[Übersicht] Kann eine Laing falsch rum laufen????

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natürlich kann man sehen wie rum sich der rotor dreht, wenn man die laing startet. im betrieb natürlich nich...
 
Im Betrieb kann ich die Richtung nicht feststellen, nur kurz nach dem Anstecken bewegt sie sich leicht gegen den Uhrzeigersinn.

Vertauscht man die beiden Drähte der Laing, so startet sie einfach gar nicht mehr. Eine falsche Drehrichtung durch Umpolung ist also nicht möglich.
 
Wie kannst du denn die Laufrichtung feststellen ? Selbst mit Plexi-Deckel und normalen destll. Wasser ohne Färbung sehe ich nicht, in welche Richtung die Laing dreht.

Gibt´s ein Foto von deinem Aufbau ?

Ich glaub kaum, dass sich da zweit Leute so krass vertun.

Und je nach Aufbau kann man doch sehen in welche Richtung das Wasser gepumpt wird?
Man google nach Ausgleichsbehälter und findet auf Page1 diesen:
images


Wenn die Pumpe falschrum pumpert wird mans sehen. Kommt halt drauf an.
 
Die Laing ist eine weit-verbreitete Pumpe, aber wenn man über Google danach sucht, findet man nicht keine Fälle außer diesen Thread hier.

Ich würde beiden Leuten empfehlen, die Pumpe mal in einem extra Kreislauf, bestehend nur aus AGB und Pumpe zu testen. Dann sieht man ja gleich, ob das Schaufelrad der Pumpe sich wirklich in der falschen Richtung dreht oder nicht.
 
Ich glaub kaum, dass sich da zweit Leute so krass vertun.

die vertun sich aber, der (elektro) magnetische antrieb der laing kann nur in eine richtung drehen (Lorentzkraft). und den fall, dass jmd es schafft, alle festmagneten und die elektromagneten und einfach so anders rum zu polen, ist sowas von unwahrscheinlich.
 
VDC hat uneingeschränkt recht! - die beiden vertun sich.

Ich zitiere mich mal selbst, da ich nicht alles noch mal schreiben will:

VJoe2max @ MK schrieb:
Prinzipiell ist es bei einer Kreiselpumpe nicht nötig dass sich das Flügelrad in Richtung Auslass bewegt. Eine Pumpwirkung kann auch ohne Spiralgehäuse aufgrund der Druckerhöhung erzeugt werden. Bei Eheim-Pumpen kann man das z.B. schön studieren. Diese haben ein symmetrisches Gehäuse sowie ein Flügelrad mit geraden Schaufeln und funktionieren in beiden Drehrichtungen gleich gut ;).

Bei der Laing DDC hingegen liegt ein asymetrisches Spiralgehäuse und ein Flügelrad mit geschwungenen Schaufeln vor. Dieser Aufbau ist stömungstechnisch effizienter. Es bietet sich bei solch einer Pumpe natürlich an, dass man den tangentialen Impuls, den das Medium mit der Flügelraddrehung zusätzlich zur Druckerhöhung über die Zentripetalkraft erhält, mit zur Medieneschleunigung nutzen. Der Drehsinn bei einer normal aufgebauten Laing ist deshalb immer gegen den Uhrzeigersinn (von oben gesehen). Die Pumpe würde jedoch auch funktionieren wenn der Rotor verkehrt herum liefe. Allerdings wäre sie vermutlich deutlich lauter als normal und würde lange nicht die normale Leistung bringen.

Da mir die Frage nach der angeblich verkehrten Drehrichtung nun schon zum zweiten mal begegnet (Edit: Das erste mal war dieser Thread hier), habe ich kurzerhand einen kleinen Test mit zwei Laing DDC (beide mit Watercooldeckel in der Version mit blauem Flügelrad) durchgeführt.
Zunächst ist festzustellen: Man könnte bei diesen Pumpen tatsächlich leicht der Täuschung unterliegen, dass das Flügelrad mit dem Uhrzeigersinn andreht. Sobald es auf Touren ist, lässt sich die Drehrichtung ja rein optisch nicht mehr erkennen. Die wahre Drehrichtung des Flügelrades kann man aber nur beim Stoppen der Pumpe oder mit einem Trick erkennen (der allerdings das Verständnis der Funktionsweise des Antriebs voraussetzt). Warum das so ist erklär ich gleich.
Auf dem metallischen Teil des Kugelrotors gibt es bei jeder Laing DDC eine Markierung. Diese ist manchmal gut, manchmal weniger gut von oben zu erkennen. Schaltet man die Pumpe aus und achtet auf diese Markierung, so sieht man, dass das Pumpenrad zuvor immer gegen den Uhrzeigersinn lief - also so wie es sein soll eben.
Die Täuschung der wohl einige bei der Beobachtung Drehrichtung aufsitzen findet beim starten der Pumpe statt. Da es sich um einen elektronisch "kommutierten" Synchronmotor handelt, bei dem der permanentmagnetische Rotor synchron mit dem äußeren Feld läuft, gibt es bei jedem Anlauf der Pumpe einen kleinen Ruck im Uhrzeigersinn. Dieser Ruck resultiert daraus, dass der Rotor aufgrund seiner Massenträgheitsmoments, beim Verzögern der letzten Abschaltung ein kleines Stück weiterdreht, nachdem das Feld abgefallen ist. Der Ruck im Uhrzeigersinn, den man beim Einschalten sieht, ist also lediglich die Rückstellbewegung die der Rotor vollführt, um wieder synchron mit dem Drehfeld zu sein. Da dabei eine Richtungsumkehr stattfindet, bei der die Massenträgheit des Rotors zweimal überwunden werden muss (übrigens auch ein Grund warum der Anlaufstrom höher ist als der Betriebsstrom) dauert dieser Ruck so lange, dass man ihn sehen kann. Dass die Pumpe immer verzögert anläuft liegt im Übrigen daran, dass das Feld nicht schlagartig aufgebaut werden kann sondern etwas Zeit braucht, um die benötigte Stärke zu erreichen, dass der Rotor in wieder Synchronposition gezogen werden kann.
Nur allzu leicht könnte man also aus dem Rückstellruck im Uhrzeigersinn schließen, dass sich das Rad in die falsche Richtung dreht. Dem ist aber nicht so.

Baut man nämlich mal die Pumpe auseinander, und dreht den Rotor um ein paar Grad zurück (also im Uhrzeigersinn) fehlt dieser Ruck beim ersten Einschalten. Danach tritt er wieder auf. Das ist der Beweis dafür, dass die Pumpe grundsätzlich gegen den Uhrzeigersinn läuft und so den tangentialen Impuls des Flügelrades im Spiralgehäuse immer mitnutzt. Die Elektronik der Pumpe lässt btw. auch gar nichts anderes zu ;). Beide Pumpen verhielten sich btw. exakt gleich - nur um der Statistik wenigstens ansatzweise genüge zu tun.

Diese Vermutung hatte ich btw. schon als das Thema hier aufkam, aber ich habe es damals nicht ausgetestet. Nun herrscht (zumindest für mich) Klarheit!
 
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:lol:
Mit Abstand der lustigste Thread, der eigentlich ernstgemeint ist, seit einiger Zeit hier im Forum!
:hail::d:mad:

Habe sicherheitshalber mal nachgeschaut, meine 2 Eheim HPPS drehen richtig! :shot:
 
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