Naja ob man es nun Gewehleistung oder Garantie nennt ist denke mal egal
Finde ich nicht. Die Begriffe sollte man klar trennen. Die Gewährleistung ist gesetzlich klar be- und vorgeschrieben. Sie beinhaltet im Grunde nur die "Gewährleistung", dass eine "mangelfreie Sache" übergeben wird. Das erworbene Produkt muss also zum Kaufzeitpunkt "mangelfrei" sein. Später auftretende Mängel sind nur von der Gewährleistung abgedeckt, wenn sie auf einen bereits zum Kaufzeitpunkt bestehenden Mangel/Defekt zurückzuführen sind.
In den ersten 12 (früher 6) Monaten müsste der Händler nachweisen, dass dem nicht so ist. Danach kehrt sich die Beweislast um und der Käufer muss das nachweisen.
Ein Produkt kann durchaus innerhalb der Gewährleistungszeit kaputt gehen, ohne das die Gewährleistung greift.
Dass das in der Realität häufig kein Problem ist, liegt zumeist daran, dass man bei den allermeisten (nicht allen) Produkten auch immer vom Hersteller eine mindestens zweijährige Garantie hat, die das so ein wenig kaschiert, weil die Garantie in der Regel weiter geht. Die Garantie garantiert halt über den Garantiezeitraum, dass das Produkt durchhält. Mitunter mit ein paar Ausnahmen (bspw. verkürzte Garantie für Akkus bei Laptops oder Smartphones).
Wenn du dich beim Händler nicht explizit auf deine Gewährleistung berufst, die dir btw. mehr Rechte einräumt - z.B. auch die Art, wie der Mangel behoben wird (durch Reparatur oder Ersatzlieferung, dass entscheidet der Kunde!) - wird er bei den allermeisten Produkten das ganze für dich über die Garantie abwickeln. Und hier bist du eben darauf festgenagelt, was der Hersteller bestimmt.
Die Begriffe Garantie und Gewährleistung werden vom Kunden schon durcheinandergewirbelt. Sollte dem Händler/Hersteller nicht passieren.
Kurz:
Die Gewährleistung ist die Absicherung dafür, dass dir der Händler ein mangelfreies Produkt liefert
Die Garantie ist eine freiwillige Zusatzleistung des Herstellers, dass sein Produkt oder Teile seines Produktes über einen festgeschrieben Zeitraum nicht ausfallen
Meine Milchmädchenrechnung habe ich zwischenzeitlich ja schon etwas relativiert. Natürlich ist das ein nettes Angebot und in den heutigen Zeiten vermutlich nicht einmal garantiert, dass man am Ende wirklich etwas davon hat. Man wird das Risiko aber schon abgeschätzt haben und wenn halt wirklich 50 CPUs reichen, um zumindest die notwendigen Investitionen wieder reinzuholen um dann am Ende auf "0" zu landen, dann ist es das Risiko ja auch wert.

Durch das penible Dokumentieren des Prozesses und Zustand sowie das Testen nach dem Köpfen dürfte man halt die Rückläufer-Quote gut gedrückt bekommen - insbesondere jene, wo der Schaden dann am Ende nicht selbst verursacht ist
