[Kaufberatung] OpenVPN Router gesucht

Lawitz

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Da ich mein VPN mit mehreren Geräten teilen möchte ich mir einen VPN Router zulegen. Der Router würde dann hinter meiner Fritzbox 6840 LTE hängen. Er sollte leistungsstark sein und zuverlässig funktionieren (keine Abstürze, möglichst problemlos wieder die VPN Verdingung aufbauen wenn die Internetverbindung getrennt worden war usw.), mindestens 2x Gbit Lan und gutes Wlan haben. Für das OpenVPN muss der Router DD-WRT fähig sein. Was wäre da empfelenswert? Als top Geräte habe ich z.B. ASUS RT-AC68U und Netgear Nighthawk gefunden.

Kann man die Fritzbox eigentlich weiterhin benutzen wenn ein Router dahinter hängt? Für Onlinespiele wäre es wegen dem Ping sinnvoll den PC auf die Fritzbox umzustecken.
 
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...welcher VPN Anbieter...brauchst Du oder bietet der Anbieter spezielle Plugins für VPN aauf bestimmten Routern an?
Der ASUS ist zwar dd-wrt fähig, aber dann verlierst Du die Hardware-Beschleunigung fürs NAT....Asus Stock- und Merlin-Firmware laufen aber auch gut und können VPN.

Ein Router hinter der Fritz bedeutt double NAT...das geht mMn ohne Probleme, ausser das - je nach Firmware - in dem zweiten Router DynDNS nicht geht wenn WAN eine private-IP hat...das muss dann die Fritz machen.
Du kannst den VPN-Router in der Fritz als "Exposed Host" eintragen...dann kannst Du auch den VPN-Server im zweiten Router nutzen.
Die Fritz und den VPN in *ein* Netz geht aber nicht....Dein VPN-Router wird der Router fürs Heimnetz und für alle Clients und die Fritz zum "Modem" degradiert.
Hatte selbst den AC68U so hinter einer 7270 über ein Jahr laufen....kann den Router nur empfehlen, aber ich nutze nur Merlin-FW.

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Kann man die Fritzbox eigentlich weiterhin benutzen wenn ein Router dahinter hängt? Für Onlinespiele wäre es wegen dem Ping sinnvoll den PC auf die Fritzbox umzustecken.

..also das geht, Du hast dann zwei Heimnetze...eines aus der Fritz und eines aus dem VPN-Router.
Wenn die Clients untereinander nicht kommunizieren müssen, insbesondere von Richtung Fritz-heimnetz zu Clients hinter dem VPN-Router ist es kein Problem.
Wenn Du ein NAS hast, dann sollte das an die Fritz, dann sollten alle Clients drauf kommen.

sieht dann zB so aus:
<ISP public IP> - < WAN-fritz> FRITZ <192.168.101.0/24> - <WAN-VPN-RT (192.168.101.100)> VPN-RT <192.168.0.0/24>

Edit: was *nicht* geht sind Dienste die Multicast/Braodcast nutzen, weil das eben nicht durch das NAT des VPN-Routers geht.
Beispielweise werden Clients am VPN-Router nicht den Musik-Streaming-Server der Fritz finden können.
Auch ein SIP-Telefon hinter dem VPN-Router an der Fritz anmelden und nutzen wird knifflig.
 
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Ich muss sagen das ich mich in diesem Bereich nicht auskenne und vieles was du geschrieben hast nicht ausreichend verstanden habe.

Ich habe als Anbieter StrongVPN. Auf der Webseite gibt es eine dd-wrt config file mit .sh Endung und eine weitere Datei wo "small config file" steht, ebenfalls .sh. Dazu gibt es noch die Möglichkeit einen Command laufen zu lassen der automatisch alles einstellen soll, ist so ein Link den man ausführen soll auf dem Router. Strongvpn gibt nur support auf dd-wrt.

Ich hab keine besonderen Ansprüche. Ein paar PCs und Smartphones kommen an den Router, die Fritzbox wird eigentlich frei bleiben bis auf ein Smartphone und gelegentlich ein PC wenn der Ping mal wichtig ist, diese Geräte müssen aber keine Verbindung zum anderen Netzwerk haben.
 
Strongvpn gibt nur support auf dd-wrt.
:popcorn: StrongVPN Setup Instruction Pages - PPTP, L2TP, SSTP and OpenVPN Accounts | StrongVPN.com sagt es geht auch mit tomatao/USB und mikrotik Routern.
Die Tomato config / installer sollte alles drin haben, was man braucht...mit nem Editor öffnen und in das Setting des Routers beim OpenVPN Client übernehmen.

...was für ne Leitung hast Du denn bzw. welchen Speed bei StrongVPN?
Durch die Verschlüsselung ist einer mit ein wenig RAM und CPU schon gut.

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dd-wrt flashen ist auch so ne Sache...wenn Du nicht so firm bist, dann kann es in einem Briefbeschwerer enden ;)
 
Ich habe LTE wo ich ca. 60-70 Mbit down und 9-10mbit up habe. Mit Strongvpn kann ich die Leitung auch komplett nutzen. Mit nur Support für dd-wrt meinte ich das die stock FW von Routern nicht unterstüzt wird von denen (z.B. Hilfe über Teamviewer).
 
...60-70MBit down sind schon ne Menge für einen SoHo Router bei OpenVPN.
Der AC68U wird so auf 50MBit kommen, was man in den einschlägigen Foren so liest.
Der hat ne Dual-Core ARM CPU, aber keine Unterstützung für Verschlüsselung in der Hardware.

Alternative wäre dann ja einen AP selber bauen, mit geeigneter Hardware.
Da gibt es dann ja wohl auch Support, oder?
Ein Router muss es ja nicht sein...Du hast ja die Fritz...also ein Ubuntu mit 2xEthernet + ein Preiswert-Router im AP-Modus für die (WLAN)-Clients...sowas wäre eine Basis : http://geizhals.at/gigabyte-ga-j1900n-d3v-a1070252.html?hloc=de

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Es gibt auch Router mit dd-wrt "ab Werk"...zB Buffalo oder im Shop von dd-wrt
 
Wenn ich nicht die volle Geschwindigkeit nutzen kann dann ist ein Router nichts für mich. Was meinst du mit Ubuntu auf dem mini pc genau? Kann man damit die volle Geschwindigkeit nutzen? Hast du ein paar Links zu Anleitungen etc?
 
Na, unter dem Link von StrongVPN da oben, gibt es eine Anleitung für die Einrichtung unter Ubuntu.
Das ist natuerlich ein "Desktop"...macht aber nix....ist ein Linux und ein Router ist ganz schnell draus gemacht.
Das Board hat eine CPU mit AES Unterstützung in Hardware...da sollten +200MBit drin sein und es hat zwei Netzwerkkarten (sogar Intels)

Im Ganzen geht bes in etwa so:
- Einrichtung gemäss Anleitung von Strong-VPN auf Netzwerkkarte Nr. 1...due steckt im Switch der Fritz
- Einrichten eines zweiten Netzwerks auf Netzwerkkarte Nr. 2.....DHCP-Server aktivieren..
- Einrichtung eines (günstigen) WLAN-Routers (der hat einen Switch) als AP....in den Switch die 2te Karte des Boards...dem AP eine IP aus dem netz fest geben.
- im Ubuntu Routing (IP-Forwarding) aktivieren (ist mMn sowieso per default "an".
-> voila.

Support von StrongVPN hast Du dann ja mMn auf den Teil mit Netzwerkkarte No. 1 ;)

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...kannste latuernich auch mit nem Windoze OS machen.
 
So soll das dann aussehen wenn ich es richtig verstanden habe:
Internet <-> Fritzbox <-> Port1-gigabyte board mit Ubuntu worauf OpenVPN läuft-Port2 <-> irgendein router ohne VPN, z.B. mit 4x gbit lan und wlan <-> PCs und Smartphones per Kabel und Wlan.

Was für ein Gehäuse nimmt man für das Board? Was braucht man noch dafür für den Betrieb? Wieviel Ram, SSD, NT(passiv) etc?
 
Hmmm...Moment...der J1900er hat lt. Intel ARK nun doch kein AES Support...ich dachte das sei anders....mal sehen....

-> hier, der: http://geizhals.at/de/shuttle-ds57u-peb-ds57u001-a1231975.html?hloc=de
Der Celeron hat AES: ARK | Intel® Celeron® Processor 3205U (2M Cache, 1.50 GHz)

...da muss nur noch RAM und eine SSD rein...für Ubuntu brauchst Du nicht viel...RAM 2-4GB, SSD alles ab 8GB...ein Euro mehr für 16GB
das Ding hat auch schon ein WLAN-Modul...weiss nicht ob es AP-Mode kann, sollte es aber..dann brauchst Du nur noch einen Switch für LAN-basierte Clients.
Oder das Modul ausbauen (strom sparen) und einen AP/WLAN-Router dran.

Edit:
RAM- > sowas: http://geizhals.at/de/?cat=ramddr3&xf=2216_DDR3+SO-DIMM~2216_DDR3+SO-DIMM,+ECC~253_4096#xf_top
1333-CL9 oder 1600erCL11 nehmen sich nix...wenn Du die 5EUR noch hast, dann nimm 1600CL9.

Edit2: ...Ubuntu als minimales System, mit Desktop, howto: http://ask.xmodulo.com/install-minimal-ubuntu-desktop.html
 
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