m0rf
Enthusiast
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- 11.02.2006
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Das Konzept: Einer oder mehrere Ordner die sich per Software auf X verschiedenen Computern synchron halten.
Für diesen Service gibt es mittlerweile diverse Anbieter, leider haben fast alle folgendes gemeinsam:
Die Konfiguration unter openSUSE 11.4 verlief etwas haarig und da ich mich eher bei debian heimisch fühle, habe ich heute kurzerhand mal einen iFolder Server unter Ubuntu aufgesetzt.
Man kann sich hierbei ganz gut an diesem HowTo orientieren. SSL für apache2 lief bei mir nicht out of the box, daher sei jedem noch das hier ans Herz gelegt.
Meine ersten Eindrücke:
Ich bin gerade dabei die ersten Testläufe erfolgreich abzuschließen. Die Konfiguration des Servers könnte einfacher sein, lässt sich aber mit etwas Arbeit gut bewerkstelligen. Leider ist die nachträgliche Konfiguration des Pfades für die Daten auf dem Server nicht möglich. Per default werden alle Daten in "/var/lib/simias/xxx" abgelegt. Wer hier viel Platz benötigt, der sollte am besten /var von Anfang an auf einer seperaten Partition mounten.
Die Administrationsoberfläche des Servers per https ist ziemlich träge und zieht einiges an Ressourcen. Da man hier vermutlich nicht mehr so oft unterwegs ist, wenn der Server richtig läuft ist das noch vertretbar.
Die ersten Tests der Clients unter Debian Squeeze und Windows 7 verliefen problemlos, wenn auch etwas langsam. Die Datenrate schwankt so zwischen 500Kbit/s bei vielen sehr kleinen Dateien mit Verschlüsselung und 120MBit/s bei mittelgroßen Dateien (ca. 2-7MByte Dateigröße) ohne Verschlüsselung. Größere Files habe ich bisher noch nicht getestet, da diese ohnehin auf dem Server gehalten werden.
Ich denke diese Datenraten sind für die meisten vertretbar, da ohnehin nur Traffic anfällt, wenn sich an den Dateien etwas ändert.
Ich bin bisher ganz zufrieden mit dem System und werde es auf jeden Fall ausführlich weiter testen.
Gibt es hier noch andere User, die ein iFolder Server/Client System betreiben, oder betrieben haben? Wie sind eure Eindrücke? Gibt es gute Alternativen?
Für diesen Service gibt es mittlerweile diverse Anbieter, leider haben fast alle folgendes gemeinsam:
- Die Daten liegen irgendwo in der "Cloud", man verliert die Kontrolle über seine Daten.
- Kostenpflichtig.
Die Konfiguration unter openSUSE 11.4 verlief etwas haarig und da ich mich eher bei debian heimisch fühle, habe ich heute kurzerhand mal einen iFolder Server unter Ubuntu aufgesetzt.
Man kann sich hierbei ganz gut an diesem HowTo orientieren. SSL für apache2 lief bei mir nicht out of the box, daher sei jedem noch das hier ans Herz gelegt.
Meine ersten Eindrücke:
Ich bin gerade dabei die ersten Testläufe erfolgreich abzuschließen. Die Konfiguration des Servers könnte einfacher sein, lässt sich aber mit etwas Arbeit gut bewerkstelligen. Leider ist die nachträgliche Konfiguration des Pfades für die Daten auf dem Server nicht möglich. Per default werden alle Daten in "/var/lib/simias/xxx" abgelegt. Wer hier viel Platz benötigt, der sollte am besten /var von Anfang an auf einer seperaten Partition mounten.
Die Administrationsoberfläche des Servers per https ist ziemlich träge und zieht einiges an Ressourcen. Da man hier vermutlich nicht mehr so oft unterwegs ist, wenn der Server richtig läuft ist das noch vertretbar.
Die ersten Tests der Clients unter Debian Squeeze und Windows 7 verliefen problemlos, wenn auch etwas langsam. Die Datenrate schwankt so zwischen 500Kbit/s bei vielen sehr kleinen Dateien mit Verschlüsselung und 120MBit/s bei mittelgroßen Dateien (ca. 2-7MByte Dateigröße) ohne Verschlüsselung. Größere Files habe ich bisher noch nicht getestet, da diese ohnehin auf dem Server gehalten werden.
Ich denke diese Datenraten sind für die meisten vertretbar, da ohnehin nur Traffic anfällt, wenn sich an den Dateien etwas ändert.
Ich bin bisher ganz zufrieden mit dem System und werde es auf jeden Fall ausführlich weiter testen.
Gibt es hier noch andere User, die ein iFolder Server/Client System betreiben, oder betrieben haben? Wie sind eure Eindrücke? Gibt es gute Alternativen?