[Kaufberatung] Radiator gesucht - 2x120mm - Top Mounting

Traumzauberbaum

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Guten Abend liebe Luxxer,

meine erster Post und direkt eine Frage, da ich in Sachen WaKü nicht mehr so firm bin, bzw. dieses mal mit genauer Auswahl, statt Masse mir eine WaKü kombinieren will.

Ich suche einen guten Radiator, der folgende Ansprüche gerecht werden soll

  • 2x 120mm
  • i5 4570
  • niedrige Lüfterdrehzahl (EKL Alpenföhn Wingboost 2 120mm) - !Lautstärke!
  • Top mounted im Aerocool DS Cube
  • schwarz
  • evtl. für R9 270x später

Ich möchte den Radiator in einem Cube mit wenig Höhenunterschied, wenig Schlauchlänge und folgenden Kühlkomponenten verwenden:

  • Aquacomputer Kryos Delrin
  • Alphacool R9 270x M04
  • Phobya AGB (150mm Röhre)
  • Phobya 220er Pumpe

Welcher Radiator bietet sich für mein Vorhaben an? Für mich ist da auch das Budget interessant - Preislich ist der G-Changer schon fast mein NP-Limit, ich spekulier auch gerne auf nominell teurere Radis bei eBay o. Kleinanzeigen.

P.S.: Ich MUSS nicht nur bei Aquatuning kaufen. Ein Vorhandensein im dortigen Produktkatalog ist allerdings nicht von Nachteil.
P.P.S.: Ich hab mir schon einige angeguckt, aber absolut Null Plan, worauf ich achten soll. Um die Diskussion in keine Richtung zu lenken, erwähne ich dieser aber explizit nicht.
 
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Der Alphacool ST30 240 passt in dein Beuteschema :)
 
Hallo bundymania,

schön, dass du auch hier rumgeisterst (kenn dich bis dato nur ausem SysP u. von FB :d). Danke für deinen Tipp. Ich habe aber leichte Bedenken, da ich auf lange Sicht auch die R9 270x auf jeden Fall mit unter Wasser setzen will und es nach Möglichkeit vermeiden möchte den Radiator entweder mit höherer Lüfterdrehzahl zu beschicken oder mir zu überlegen, wie ich noch einen Radiator unterkriege (denkbar wäre für mich zwar noch ein dünner 30er in der Front, aber besonders scharf bin ich nicht drauf :P).

Würde auch das dann reichen?
 
Für diese CPU reicht ein 240er schon recht gut, um sie sehr leise zu kühlen (man kann sie sowieso nicht übertakten und sie ist innerhalb der TDP-Klasse ein keines Modell). Für die Einbindung der Grafikkarte wäre er aber zu klein, wenn´s leise werden soll. Die Graka kann unter Vollast allein gut das doppelte der CPU verheizen.
 
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Erlaubt mir den sarkastischen Tonfall zur TDP "Analyse":

Was ihr nicht sagt. :)



Für die CPU reicht auch die H60, die ich bis dato verwende mehr als gut. Fraglich für mich ist - würde ein 60mm dicker Radiator mit 10-20FPI + ein vllt. 45mm dicker 120er im Heck dafür reichen. Alternativ wollte ich versuchen in der Front einen 2x120 in 30mm Dicke unterzubringen, wo ich dann aber nur auf einem Slot einen Lüfter setzen könnte (Bilder zum Aerocool DS Cube finden sich hier:
Dead Silence Orange Edition Information )

Um zu verdeutlichen, wie knapp der Kram ist, hier mal ein Thread:
Aerocool DS Cube + Black Ice Stealth 240

Ich werde die "Lasche" im Top entfernen und erstmal den Radiator so raus schauen lassen. Den Deckel werde ich mir noch anpassen. Lüfter werden von unten Pushen.

Um dann mal kurz zu verdeutlichen, wo ich hin will:

leises System mit Perspektive auf GPU Kühlung. Dazu habe ich 2 Optionen, wobei ich bei der einen nicht so recht sicher bin:
  • 120x45mm Radiator im Heck (fände ich nicht so schön, aber geht aufjeden Fall)
  • 2x120x30mm Radiator in der Front mit 1x 120mm Lüfter (könnte arg knapp werden, habe das Case aber noch nicht hier... DHl ftw -.-)
Beide Optionen stehen so aber noch nicht zur Debatte, da ich erstmalig nur die CPU unter Wasser setze und zweitrangig die GPU. Die Option soll aber zu 100% erhalten bleiben, weswegen die Auslegung des Top Radis für mich extrem wichtig ist... und ich Hilfe benötige, da ich aus der Thematik einfach raus bin.

Um mal einen kurzen Wissensstand meinerseits aufzuzeigen:

Meine letzte selbst gebaute WaKü habe ich vor 7 Jahren konstruiert:

2x Swiftech / Laing Pumpen
2x 8800GTX mit EK Waterblocks G80 Kühler
1x Anfitec Solei (Q9450)
1x Komplettes Board (Maximus Formula x38)

und Wärmetauscher waren 2x 360er Black Ice GT Stealth. Die sind mit der 2. G80 mittlerweile unter Furmarketwas überfordert, aber der Dualloop läuft an sich recht leise und stabil.



P.S.: Der 3,5" Slot wird auf jeden Fall entfernt. Von daher sollte es mit der Höhe passen, sofern ich mich entschließe in der Front einen 2. Radiator zu verbauen.
 
Dir ist bewusst was die TDP aussagt, und wie weit stark die Verbrauche innerhalb einer TDP-Klasse in der Realität variieren - oder? Habe im Übrigen selbst grad einen i5 4570S unter Lukü am laufen (also die mittlere TDP-Klasse dieser Baureihe). Der reale Vollast-Verbrauch liegt deutlich unter der TDP (der Verbrauch des kompletten Rechners liegt unter Vollast gerade mal 5W über der TDP der CPU). Selbst mit Lukü ist es keine Herausforderung so was leise zu kühlen und unter Wakü reicht ein 240er hier bereits perfekt aus um dauerhaft mit niedrigster Lüfterdrehzahl zu arbeiten. Selbst wenn du jetzt die vollen 19W der höheren TDP-Klasse zusätzlich einplanen würdest, würde sich daran noch nicht viel ändern. Hab jedenfalls schon wesentlich verbrauchsstärkere CPUs leise mit einem 240er Radi gekühlt.
CPUs (insbesondere ohne Übertaktung) sind einfach nichts wofür man Aufstände machen müsste mit einer Wakü. Worüber du dir mit deinen Aufrüst-Gedanken jedoch bewusst sein solltest ist die Tatsache, dass eine Grafikkarte - selbst so eine relativ kleine wie die R9 270X - viel mehr Wärme abgibt als deine CPU.

Deine Dual-Loop System hat dich da vllt. temperaturmäßig etwas verwöhnt, weil die Kühlfläche für die CPU überdimensioniert war, aber wenn du CPU und Graka im Kreislauf hängen hast, sieht die Welt ein bisschen anders aus. Dann ist die Hauptwärmequelle nicht mehr in einen zweiten Kreis ausgelagert.

Dass Kompakt-Waküs auch mit nominell ausreichender Radiatorfläche nicht leise sind, ist kein Hinweis darauf, dass diese Radiatorfläche bei einer reichten Wakü nicht reichen würde. Die Dinger kranken an anderen Problemen...
Über die Radiatordicke ist jedenfalls kein Blumentopf zu gewinnen wenn dein Ziel eine leise Kühlung ist. Die Fläche muss passen - das ist das wichtigste, wenn´s leise werden soll. Dein Rechner ist ja relativ sparsam, so dass eine vernünftige Kühlung mit der Fläche von insg. drei 120ern in dem kleinen Gehäuse machbar sein sollte, aber wirklich leise wird es nach Einbindung der Graka nichts mehr werden. Nur für die CPU ist der 240er aber vollkommen ausreichend, um leise zu kühlen. Wenn du dabei dann allerdings Temps erwartest wie im CPU/Mobo-Loop deines alten Systems wird´s wohl eher nichts. So stark überdimensionierte Kühlflächen bringst du einfach nicht unter.
 
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Mir ist das durchaus bewusst. Danke trotzdem für die ausführliche Erläuterung, die ich so selbst nur um wenige Details erweitern könnte.

Mein Sarkasmus bezog sich dann doch mehr darauf, dass ich keine Lehrstunde in TDP erfragte, sondern um Beratung bzgl. eines passenden Radiators für Hardware, die angegeben war (was auch indirekt die TDP beinhaltet)... Nebst der Option die Grafikkarte einzubinden. Das ich mir darüber klar bin, was für Hardware ich da habe, wie viel thermisch zusätzliche Belastung das für das System bedeuten würde und und und... das wird doch direkt durch die Fragestellung klar?!

Also bitte... Ich möchte auch nicht streiten, aber eine Wiederholung der Überlegungen, die ich schon gemacht hatte... bringt mir herzlich wenig. Deswegen mein "Sarkasmus".

Zurück zur Fragestellung also (mein Ziel ist ja hoffentlich klar):

http://geizhals.de/?cmp=382289&cmp=972391&cmp=1256816&cmp=231277&cmp=684720#xf_top

Sind die Radiatoren, die ich mir heraus gesucht hatte. Ist das eine Auswahl an Radiatoren, die folgende Punkte passt:

  • Genug Leistung um auch mit einem 120er Radiator im Zusammenspiel die gegebene Hardware zu kühlen
  • Geringe Lüfterdrehzahl (so im Bereich 600-1000 RPM) tauglich

Danke bis hier hin.
 
Hardware Labs Black Ice GT Xtreme Lite 240
Hardware Labs Black Ice GT Xtreme 240

die kannst du streichen, sind für schnell drehende Lüfter ausgelegt !

Hinzufügen: den erwähnten Alphacool ST30, Alphacool XT45, Magicool Slim G2, Aquacomputer AMS und Watercool HTSF, sowie HWLabs Nemesis GTS (in der EU sehr schwer zu bekommen)
 
Du bist schon ein komischer Kauz! Erst tönt man, dass man keinen blassen Schimmer hat und später hast du vorgeblich bereits alles im Detail durchdacht und kannst dich nur nicht für ein bestimmtes Produkt entscheiden. Nimm´s mir nicht übel, aber wer so ins Rennen geht, muss sich nicht wundern, dass er belehrt wird ;)

Um es kurz zu machen - ja, mit allen Radiatoren die du dir raus gesucht hast, lässt sich deine Hardware innerhalb des gewünschten Drehzahlspektrums der Lüfter zusammen mit einem 120er Radi kühl genug halten, um nicht an irgendwelche echten thermischen Limits zu stoßen. Solange nur die CPU eingebunden wird, ist das Ganze sogar äußerst komfortabel dimensioniert und du wirst gute Temps erreichen. Sobald die Graka dazu kommt, wird´s zumindest tempmäßig innerhalb deines Drehzahllimits u. U. etwas grenzwertig werden (aber voraussichtlich immer noch ein Quäntchen besser als unter Lukü). Erwarte also mit CPU + GPU keine Wunder was die Temperaturen angeht - besonders nicht im Hochsommer unter Volllast.

Nichts desto trotz kann ich Bundymanias Vorschlag eines dünneren 30mm Radiators nur unterstützen, denn angesichts des beschränkten Bauraums und deiner Lautstärke-Ambitionen hast du damit insgesamt voraussichtlich die bessere Ausgangsbasis, um mit niedrigen Lüfterdrehzahlen zu arbeiten. Relativ hohe Temperaturen musst du ohne Flächenvergrößerung nach Einbindung der Graka ohnehin akzeptieren. Das Ziel des leisen Betriebs kann man damit voraussichtlich aber etwas besser erreichen als mit den Dickschiffen.

Wenn du die hohen 1000rpm allerdings ernsthaft ins Auge fasst, wäre ein dickerer Radiator auch in Ordnung. Ob du das dann noch leise findest musst du wissen, aber in dem Fall würde es sich fast erübrigen da viele Gedanken an die Radiatorauswahl zu verschwenden. Dann kannst du fast alles nehmen - nur wirklich leise wird´s halt nicht. Kühltechnisch bringt dir die zusätzliche Dicke zwar auch bei 1000rpm noch nicht viel und es bleibt schwer so einen dicken Brocken unterzubringen, aber wenn dich das nicht stört kannst du so mit den eher hohen Drehzahlen vllt. auch das ein oder andere Grad bessere Temps erreichen.

Falls deine Tendenz bei den Drehzahlen (und damit der Lautstärke) jedoch eher in Richtung 600rpm geht, würde ich auch bei den dickeren Radis wenigstens die mit Lamellendichten von 10 fpi aus der engeren Wahl nehmen und zu etwas mit geringerer Lamellendichten greifen. Hohe Lamellendichte und leiser Betrieb passen einfach nicht zusammen - und wenn dann noch am ehesten mit möglichst dünnen Radiator.

Edti: too late... :d
 
Hallo bundymania,

danke für die Tipps.

Alphacool ST30 - da habe ich irgendwie bedenken bzgl. der Kühlleistung in Anbetracht der GPU Pläne. Ähnliches gilt für den Magicool Slim G2. Ich werde mir diese beiden aber merken für die Front.
Aquacomputer AMS sprengt nicht nur meine preisliche Vorstellung, sondern auch das Case (wobei ich das nochmal messen müsste, sofern das Case ankommt). Notiert ist auch dieser, da mir das Fin Design echt zusagt (Stichpunkt große Oberfläche durch die Wellenform). Gerade auch das Anschlussdesign, bzw. die Möglichkeiten dahingegend... wow.
Den Watercool HTSF krieg ich von den Maßen nicht unter.
Den HWLabs Nemesis GTS kriege ich tatsächlich kaum, notiere ich aber.

Wie siehts denn mit dem Coolgate CG240G2 aus? IRgendwas, was ich dazu wissen sollte? Ich finde kaum / keine Reviews dazu... Der reizt mich neben dem Phobya momentan am meisten, vor allem, weil ich da ein recht gutes Angebot gefunden hab.


@VJoe2max:

Entschuldige... Ich weiß nicht, wo dein Problem ist, denn bei der Fülle an Details, die ich zu meinem Vorhaben gebe... wird doch klar, dass ich nur auf Stichwort artig genannte Empfehlungen warte ;) Und eine Kenntniss über TDP, damit einhergende maximal theoretisch mögliche und reale Wärmeentwicklung, schließt nicht automatisch ein, welches der dazu passenden Radiator wäre. Das ist ja ein völlig anderes Paar Schuhe. Im Bereich Luftkühlung finde ich mich durchaus kompetent und flott zu recht... Radiatoren sind für mich aber "unbekanntes" Metier.

Bauraum ist nach oben hin momentan definitiv nicht das Problem, sondern Länge, Breite u. Position der Zu- und Abflüsse. Das ich nach Einbinden der GPU die Fläche erhöhen muss, ist mir vollkommen klar. Die Frage ist nur, wie ich den Radiator wähle, so dass ich theoretisch auch mit einem 120er auskommen würde im Notfall.

Ich gebe auch offen zu, dass mir die Relation zwischen Radiator Dicke, FPI u. Lüfterdrehzahl nicht bekannt ist. Meine bescheidene Raterei brachte mich zu dem Schluss:

Je dicker der Radiator ist, desto mehr Kühlfläche. Damit die Lüfter nicht so hoch drehen müssen bzw. nicht astronomisch hoher Staudruck notwendig ist, wird die FPI reduziert. Für mich erschließt sich da dann noch nicht der optimale Kompromiss... eher mehr FPI (so 15?), dafür dünnerer oder doch eher 10 FPI und dicker.

Die 1000RPM waren übrigens nur absolutes Limit, was ich als erträglich finde, wenn ich den PC unter Last setze für kurze Zeit. Das Std. Setup sollte deutl. niedriger bleiben - dafür die 600-1000rpm.


uuuund - ich sollte den Post erst komplett lesen und nicht nur Absatz für Absatz darauf reagieren ;) Tendenziell waren meine Überlegungen bisher so:

Niedrige Drehzahl gewünscht (Lüfter habe ich ja oben genannt) -> Dann 45-60er Radiator mit 10FPI. Richtig so? Bzw. - welcher Radi hat denn weniger als 10FPI bei der Dicke?

P.S.: Ich bin auch nicht auf Temperatur Rekorde scharf. Wenn die GPU ihre 70°C und die CPU ihre 45-50°C unter Last hat, ist mir das vollkommen wurst. Die Dauerbelastung, die solche Wärme erzeugt bei dem System... liegt eh nicht mehr an. Aus den Zeiten der "ich zocke 18h durch" Sessions bin ich entwachsen... Seit bestimmt 10 Jahren.

- - - Updated - - -

Bitte den Edit beachten :X
 
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Ich kann nicht allzu stark zur Radiatorwahl beitragen, aber solle nicht auch ein 280er in den Deckel des DS Cube passen?
 
Hallo,

an sich ist das richtig. Allerdings möchte ich den Radiator nicht unterhalb des Korpus Tops montieren, sondern oberhalb. Dadurch wandert der Radiator in die Aussparung des Plastikaufbaus und wird in der Breite von den Button-Panels limitiert. Es passt so schon nicht jeder 2x120er Radiator.

Warum ich das so wähle? Ich möchte auf jeden Fall einen Push Betrieb erstmal umsetzen und im Nachhinein noch die Möglichkeit haben, trotz montiertem 5,25" Laufwerk einen P&P Betrieb zu realsieren, falls das notwendig sein sollte.

Ganz davon bin ich etwas traditionell und halte 140er Luffis für Teufelszeug :d
 
Zuletzt bearbeitet:
Entschuldige... Ich weiß nicht, wo dein Problem ist, denn bei der Fülle an Details, die ich zu meinem Vorhaben gebe... wird doch klar, dass ich nur auf Stichwort artig genannte Empfehlungen warte ;)
Ein Problem habe ich ich gewiss nicht und du eigentlich auch nicht, wenn du keins draus machst ;). Offenbar verstehen wir unter eine Fülle an Details unterschiedliche Dinge, denn hätte ich den Eindruck gehabt, dass du nur auf Stichworte wartest, hätte ich auch nur damit geantwortet. Insbesondere deine ersten beiden Postings schienen mir jedoch den Schluss zuzulassen, dass du dir ein wenig Support bezüglich der Auswahlkriterien wünschst und dafür ist die abzuführende Wärmeleistung nun mal ein ganz essentieller Faktor, was eine einfache Dimensionierung, Auswahl und Belüftung von Radiatoren angeht.

Und eine Kenntniss über TDP, damit einhergende maximal theoretisch mögliche und reale Wärmeentwicklung, schließt nicht automatisch ein, welches der dazu passenden Radiator wäre. Das ist ja ein völlig anderes Paar Schuhe. Im Bereich Luftkühlung finde ich mich durchaus kompetent und flott zu recht... Radiatoren sind für mich aber "unbekanntes" Metier.
Gerade wenn es schon nicht dein Metier ist, wäre es vllt. angebracht diejenigen die sich ein wenig damit auskennen zu Wort kommen zu lassen - meinst du nicht ;). Die TDP an sich hat in der Tat nichts mit der Radiatordimensionierung zu tun, aber die reale Wärmeleistung die in den Wasserkreislauf eingespeist wird, ist sehr wohl ein Auslegungskriterium. Wäre sie keins, könntest du auch eine 1000W OC-Kiste mit Triple SLI über einen 120er Radi kühlen. Es ist für eine einigermaßen passende Radiatorauswahl absolut essentiell zu wissen mit welcher Leistung im Wasser tatsächlich zu rechnen ist. Weiß man diese Leistung einigermaßen genau, kann man mit guter Sicherheit schon einmal sagen, ab welcher Radiatorfläche es prinzipiell möglich ist einigermaßen leise zu kühlen. Damit ist der Radiator noch nicht ausgewählt aber die nötige Mindestgröße für die angestrebte Geräuschkulisse kann man so schon mal festlegen und wenn der Platz nicht reicht auch überlegen was man dagegen tun kann.

Eine bewährte ganz grobe Faustegel, um die Fläche festzulegen lautet: Die Eintrittsfläche eines 120er pro 100W Leistung im Wasser, wenn´s besser als Lukü werden soll, aber nicht unbedingt den allergrößten Silent-Ambitionen gerecht werden muss. Entsprechend empfielt sich für echt Silent-Freaks eher eine Fläche im Bereich von 75W pro 120er bis hin zu 50W pro 120er anzustreben. Nun stellst du dir vermutlich die Frage warum die Eintrittsfläche so viel wichtiger ist als die Dicke, sprich warum die Kühlleistung nicht linear mit mit der Wärmetauscherfläche über das Gesamtvolumen des Radiators korreliert. Darauf gehe ich weiter unten noch ein, weil du da später noch mehr oder weniger explizit danach fragst.

Bauraum ist nach oben hin momentan definitiv nicht das Problem, sondern Länge, Breite u. Position der Zu- und Abflüsse. Das ich nach Einbinden der GPU die Fläche erhöhen muss, ist mir vollkommen klar. Die Frage ist nur, wie ich den Radiator wähle, so dass ich theoretisch auch mit einem 120er auskommen würde im Notfall.
Mit einem 120er kommst du nicht aus, wenn CPU und GPU eingebunden sind, aber auch für CPU-only ist ein 120er (egal welcher) nicht empfehlenswert, wenn das ganze einen Vorteil gegenüber Lukü haben soll. Damit kannst allenfalls einer AIO-Wakü inkl. deren Geräuschpegel Konkurrenz machen. Abrauchen oder throtteln wird dir die CPU zwar auch mit einem einzelnen 120er nicht, aber dann kannst du auch bei Lukü bleiben, bis du die Graka einbindest und dann richtig umstellen.

Ich gebe auch offen zu, dass mir die Relation zwischen Radiator Dicke, FPI u. Lüfterdrehzahl nicht bekannt ist. Meine bescheidene Raterei brachte mich zu dem Schluss:

Je dicker der Radiator ist, desto mehr Kühlfläche. Damit die Lüfter nicht so hoch drehen müssen bzw. nicht astronomisch hoher Staudruck notwendig ist, wird die FPI reduziert. Für mich erschließt sich da dann noch nicht der optimale Kompromiss... eher mehr FPI (so 15?), dafür dünnerer oder doch eher 10 FPI und dicker.

Jetzt kommen wir so langsam zu des Pudels Kern und dem Punkt an dem du falsch liegt. Genau diesem Trugschluss mit der Kühlfläche über das Volumen unterliegen viele, aber so einfach ist es nicht. Weiter unten mehr dazu - also bitte nicht wieder nur abschnittsweise lesen :d

Zunächst mal sollte man vllt. erst mal feststellen was man unter einer hohen und niedrigen Lamellendichte verstehen sollte. 10 fpi ist z.B. besonders für dicke Radis schon eine relativ hohe Lamellendichte. Immerhin ist das eine Lamelle auf 2,54mm Baulänge. Da hat ein Lüfter schon ganz gut zu arbeiten, um solch einen Luftwiderstand zu überwinden - umso mehr je dicker der Radi ist natürlich. Radis mit 15fpi oder mehr findest du vllt. bei AIO-Kühlungen und bei ganz alten Modellen aber das tut sich wirklich niemand mehr freiwillig bei einer richten Wakü an, denn um so was effektiv zu befeuern sind einfach zu große Lüfterdrehzahlen nötig, um damit einigermaßen zu kühlen - selbst bei dünnen 30mm Radis.

Die 1000RPM waren übrigens nur absolutes Limit, was ich als erträglich finde, wenn ich den PC unter Last setze für kurze Zeit. Das Std. Setup sollte deutl. niedriger bleiben - dafür die 600-1000rpm.
Gerade unter diesen Umständen würde ich wie gesagt zu einem dünnen Radi raten und versuchen möglichst viel Fläche unterzubringen - mit zwei Schnellkupplungen für externe Radiatorfläche wärst du fein raus ;).

uuuund - ich sollte den Post erst komplett lesen und nicht nur Absatz für Absatz darauf reagieren ;) Tendenziell waren meine Überlegungen bisher so:

Niedrige Drehzahl gewünscht (Lüfter habe ich ja oben genannt) -> Dann 45-60er Radiator mit 10FPI. Richtig so? Bzw. - welcher Radi hat denn weniger als 10FPI bei der Dicke?

Kurz gesagt: Unter der Prämisse dass 10fpi eine geringe Lamellendichte wären und du auf jeden Fall einen dicken Radiator willst, wäre deine Annahme korrekt. In der Praxis sind 10fpi gerade für dicke Radiatoren jedoch wie bereits gesagt eine relativ hohe Lamellendichte. Ein 45er oder gar 60er Radi mit einer so hohen Lamellendichte eignet sich deshalb nicht wirklich gut nicht für geringe Lüfterdrehzahlen im 600rpm-Bereich. Besser wärst du hier z.B. mit einem dünneren 30mm Radi mit 8-10 fpi oder mit einem 45er mit 7-8fpi beraten. Fakt ist natürlich dass du damit zwar im Vergleich zu einem dicken Radi mit hoher Lamellendichte bei der gewünschten Drehzahl etwas bessere Temperaturen erreichen kannst, aber das Temperaturniveau an sich ist natürlich vor allem von der Gesamt-Eintrittsfläche und der Lüfterdrehzahl abhängig. Wenn letztere fix ist, bleibt nur noch größere Eintrittsfläche, wenn du die Absoluttemperaturen verbessern willst.

Warum ist nun also Eintrittsfläche so viel ausschlaggebender als die Dicke des Radiators, was die Kühlleistung betrifft? Der Grund dafür liegt in der Bauart der Radiatoren. Eine lineare Korrelation zwischen Radiatordicke und Kühlleistung würde widerstandbereinigt nur bei echten Gegenstromwärmetauschern vorliegen. Wakü-Radiatoren sind aber durch die Bank Querstromwärmetauscher (auch wenn es immer wieder Ansätze für Pseudo-Gegenstromtauscher gibt, die aber letztlich auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind). In Querstrom-Wärmetauschern nimmt der Temperaturgradient zwischen Wasser und Luft über die Dicke recht schnell ab, da das Wasser im stationären Zustand eine gleichbleibende laterale Temperaturverteilung zeigt und die Luft sich gegenüber dieser von Wasserseite fix anstehenden Temperatur über die Radiatordicke erwärmt. Damit nimmt die Effektivität der Wärmeübertragung mit der Dicke ab. Das ist einfach der Bauart geschuldet und lässt sich nicht ändern.

Wenn man sich mit dem zu kühlenden Medium in einem Querstromwärmetauscher an den Grenzwert - sprich die Raumtemperatur der Luft annähern wollte, müsste man dessen Eintrittsfläche ins Unendliche treiben. Nur am Eintritt der Luft tritt der maximale Temperaturgradient auf und die Kühlung ist besonders effektiv. Über die Dicke nimmt die Effektivität immer mehr ab - besonders bei geringem Luftdurchsatz. Die Eintrittsfläche ist also erheblich wichtiger als die Dicke. Das gilt umso mehr, als wir in einem ordentlich dimensionierten Wakü-System ohnehin bereits einen relativ geringen Temperaturgradienten am Luft-Eintritt haben, weil die Wassertemperaturen, erwünschter Weise, nicht sehr hoch sind im Vergleich zur Kühlluft.
Die Effektivitätszunahme von Wakü-Wärmetauschern ist mit zunehmender Dicke bei gleicher Lamellendichte und einer bestimmten Lüfterdrehzahl also stets limitiert. Dabei spielt sowohl der über die Dicke schnell kleiner werdende Temperaturgradient als auch der Effekt des erhöhten Luftwiderstands und der daraus resultierenden geringen Strömungsgeschwindigkeit der Luft ein Rolle, die wiederum den Wärmeübergang behindert, was sogar soweit führen kann, dass sich die erhöhte Dicke insgesamt kontraproduktiv auswirkt. Deshalb profitiert man gerade bei geringen Lüfterdrehzahlen (also bei leisem Betrieb) besonders wenig oder gar nicht von erhöhter Radiatordicke. Das kann beim Vergleich von Radiatoren mit gleicher Lamellendichte sogar soweit gehen, dass ein dünner Radiator messbar bessere Kühlleistungen erbringt als ein dickes Modell mit gleicher Lamellendichte. Wenn die Lüfterdrehzahlen sehr gering sind, profitiert der Wärmeübergangskoeffizient besonders von geringem Strömungswiderstand und der dadurch verbesserte Wärmeübergang kompensiert oder überkompensiert das bauartbedingt ohnehin geringe Potential zusätzlicher Fläche über vergrößerte Tiefe. Anders herum kann man jedoch mit hohen Lüfterdrehzhalen dickere Radiatoren durchaus dazu verwenden aus der gleichen Eintrittsfläche deutlich mehr Kühlleistung als bei einem dünnen Radiator mit der gleichen Lüfterdrehzahl zu holen. In dem Fall bleibt der Wärmeübergangskoeffizient aufgrund der schneller drehenden Lüfter nämlich hoch genug, um über die größer Dicke effektiv mehr Wärme mitzunehmen - aber eben zum Preis der höheren Lautstärke. Jetzt kann man das natürlich noch weiter stricken, indem man die Bauart des Lüfters bzw. die Lüfterkennlinie noch ins Optimierungskarussel springen lässt, aber das macht es nicht übersichtlicher.

Diese Zusammenhänge mit vielen mehr oder weniger freien Variablen machen es sehr schwer "den" idealen Radiator für eine bestimmte Zielsetzung zu definieren. Dennoch kann man aufgrund der Bauart von Wakü-Radiatoren etwas Grundsätzliches aussagen: Wer leise kühlen will, braucht viel Eintrittsfläche und tendenziell dünne Radiatoren mit geringer bis mittlere Lamellendichte. Geringe Lamellendichte und geringe Dicke führen zu geringem Strömungswiderstand, was bei besonders langsam drehenden Lüftern von enormem Vorteil ist. Anderseits kann man die Lamellenichte auch nicht beliebig verkleinern, da sonst einfach zu wenig Übertragungfläche angeströmt wird (obwohl das gar nicht so schlimm ist wie man glauben möchte, denn auch im Festkörper ist der Temperaturgradient die treibende Kraft für die Wärmeübertragung).
Wer hingegen mehr die Kühlleistung im Blick hat und auf besonders niedrige Drehzahlen und geringe Lautstärke pfeift, ist mit dicken Radiatoren grundsätzlich gut bedient. Welche Lamellendichte sich dann als angebracht erweist, hängt jedoch wieder von der persönlichen Toleranz bei der Geräuschkulisse ab. Grundsätzlich gilt aber auch dabei - Fläche bringt mehr als Dicke.

Eine wirklich objektive Optimerung würde jedenfalls stets von mehreren Faktoren abhängen, weshalb es ist nicht ohne Weiteres möglich ist festzulegen, ob du für deinen Fall nun mit einem dünnen Radi mit etwas höhere Lamellendichte oder mit einem dickeren mit etwas geringeren Lamellendichte besser fährst. Dass du jedoch mit einem dicken Radiator mit hoher Lamellendichte und deinem tendenziell niedrigen Drehzahlziel nicht im Optimum liegst ist sonnenklar. Die Optimerungsaufgabe würde aus mathematischer Sicht vermutlich mehrere lokale Minima ergeben, und ob ein globales Minimum existiert ist fraglich, sofern man mit endlichen Bauräumen hantiert.

Aus diesem Grund haben sich die oben erwähnten einfachen Faustregeln auf Basis von Erfahrungswerten und dem am Markt erhältlichen Material etabliert. Sie vereinfachen die Dimensionierung anhand der zu kühlenden Leistung ungemein, und führen im Regelfall dazu, dass man keine völlig falsche Wahl trifft. Insbesondere für denjenigen die die gerade erläuterten Zusammenhänge auch noch im Hinterkopf behalten, bieten diese Regeln eine sehr gute Ausgangsbasis, um am Ende mit einem Radiator dazustehen, der für den angestrebten Zweck zumindest "ziemlich optimal" ist ;).


P.S.: Ich bin auch nicht auf Temperatur Rekorde scharf. Wenn die GPU ihre 70°C und die CPU ihre 45-50°C unter Last hat, ist mir das vollkommen wurst. Die Dauerbelastung, die solche Wärme erzeugt bei dem System... liegt eh nicht mehr an. Aus den Zeiten der "ich zocke 18h durch" Sessions bin ich entwachsen... Seit bestimmt 10 Jahren.

Kann ich sehr gut nachvollziehen - aus dem Alter ist man irgendwann raus. Bei mir liegt das mit der Zockerei sogar noch bisschen länger her ... :d. Inzwischen betreibe ich das Wakü-Hobby nur noch aus Spaß am Basteln und für spezielle Rechner, bei denen es wirklich nötig ist (24/7 Volllast numbercrunching).
 
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Und genau nach so einem Post stelle ich mir gerade ernsthaft die Frage, warum ich mich bisher nicht hier angemeldet hatte. Danke für die Fülle an Informationen. Die ich mir dann noch weiter auseinander klamüsern muss.

Über die Radiator Wahl werde ich mir dann nochmal einen Kopf machen (müssen). Aus optischen Gründen wollte ich eigtl. unbedingt in Richtung 60er gehen. Nun gut. Leider habe ich, dank der glorreichen DHL, bzw. dem Unvermögen im Bereich Krisenmanagment im Paketzentrum Börnicke, noch immer nicht das Gehäuse (des sollte hier seit ungefähr 1 Woche bereits sein...), weswegen ich auch nicht klipp und klar sagen kann "hey, vorne passt ein weiterer 2x120 in 30mm Stärke rein. \o/ Ich finde leider auch niemanden, der das schon versucht hätte (alle ohne Eier... pfft :d).

Gib mir doch mal einen Tipp, wenn ich auf 60mm gerne bleiben würde - was gibt es da mit weniger als 10 FPI - bzw. in den Regionen, die du da empfiehlst? Bei AT z.B. ist ja komplett bei 10 FPI das totale Maximum an Minimum (*gg*) erreicht... wobei die vorgeschlagenen Alphacool ja in 30mm u. 45mm bei 16 und 12 FPI liegen.

Zur Berechnung gehe ich, anhand meiner Erfahrungen mit dem i5 u. der R9 270x im Bereich der Luftkühlung eigentlich davon aus, dass eine abzuführende Wärme selten 200W überschreiten dürfte. Den i5 4570 habe ich mit einem Thermalright Macho 120 Rev. A im semi passiven Betrieb gehabt (Temperaturen bei 22-26°C Zimmertemperatur -> ca. 45-50°C). Die R9 270x ist schon im BIOS von mir auf 167W TDP ausgelesen. Die seitens AMD verbreiteten 180W TDP benötigt Gigaybte anscheinend nicht um das Werks OC zu halten. Mit angepasster Lüfterkurve habe ich die Karte so mit dem montierten Windforce 3X Kühler auf 70-80°C unter Furmark Last gehalten. Lüfter waren da dann bei max. 1600rpm und im normalen Gamebetrieb bei 900-1100. Unter Windows habe ich die Lüfter so nachgeregelt, dass diese sich unter 60°C abstellen und das wurde immer erreicht.

Die Oberfläche stumpf zu vergrößern durch Montage eines Phobya 2x2 Radiators über Schnellkupplungen passt mir eigtl. nicht so recht... denn mit Verlaub... am Cube ist das nicht besonders "hübsch".
 
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Gib mir doch mal einen Tipp, wenn ich auf 60mm gerne bleiben würde - was gibt es da mit weniger als 10 FPI - bzw. in den Regionen, die du da empfiehlst? Bei AT z.B. ist ja komplett bei 10 FPI das totale Maximum an Minimum (*gg*) erreicht... wobei die vorgeschlagenen Alphacool ja in 30mm u. 45mm bei 16 und 12 FPI liegen.

Wenn es unbedingt 60mm sein müssen - schau dir z.B. den hier mal an: CoolgateCG240 (7fpi). Damit sollte sogar bei der Dicke noch einen einigermaßen leise Kühlung machbar sein, ohne dass der Radiator wegen des geringen statischen Drucks von den Lüftern in die Knie geht. Natürlich kann man damit bei höheren Drehzahlen nicht die gleichen Reserven rauskitzeln, wie bei Radiatoren mit mehr fpi, aber dafür bringt er eben trotz der Dicke auch mit langsam drehenden Lüftern noch was.

Zur Berechnung gehe ich, anhand meiner Erfahrungen mit dem i5 u. der R9 270x im Bereich der Luftkühlung eigentlich davon aus, dass eine abzuführende Wärme selten 200W überschreiten dürfte. Den i5 4570 habe ich mit einem Thermalright Macho 120 Rev. A im semi passiven Betrieb gehabt (Temperaturen bei 22-26°C Zimmertemperatur -> ca. 45-50°C). Die R9 270x ist schon im BIOS von mir auf 167W TDP ausgelesen. Die seitens AMD verbreiteten 180W TDP benötigt Gigaybte anscheinend nicht um das Werks OC zu halten. Mit angepasster Lüfterkurve habe ich die Karte so mit dem montierten Windforce 3X Kühler auf 70-80°C unter Furmark Last gehalten. Lüfter waren da dann bei max. 1600rpm und im normalen Gamebetrieb bei 900-1100. Unter Windows habe ich die Lüfter so nachgeregelt, dass diese sich unter 60°C abstellen und das wurde immer erreicht.
Dein Setup ist zwar in der Tat nicht sehr verbrauchsstark, weil eben keine Komponenten mit hoher Verlustleistung zum Einsatz kommen, aber um unter Wakü bessere Temperaturen oder geringere Lautstärke als mit Lukü zu erreichen ist mehr Kühlfläche als mit Lukü nötig - und diese dann eben auch noch in einer Weise, dass sie mit leisen Kühlern effektiv ist. Mit dem o. g. 240er und einem 120er der ebenfalls für langsame Lüfter geeignet ist, wirst du vermutlich die gleichen Temps bei etwas weniger Lautstärke erreichen können, aber versprich dir keine Wunder. Eine Wakü kühlt nun mal genauso mit Luft wie eine Lukü. Wenn man den Vorteil beliebig viel Fläche nutzen zu können nur geringfügig ausnutzt, ergibt sich auch nur ein geringfügiger Vorteil ;).

Die Oberfläche stumpf zu vergrößern durch Montage eines Phobya 2x2 Radiators über Schnellkupplungen passt mir eigtl. nicht so recht... denn mit Verlaub... am Cube ist das nicht besonders "hübsch".
Es zwingt dich doch niemand einen externen Radi ans Gehäuse zu montieren ;). Der kann irgendwo hin wandern wo man ihn nicht sieht. Manche bringen ihn sogar in einem anderen Zimmer unter, wenn sich die Schläuche problemlos dorthin verlegen lassen. Auch unter der Tischplatte oder an sonstigen gut be- und entlüftbaren Stellen kann man einen externen Radi bestens unterbringen. Wenn er transportabel sein soll nimmt man halt einen stand-alone-Radi mit Füßen der unterm Tisch steht und schraubt einen Griff für den Transport dran - alles ist möglich...
 
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Hallo VJoe2max:

Danke für den Tipp, den habe ich mir auch schon angeguckt. Kann aber sein, dass ich da Probleme mit den Anschlüssen kriege. Mal sehen. Preislich passt der auf jeden Fall in mein Budget. Ich bin jetzt aber so erstmal vorgegangen:

Alphacool ST30 (so kann ich auch direkt testen, ob der in die Front geht :X ). Wenn ich hinterher beschließe, dass ich mehr brauche bzw. aus optischen Gründen was dickeres haben möchte - los werden sollte ich den immer... Bin also auf der sicheren Seite damit.


Den Rest hab ich nicht als Zwang verstanden, sondern nur meine Abneigung ausgedrückt :d Auch möchte ich nicht dabei auf Transportabilität achten, sondern rein... auf meine für mich gedachte Optik. Das wird auch kein Moddingwunder... Dazu fehlen mir eh die Fähigkeiten... ;)
 
Das ist ein kluger Schachzug gewesen! Mit dem Radi machst du erst mal nichts falsch und bist, was dein Ziel der leisen Kühlung angeht, allemal besser bedient als wenn du dir jetzt ein dickes Monster mit 10fpi oder mehr an den Hals gerissen hättest. Jetzt gilt es noch passende Lüfter auszuwählen, denn die machen am Ende die Musik - je nach Radiator eben unterschiedlich laut.

Was die Modderei angeht: Eine individuelle Wakü mit gehobenen Ansprüchen einzubauen, ganz ohne das Gehäuse ein wenig bearbeiten zu müssen, geht sehr oft mit schlechten Kompromissen einher. Auch deshalb plädiere ich in solchen Fällen gern für externe Radiatoren, denn damit ist mit so gut wie jedes Gehäuse eine ordentlich dimensionierte Wakü ohne Blecharbeiten möglich (bis auf möglicherweise zwei Löcher im Heck für die Schnellkupplungen). Wenn das nicht in Frage kommt, und man sich nicht dazu in der Lage sieht ein bisschen das Werkzeug zu schwingen, muss man bei komplett internen Waküs sehr häufig faule Kompromisse eingehen, oder eben sehr viel Augenmerk aus die Gehäusewahl legen.

Allerdings bin ich der Auffassung, dass selbst Leute die meinen zwei linke Hände zu haben oftmals die geringfügigen Anpassungen auch optisch ansprechend hinbekommen können, die nötig sind, um das ein oder andere Bauteil sinnvoll in einem normalen Gehäuse unterzubringen. Ganz abgesehen davon kann ein bisschen Mut zur Lücke gerade für Leute die von ihren handwerklichen Fähigkeiten nicht überzeugt sind, auch dazu führen, dass sie diese Fähigkeiten erst entdecken ;). Es muss ja nicht immer gleich ein richtiger CaseMod oder gar eine CaseCon sein, aber eine Gehäuse anzupassen, damit ein Radiator sauber unterzubringen ist, ist in aller Regel wirklich kein Hexenwerk ;).
 
Vor Blech Arbeiten schrecke ich nicht zurück und hab mir schon die erste grobe Skizze gemacht, wie der Verlauf später sein soll. Soweit ich das sehe, ist das Aerocool DS Cube sogar schön modular vom Innenaufbau, so das ich mit ein bisschen tricksen mir sogar den Platz schaffen könnte.

Es liegt momentan in der Filiale der Deutschen Post hier (nach nur 2,5 Wochen oder so...) und... ich muss sagen... jetzt kann eigtl. der Karton nur noch nach Kernspaltung aussehen und dann fahr ich persönlich im Paketzentrum vorbei... Was die hier in letzter Zeit abgezogen haben ist auch mit Arbeitskampf nicht mehr zu entschuldigen. Aufgerissene Pakete, pampige Mitarbeiter, Pakete, die stellenweise 4 Wochen da lagen... ;)
 
Ok,

Ergänzung von heute -> Die Front hat eine maximal mögliche Dicke von 35mm. Es würde also der Alphacool passen. Leider kann ich, sofern ich den 5,25" Schachte behalten will (was ich will!), nur einen Radiator von maximal 26cm Länge verbauen. Geheimtipps?
 
So einen kurzen 240er Radi gibt´s weder geheim noch offiziell. In zwei 2cm Länge bekommst du die Sammler samt Anschlussgewinden in der üblichen 90°-Konfiguration sowie die Umlenkkammer auf der anderen Seite auch mit viel Mühe einfach nicht unter. Mit Gewinden an den Stirnseite der Sammler wäre es möglich, aber davon hättest du nichts, weil dir dann die Anschlüsse in den Schacht stehen oder am Boden anschlagen würden. Abgesehen davon ist mir kein 240er Radiator bekannt der nur stirnseitige Gewinde hätte.

Zeig doch mal ein Bild wie es an der fraglichen Stelle ausschaut. Vielleicht gibt es ja eine Lösung wie du den Radi trotzdem vorne unterbringen kannst, ohne den Schacht zu verlieren (z.B. wenn man den Boden ein wenig ausscheidet).
 
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Hallo,

von der Länge her würde der von dir genannte Coolgate sogar passen (ist aber 65mm dick, was wieder ohne Blecharbeiten zu viel wäre.

Anschauen kannst du dir die Problematik hier:

http://www.aerocool.com.tw/images/case/DS/DS_bk/16.jpg

Da wo der große 200mm Lüfter sitzt (entfernt) habe ich auch oben den 3,5" Slot ausgebaut. In der Dicke habe ich exakt 35mm Platz nun. In der Höhe sind es exakt 260mm. Ich bin schon am überlegen auf zwei 120er Radiatoren zu wechseln, diese seitwärts zu drehen und dann in Reihe zu verschlauchen. Evtl. dremel ich aber aus dem Boden einen Ausschnitt raus.

Mehr Bilder findest du hier:

Dead Silence Black Edition Information
 
Hmm - da wäre eigentlich ein dünner 180er oder 200er Radi für die Front eigentlich ideal. Der Problem liegt da leider immer noch in der beschränkten Lüfterauswahl. Noctua hat zwar vor längerer Zeit mal einen qualitativ hochwertigen 200er Lüfter angekündigt, aber dessen Release trotz grundsätzlicher Bestätigung immer wieder verschoben. Auf den warte ich selbst auch schon ewig. Einen dünnen 180er Radi habe ich hier schon seit langem dafür liegen, aber bis jetzt konnte ich ihn wegen der Lüfterproblematik noch nicht vernünftig einsetzen.

brauchst du eigentlich die zwei Festplattenschächte die den Platz zur Front hin beschränken? Die könnte man sicher ausnieten und so erheblich mehr Platz gewinnen, was unabhängig von der Radiatorfrage sicher von Vorteil wäre.
 
Das Problem ist - das Teil ist nicht nur der Festplattenkäfig, sondern auch der Boden für das Mainboard. Ich bin schon darauf angewiesen und kann bestenfalls mal eine Ecke heraus dremeln (was ich für den AGB auch tun werde).
 
Schaut aber aus als würde der Teil unter dem die Plattenkäfige sitzen nicht notwendig zu sein als Mainboard-Tray. Man würde lediglich zwei Distanzbolzen verlieren die außerhalb des unter Belastung stehenden Bereich liegen. Ein Full-Size µATX-Baord würde vllt. 2-3cm überstehen. In anderen Gehäusen sind solche Boards auch nicht immer an allen Befestigungspunkten unterstützt. Es wäre also kein echtes Problem das Teil zu entfernen, wenn du es nicht für Laufwerke bräuchtest. Bei einem Mini-ITX-Board oder einem schmalen µATX-Board wäre der Teil sogar vollkommen überflüssig.
 
Hallo,

ich muss gerade noch Daten fleißig aufen Server migrieren und sobald das erledigt ist, werde ich mich an die Umsetzung machen. Näheres berichte ich dann ;)
 
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