Falls jemand eine Seite oder ein Buch kennt wo das gut und richtig beschrieben ist, bitte her damit.

RAID
mySQL DBA, Architecture, Software, Web, Dev : Raid Stripe Size, Raid Stripe Segment Size the definition and SSD consideration
http://www.dell.com/downloads/globa...lt-md3200i-performance-tuning-white-paper.pdf

Update:
Hab was brauchbares dazu im Hinblick auf VMFS5 gefunden (1MB Blockgröße):
https://communities.vmware.com/thread/461129
http://blog.jgriffiths.org/?p=592
 
Zuletzt bearbeitet:
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