~HazZarD~
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1. Einleitung
2. Unboxing





















Im Spoiler gibts weitere Bilder der im System verbauten Fluctus 120 ARGB.
Hattori1000 und Daniel N. haben in ihren Tests jeweils ein Eiern der Lüfternabe bemängelt, das mir bis zu deren Erwähnung tatsächlich nicht aufgefallen, aber auch bei meinen Lüftern vorhanden ist. Mir ist allerdings ein leichtes "Flackern" aufgefallen, das eher empfindlichen Augen eher bei niedrigen Drehzahlen auffallen sollte, da durch die Konstruktion der Lüfternabe immer vier Segmente der Lüfternabe unbeleuchtet bleiben und diese mit einem Vielfachen der Lüfterdrehzahl mitwandern. Im Alltag war für mich Beides nicht relevant bzw. störend, zur Vollständigkeit halber möchte ich beides dennoch erwähnen, sollte es im individuellen Fall ein Problem darstellen. Videos der beiden Phänomene gibts im folgenden Spoiler:
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Als Anlaufspannung habe ich ~3,5V gemessen, bei denen die Lüfter mit etwa 630 rpm drehen, unterhalb der 3,5V schalteten die Lüfter bei mir auch wieder ab. Unter PWM-Steuerung liefen die Lüfter bei mir bei 10-11% an und pendeln sich nach einem kurzen Startboost auf ca. 500 rpm bei etwa 200 rpm ein. Bei unter 6% PWM schalten sich die Lüfter wieder ab, haben somit also eine Hysterese in die Lüfterelektronik eingebaut. Die maximal Lüfterdrehzahl liegt bei meinen Lüftern bei etwa 2000rpm, also am absolut oberen Ende des von Endorfy angegebenen Bereichs.
3. Testmethodik
Mein Testsystem besteht aus:



4. Testergebnisse
4.1 Temperatur
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4.2 Akustik
5. Fazit
Unterm Strich liefert Endorfy mit den Fluctus 120 ARGB meiner Meinung nach einen soliden und eher unauffälligen Lüfter als rundes Gesamtpaket ab, der in meinem Test auf Augenhöhe mit Arctics P12 ARGB und Cooler Masters Mobius 120P ARGB liefert. Ein paar Kritikpunkte bleiben für mich aber noch offen, darunter das mögliche Humming bei einigen Drehzahlen, der etwas zu flexible Lüfterrahmen bzw. die evtl. zu engen Toleranzen bezüglich dem Spaltes zwischen Lüfterrad und Rahmen, die zu Kratzgeräuschen führen können, sollte der Lüfterrahmen bei der Montage leicht verformt werden. Ansonsten könnte das Flackern der Beleuchtung von eher empfindlichen Personen bei niedrigen Lüfterdrehzahlen als störend wahrgenommen werden. Dennoch sehe ich aber keinen der Kritikpunkte als ein KO-Kriterium, da ich die Auswirkungen der einzelnen Punkte überschaubar bleiben bzw. sich durch vorsichtige Montage (im Fall der Lüfterrahmenverformung) umgehen lässt. Preislich liegt der Lüfter zum Testzeitpunkt bei etwa 14,50€, und damit etwas teurer als Arctics P12 (11,50€), der Mobius 120P ARGB ist mit über 25€ allerdings ein gutes Stück teurer.
Schaut auch bei den Reviews von Daniel N und Hattori1000 vorbei!
Nachdem ich vom Lüfter des Endorfy Fortis 5 ARGB in meinem Test sehr angetan war, bin ich gespannt darauf mit den Fluctus 120 ARGB die 120mm Variante des Fluctus Lüfters zu testen. Vielen Dank an Hardwareluxx und Endorfy für das möglich machen der Lesertests. Als Vergleichskandidaten für den Endorfy Fluctus 120 ARGB habe ich Arctics P12 ARGB und Cooler Masters Mobius 120P ARGB ausgewählt.
2. Unboxing
Die Endorfy Fluctus 120 ARGB Lüfter kommen in einer simplen, aber mehr als ausreichenden Verpackung. Die wesentlichen technischen Daten zum Lüfter finden sich auf dem Überwurfkarton aufgedruckt, daher werde ich sie an der Stelle nicht nochmal wiederholen. Im inneren Karton befindet sicher der Lüfter und das Zubehör.


Neben dem Lüfter selbst liegt eine kurze Bedienungsanleitung/Sicherheitshinweise, ein 40cm Verlängerungskabel und die obligatorischen vier Lüfterschrauben bei. Das Lüfterrad zeichnet sich optisch durch das Sägezahnmuster an der vorderen Lüfterblattkante aus. In den vier Ecken des Lüfterrahmens befinden sich Gummipuffer, um die Übertragung von Vibrationen zu verringern und passen sowohl farblich als auch von der Oberflächentextur sehr gut zum Lüfterrahmen und stechen daher nicht aus Gesamtbild heraus. Beide Anschlusskabel (Lüfterkabel, ARGB) sind als Y-Kabel ausgeführt, wobei ich mir gewünscht hätte, dass das ARGB-Kabel ähnlich zu der Implementierung von Arctic zwischen Lüfter und "Y-Stück" auf vier Adern und damit zwei Datenleitungen setzt, damit die LEDS mehrerer verbundener Lüfter unabhängig voneinander geregelt werden könnten. Gerade bei der geringen Anzahl von nur 8 LEDs pro Lüfter sollte das für die meisten LED-Controller kein Problem darstellen. Da ich die Lüfter an einem Aquacomputer Farbwerk getestet habe, das kein ARGB V2 beherrscht kann ich über eine eventuell vorhandenen ARGB V2 Fähigkeit der Lüfter nichts sagen.







Die Beleuchtung der Lüfter empfinde ich als sehr stimmig, wobei es konstruktionsbedingt einen leichten Hotspot an der Lüfternabe gibt da alle 8 LEDs dort untergebracht sind. Im Vergleich zum 140mm Lüfter gibt es einen deutlich geringeren Helligkeitsabfall zur Lüfterblattspitze, er ist aber immer noch vorhanden. Durch die Sägeblattstruktur der vorderen Lüfterblattkanten entstehen bei drehendem Lüfter sichtbare Ringe, die eine Struktur in Beleuchtung bringen. Da die LEDs anders als bei z.B. den Cooler Master Mobius 120P ARGB nach oben und nicht zur Seite zeigen, ist ein Blenden durch Lüfter unabhängig von Einbauorientierung ausgeschlossen. Wie auch bei meinen Vergleichslüftern bzw. anderen Lüftern mit LED-Beleuchtung ist auch bei den Fluctus 120 ARGB zu viel Umgebungslicht der Erzfeind, da die Leuchtkraft der LEDs sehr beschränkt ist und bei z.B. Sonnenlicht komplett untergehen kann.












Im Spoiler gibts weitere Bilder der im System verbauten Fluctus 120 ARGB.
Hattori1000 und Daniel N. haben in ihren Tests jeweils ein Eiern der Lüfternabe bemängelt, das mir bis zu deren Erwähnung tatsächlich nicht aufgefallen, aber auch bei meinen Lüftern vorhanden ist. Mir ist allerdings ein leichtes "Flackern" aufgefallen, das eher empfindlichen Augen eher bei niedrigen Drehzahlen auffallen sollte, da durch die Konstruktion der Lüfternabe immer vier Segmente der Lüfternabe unbeleuchtet bleiben und diese mit einem Vielfachen der Lüfterdrehzahl mitwandern. Im Alltag war für mich Beides nicht relevant bzw. störend, zur Vollständigkeit halber möchte ich beides dennoch erwähnen, sollte es im individuellen Fall ein Problem darstellen. Videos der beiden Phänomene gibts im folgenden Spoiler:
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Als Anlaufspannung habe ich ~3,5V gemessen, bei denen die Lüfter mit etwa 630 rpm drehen, unterhalb der 3,5V schalteten die Lüfter bei mir auch wieder ab. Unter PWM-Steuerung liefen die Lüfter bei mir bei 10-11% an und pendeln sich nach einem kurzen Startboost auf ca. 500 rpm bei etwa 200 rpm ein. Bei unter 6% PWM schalten sich die Lüfter wieder ab, haben somit also eine Hysterese in die Lüfterelektronik eingebaut. Die maximal Lüfterdrehzahl liegt bei meinen Lüftern bei etwa 2000rpm, also am absolut oberen Ende des von Endorfy angegebenen Bereichs.
3. Testmethodik
Um einen Vergleich für die Kühlleistung der Endorfy Fluctus 120 ARGB auf einem Radiator zu haben, habe ich die Lüfter gegen Arctics P12 ARGB und Cooler Masters Mobius 120P ARGB antreten lassen. Der P12 ARGB stellt dabei den Preis/Leistungs Dauerbrenner und der Cooler Master Mobius 120P ARGB einen der besten 120mm ARGB Lüfter mit normaler Einbautiefe dar.
Mein Testsystem besteht aus:
- AMD Ryzen 7700 (für den Test mit auf 142W angehobenem PPT)
- Deepcool LS720 mit auf 60% fixierter Pumpendrehzahl (~2300rpm)
- Asus TUF Gaming X670E-Plus Wifi
- G.Skill Trident Z RGB @6000MT CL28
- KFA2 RTX 2070 mit Deshroud Mod
- Lian Li O11D Mini
- Corsair SF850L

Als Lautstärkereferenz habe ich die Endorfy Lüfter bei etwa 800, 1200, 1600 und 2000 rpm betrieben und für die anderen Lüfter die Drehzahl so eingestellt, dass die gleiche Lautstärke erreicht wurde, um einen fairen Vergleich zu ermöglichen. Die Tonaufnahmen bzw. Lautstärke habe ich über ein Rode NT-USB Mini aus einem Abstand von 20 cm senkrecht zur Luftstromrichtung bestimmt. Als Auswertungssoftware habe ich Open Sound Meter genutzt und den Mittelwert der Lautstärke über den Zeitraum aus einer Minute hergenommen. Für die Lautstärkemessungen habe ich die Lüfter in der Seite und am Boden des Gehäuses angehalten, um zu verhindern, dass diese die Messung beeinflussen. Zudem Pumpe mit 50% Leistung (ca. 2000 rpm) betrieben, bei der die Pumpe nicht mehr über dem Umgebungspegel wahrzunehmen war. Die Noctua A12x25 auf dem Grafikkartenkühler liefen während der Lautstärkemessungen mit nicht hör- und messbaren 200 rpm.


Als Software um die CPU zu belasten, wurde Prime95 genutzt. Als Einstellung kamen In Place FFTs mit 12k Länge zum Einsatz. Um die AiO vor der Messung zu sättigen, wurde eine Aufwärmphase von 30 Minuten genutzt und anschließend eine Messzeit von 15 Minuten. Zwischen verschiedenen Lüftereinstellungen lag die Sättigungszeit abermals 30 Minuten. Die Temperaturwerte wurden mittels HWInfo geloggt und zur Auswertung der Daten wurde Microsoft Excel genutzt. Die genutzten Rohwerte sind die Mittlere Temperatur der CPU (CPU Die (average)) und die Ansaugtemperatur des Gehäuselüfters (Umgebungstemperatur). Aus diesen Werten wird Delta T CPU (Differenz der mittleren CPU-Temperatur und mittleren Umgebungstemperatur) berechnet. Für die Dauer der Tests habe ich die Lüfter in der Seite mit 30% PWM (ca. 550rpm) und Lüfter im Gehäuseboden mit 30% PWM (ca. 700rpm) betrieben.
4. Testergebnisse
4.1 Temperatur
Generell macht der Fluctus 120 ARGB in meinem Testszenario eine gute Figur und liegt lautstärkebereinigt im Rahmen von Messungenauigkeiten in der Reichweite meiner Vergleichslüfter, da muss ich sagen, dass ich das so nicht erwartet hatte, da der Fluctus 120 ARGB im Vergleich zu sowohl dem P12 ARGB als auch dem Mobius 120P ARGB, höchstwahrscheinlich wegen dem hohen Gegendruck von Radiator und restriktivem Gehäusedeckel, bei gleicher Drehzahl messbar lauter agiert. Da der P12 ARGB bei Maximaldrehzahl nicht einmal die dritte Ziellautstärke erreichen konnte, konnte ich für den Arctic Lüfter nur drei Messungen aufnehmen.
~59,5 SPL
~70 SPL
~78,5 SPL
~85 SPL
Lüfter | Endorfy Fluctus 120 ARGB | Arctic P12 ARGB | Cooler Master Mobius 120P ARGB |
delta T CPU in °C | 65,11 | 64,83 | 66,52 |
Lüfterdrehzahl in U/min | 816 | 924 | 860 |
Schalldruckpegel in SPL | 59,4 | 59,6 | 59,6 |
~70 SPL
Lüfter | Endorfy Fluctus 120 ARGB | Arctic P12 ARGB | Cooler Master Mobius 120P ARGB |
delta T CPU in °C | 62,66 | 62,39 | 62,99 |
Lüfterdrehzahl in U/min | 1219 | 1443 | 1358 |
Schalldruckpegel in SPL | 69,8 | 69,8 | 69,7 |
~78,5 SPL
Lüfter | Endorfy Fluctus 120 ARGB | Arctic P12 ARGB | Cooler Master Mobius 120P ARGB |
delta T CPU in °C | 61,85 | 61,14 | 61,87 |
Lüfterdrehzahl in U/min | 1579 | 1885 | 1828 |
Schalldruckpegel in SPL | 78,7 | 77,9 | 78,6 |
~85 SPL
Lüfter | Endorfy Fluctus 120 ARGB | Arctic P12 ARGB | Cooler Master Mobius 120P ARGB |
delta T CPU in °C | 61,04 | 61,81 | |
Lüfterdrehzahl in U/min | 1951 | 2239 | |
Schalldruckpegel in SPL | 84,8 | 84,8 |
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4.2 Akustik
Positiv zu bewerten ist, dass mir beim Fluctus 120 ARGB weder Motor noch Lagergeräusche aufgefallen sind, die im Alltag störend sein könnten. Generell empfinde ich das Klangbild des Fluctus 120 ARGB als sehr angenehm, Mit freistehendem Lüfter ist mir unter DC Steuerung leichtes Humming bei 1450rpm aufgefallen, unter PWM Steuerung bei 40% PWM (~950 rpm) und zwischen ~66-69% PWM (~1450-1480 rpm). Da beide PWM-Werte/Bereiche in Drehzahlen resultieren, die für meinen Alltagsgebrauch keine Rolle spielten und auch mit im Gehäuse montierten Lüftern bei genannten PWM Werten keine Humminggeräusche auftraten, die die sonstigen Luftgeräusche übertönen konnten würde ich die Beeinträchtigung als eher gering einstufen, je nach Szenario wäre es aber möglich das Humming bei betreffenden Drehzahlen deutlicher zu hören.
Es mag zwar nicht zu den klassischen Nebengeräuschen zählen, aber in Kombination mit meinen nicht sonderlich präzise gefertigten Lian Li RB-001X Offset-Brackets war es bei hoher bzw. maximaler Drehzahl der Lüfter möglich, dass die Lüfterblätter die Innenseite des Rahmens berühren und Kratzgeräusche von sich geben, da die Brackets den Rahmen der Lüfter leicht verformen und somit die zusätzliche Verformung des Rotors durch Fliehkräfte ausreicht um den vorhandenen Spalt zwischen Lüfterblättern und Rahmen komplett zu eliminieren.
Ein Video mit Tonaufnahmen eines freistehenden, sowie auf einem Radiator montierten Lüfters inkl. der Humminggeräusche reiche ich noch nach. Daher könnte sich dieser Punkt des Tests noch verändern.
Es mag zwar nicht zu den klassischen Nebengeräuschen zählen, aber in Kombination mit meinen nicht sonderlich präzise gefertigten Lian Li RB-001X Offset-Brackets war es bei hoher bzw. maximaler Drehzahl der Lüfter möglich, dass die Lüfterblätter die Innenseite des Rahmens berühren und Kratzgeräusche von sich geben, da die Brackets den Rahmen der Lüfter leicht verformen und somit die zusätzliche Verformung des Rotors durch Fliehkräfte ausreicht um den vorhandenen Spalt zwischen Lüfterblättern und Rahmen komplett zu eliminieren.
Ein Video mit Tonaufnahmen eines freistehenden, sowie auf einem Radiator montierten Lüfters inkl. der Humminggeräusche reiche ich noch nach. Daher könnte sich dieser Punkt des Tests noch verändern.
5. Fazit
Unterm Strich liefert Endorfy mit den Fluctus 120 ARGB meiner Meinung nach einen soliden und eher unauffälligen Lüfter als rundes Gesamtpaket ab, der in meinem Test auf Augenhöhe mit Arctics P12 ARGB und Cooler Masters Mobius 120P ARGB liefert. Ein paar Kritikpunkte bleiben für mich aber noch offen, darunter das mögliche Humming bei einigen Drehzahlen, der etwas zu flexible Lüfterrahmen bzw. die evtl. zu engen Toleranzen bezüglich dem Spaltes zwischen Lüfterrad und Rahmen, die zu Kratzgeräuschen führen können, sollte der Lüfterrahmen bei der Montage leicht verformt werden. Ansonsten könnte das Flackern der Beleuchtung von eher empfindlichen Personen bei niedrigen Lüfterdrehzahlen als störend wahrgenommen werden. Dennoch sehe ich aber keinen der Kritikpunkte als ein KO-Kriterium, da ich die Auswirkungen der einzelnen Punkte überschaubar bleiben bzw. sich durch vorsichtige Montage (im Fall der Lüfterrahmenverformung) umgehen lässt. Preislich liegt der Lüfter zum Testzeitpunkt bei etwa 14,50€, und damit etwas teurer als Arctics P12 (11,50€), der Mobius 120P ARGB ist mit über 25€ allerdings ein gutes Stück teurer.
Schaut auch bei den Reviews von Daniel N und Hattori1000 vorbei!