Subnetzwerke zusammenlegen? WLAN & LAN verschiedene Adressbereiche

tleen

Neuling
Thread Starter
Mitglied seit
08.10.2011
Beiträge
83
Hallo hallo...

(vorab: ich bin kein Netzwerk-Ass und werfe daher hoffendlich keine Begrifflichkeiten durcheinander - wenn was nicht passt bitte nachfragen und aufklären! :))

Das Problem mit dem ich mit heute herumschlage lautet: ... :)

Ich verwende einen simplen Switch um viele Geräte und Netzwerkdosen im ganzen Haus miteinander zu verbinden.
Dazu benutze ich ein eigenständiges Gerät (unmanaged), da die 4 Ports an (m)einem Router nicht ausreichen.

Daraus ergibt sich leider das Problem, dass Geräte die per Kabel (über den Switch) mit dem DSL Modem verbunden werden in einem anderen IP-Bereich liegen (a.b.x.d) als per WLAN über den Router und den Switch mit dem DSL Modem verbundene Geräte (a.b.y.e).

Zur veranschaulichung hier grob unsere Netzwerkstruktur:
netzwerkaufbau.png


Bei jeglichen Unklarheiten und Rückfragen bitte ich mich einfach zu fragen. Habe jetzt erstmal versuch das ganze recht grob darzustellen...

Ich vermute einfach das Netzwerk ist entweder falsch aufgebaut (wobei ich da nicht viele andere Möglichkeiten sehe?!), oder aber falsch konfiguriert in den Geräten selbst. Falls der Aufbau erstmal soweit ok ist kann ich da gerne noch Details raussuchen.
Gemacht habe ich das ganze um bei Problemen mit dem Internet oder einem kaputten DSL-Modem, trotzdem problemlos den Netzwerkdrucker oder die NAS verwenden zu können. Hier gibt es öfters mal Blitzeinschläge und die Modems (oder eine Telekom-Hauptleitung) leiden da gerne mal als erstes. ;)

Wo das ganze Probleme bereitet? Es funktioniert alles erstmal soweit (Netzwerkdrucker + NAS-Zugriffe über WLAN & LAN Clients etc...), ABER ein paar Kleinigkeiten machen dann doch Probleme:
-Wake-on-Lan lässt sich nicht im WLAN ausführen da die NAS im LAN hängt (wenn der Laptop per Kabel mit dem Switch verbunden wird klappt es sofort)
-das NAS, sowie die Festplatte des TV-Receivers sind bspw. nur unkompliziert von Win-PC's im Explorer unter "Netzwerk" zu finden wenn diese per LAN direkt am Switch hängen - nicht jedoch bei per WLAN verbundenen Geräten.
Ordnerfreigaben ("Add Network Location" Funktion im Explorer) vom NAS mit direkter IP-Angabe des NAS lassen sich aber bei allen Geräten (also auch bei WLAN-Clients) einbinden und ansprechen.
Genauso findet der QNAP-Finder bspw. meine NAS nur wenn der Laptop im Kabelnetz hängt - und nicht über WLAN.

Bin für jede Hilfe und alle Vorschläge offen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
...was genau ist das für ein DSL-Anschluss?
...wie ist die genaue Bezeichnung für das DSL-"Modem"?
....dito für den WLAN-Router?

- Wenn Du nur ein DSL-MODEM hast, dann muss dieses *direkt* mit dem WAN-Port des Routers verbunden werden...der Switch kommt dan in einen LAN des Routers....das Modem *nicht* in den Switch
- Wenn das "Modem" ein "DSL-Router" ist, dann sollte Dein WLAN-Router nicht als Router, sonden als AccessPoint konfiguriert sein.
 
...was genau ist das für ein DSL-Anschluss?
DSL 2000 der Telekom
...wie ist die genaue Bezeichnung für das DSL-"Modem"?
T-Com Speedport W700V, hier hast du mich schon ertappt - es ist natürlich ein DSL-Router und kein reines DSL-Modem
....dito für den WLAN-Router?
Netgear WNDR4000 (die integrierte Switch-Funktion wird nicht verwendet, alles an Kabelverbindungen geht über den separaten Switch)



- Wenn Du nur ein DSL-MODEM hast, dann muss dieses *direkt* mit dem WAN-Port des Routers verbunden werden...der Switch kommt dan in einen LAN des Routers....das Modem *nicht* in den Switch Fällt also weg, da DSL-ROUTER
- Wenn das "Modem" ein "DSL-Router" ist, dann sollte Dein WLAN-Router nicht als Router, sonden als AccessPoint konfiguriert sein.
Wenn ich den WLAN-Router als AccessPoint konfiguriere verteilt er keine eigenen Adressen (was er ja jetzt macht, nämlich andere für WLAN-Clients) sondern der DSL-Router übernimmt den kompletten DHCP-Server-Job? Heißt dann aber auch: Modem futsch --> keine IP-Adressen und es geht nichts?
Dabei frage ich mich dann, ob es nicht sinnvoller ist den DSL-Router nur als Modem zu konfigurieren und den WLAN-Router als "Herz" fungieren zu lassen. Es geht ja vermutlich darum woher die IP Adressen kommen und dass es da keine Konflikte gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
...was heisst hier "Modem futsch" ?..Wenn DSL futsch (kein I-Net) aber Dein Speedport läuft, dann gibt der immer noch Adressen an das Heimnetz raus.

So wie Du es jetzt hast, hast Du zwei Router...zwei Adresen und auch noch Double-NAT...die Firewall des WLAN-Routers blockiert alle Zugriffe aus dem LAN (das vom Speedport "bedient" wird und das seine WAN Seite ist).
-> Konfiguriere den WLAN-Router als AP und alles wird gut.
 
So wie Du es jetzt hast, hast Du zwei Router...zwei Adresen und auch noch Double-NAT...die Firewall des WLAN-Routers blockiert alle Zugriffe aus dem LAN (das vom Speedport "bedient" wird und das seine WAN Seite ist).
Kannst du den Punkt mit den zwei Adressen und Double-NAT bitte kurz erklären?


-> Konfiguriere den WLAN-Router als AP und alles wird gut.
Vielen Dank für die Hilfe! Hat geklappt und Wake-on-Lan funktioniert jetzt auch Problemlos von WLAN-Geräten aus. :banana:

Zuerst habe ich nur den DHCP-Server ausgeschaltet was zu einheitlichen IP-Adresen geführt hat aber ich konnte den WLAN-Router nicht mehr über die gewünschte alte IP zur konfiguration verfügbar machen. Dann habe ich aber eine korreke Anleitung gefunden:
How to Manually Set a Wireless Router to Access Point (AP) Mode
IP Adresse noch eingetragen und fertig.

auch interessant und allgemeiner:
Using Routers as a Wireless Access Point



...was heisst hier "Modem futsch" ?..Wenn DSL futsch (kein I-Net) aber Dein Speedport läuft, dann gibt der immer noch Adressen an das Heimnetz raus.
Korrekt. Das ist aber nicht das Problem - ich meine das wirklich so wie ich es schreibe. :)
Erst vor kurzem wieder in der Nachbarschaft passiert. Durch einen Blitzeinschlag/Überspannung (vermutlich durch die Kupfer-Telefonleitung direkt und nicht das Stromnetz?!) wird das Modem beschädigt. Passiert auf dem Land ab und zu. Ehrlich. ;)
In diesem Fall funktioniert bei der aktuellen Konfiguration erst einmal Nichts mehr da keine Adressen verteilt werden. Das wollte ich aber eigentlich vermeiden (um bspw. noch komfortabel drucken zu können), warum ich auch erst einen separaten WLAN-Router angeschafft habe (jaja, ich wollte auch n-WLAN...:)).

Ein Aufbau nach diesem Muster ist nicht möglich für meinen Zweck?
netzaufbau.png
Modem in den WAN-Port des WLAN-Routers und Switch an das WLAN-Gerät?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi

Klar ist das möglich. So hast Du auch kein doppeltes NAT, wenn Du am Modem den bridged Modus aktivierst. Da bezieht der nachgeschaltete Router dann direkt die öffentliche Adresse des Modems.

Doppeltes NAT bedeutet, dass das Modem (bei eingeschaltetem Router) dem 2. Router dann eine private IP für sein WAN Interface vergibt. Somit muss zweimal geroutet werden, was nicht so günstig ist. Aber würde auch funktionieren. Nur müsstest Du dann Ports zweimal öffnen, falls Du irgendwelche Server hinter dem zweiten Router betreibst. Das öffnen der Ports nimmst Du unter den NAT Einstellungen vor, deshalb doppeltes NAT. Aber in gewissen Fällen macht selbst das Sinn, ich selber habe bei mir doppeltes NAT in Betrieb.
 
Zuletzt bearbeitet:
So wie im letzten Post würde ich es auch machen. Also DSL -> Router1 -> Router2 und an Router2 dann alle Clients (Lan + Wlan). So übernimmt Router2 deine DHCP Funktion und dein Netzwerk bricht nicht zusammen wenns Router1 killt. Router2 reicht dann einfach über den WAN Port alles durch und fertig. Dann hast du aber wie schon geschrieben doppeltes NAT.

Alternativ kannst du auch Router2 über den LAN statt WAN Port mit Router1 verbinden und den DHCP trotzdem auf Router2 lassen, bei Router1 dann entsprechend deaktivieren. Sollte auch klappen.
 
Er will das DSL Modem im bridged Modus betreiben, so wie ich das verstehe (Als Modem konfiguriert, steht da). Somit hats auch kein doppeltes NAT.
 
Ich war bei TzK's Post auch etwas verwirrt. Da ich mir nicht sicher war was er mit DSL/Router1/Router2 genau meint.
Vermutlich DSL=DSL-Signal der Telekom, Router1=Speedport, Router2=Netgear ?
Den Switch für die restlichen LAN-Clients dann auch an Router2 (Netgear) in deiner Ausführung?


Eine genaue Vorstellung habe ich nicht - vielmehr suche ich Ideen/Möglichkeiten wie ich die Geräte miteinander verbinden kann und die damit einhergehenden Vorteile/Nachteile.

Ich habe in meine Aufbau-Skizze zwar "als Modem konfiguriert" geschrieben, aber eher weil ich dachte das muss so. :)

Auf Anhieb habe ich im Speedport W700V Menü auch keinen Bridge-Modus gefunden. Google hilft auch nicht.
Lediglich DHCP und PPPoE Einstellungen könnten hier vielleicht helfen?



einfaches NAT vs. doppeltes NAT
ein Router = ein NAT / mehrere Router = mehrfaches NAT, ok.
Einziger Nachteil wäre dann bei doppeltem NAT das möglichen Servern etc., die von außen erreichbar sein sollen, auch mehrfach Weiterleitungen und Port-Öffnungen eingerichtet werden müssen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Jo, genau.

Bei mir heisst die Einstellung für den Bridged Mode unter Gateway -> Switch Mode -> auf disabled stellen. Hab allerdings ein Cablemodem. K.A., ob das bei einem ADSL Router auch so klappt.
 
Auf was beziehst du dich jetzt genau? :)

Bei mir heisst die Einstellung für den Bridged Mode unter Gateway -> Switch Mode -> auf disabled stellen. Hab allerdings ein Cablemodem. K.A., ob das bei einem ADSL Router auch so klappt.
Ich vermute einfach mal die Telekom hat das nicht so einfach gelöst. Das Menü ist auch etwas altbacken, aber ist ja auch nicht das neueste Gerät...
router1.png

Keines der Menüs scheint hier zum Erfolg zu führen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, dann lass den mal weiterhin als Router laufen. Wenn Du Port's weiterreichen möchtest, musst Du das halt berücksichtigen, denn so hast Du, wie gesagt, doppeltes NAT. Falls Du aber Server am laufen hast, würd ich die in dem Fall direkt an den Speedport hängen, so hast Du dann im LAN (hinter dem zweiten Router) auch mehr Sicherheit, da Du vor dem "LAN-Router" quasi eine echte DMZ hast.

Edit: hab gerade gesehen, dass Du noch ein QNAP hast. Brauchst Du das nur im LAN, oder soll das auch von aussen erreichbar sein? Hat es mehrere Netzwerkkarten? Wenn es von aussen erreichbar sein sollte, an den Speedport, nur fürs LAN hinter den zweiten Router, bzw. an den Switch.

http://www.heise.de/netze/artikel/DMZ-selbst-gebaut-221656.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich war bei TzK's Post auch etwas verwirrt. Da ich mir nicht sicher war was er mit DSL/Router1/Router2 genau meint.
Vermutlich DSL=DSL-Signal der Telekom, Router1=Speedport, Router2=Netgear ?
Den Switch für die restlichen LAN-Clients dann auch an Router2 (Netgear) in deiner Ausführung?
Jup, alles korrekt so. Ich ging dabei davon aus, dass Router1 (der Speedport) nicht im "Modem Modus" ist.
Ich seh schon, ich hätte besser einfach ein Bild gemalt um mich verständlich auszudrücken, sorry ;)

Ihr zwei habt das Problem ja bereits gelöst, weitere Erklärungen meinerseits sind damit ja eh überflüssig...
 
Ihr zwei habt das Problem ja bereits gelöst, weitere Erklärungen meinerseits sind damit ja eh überflüssig...

In der Theorie haben wir das gelöst.... ja :)


Bin jetzt erst wieder dazu gekommen... Die Verkabelung habe ich schonmal geändert, das WLAN-Gerät aber im AP-Modus gelassen:
netzwerkaufbau.png
Funktioniert erwartungsgemäß. Das DSL-Modem als einziger Router klappt.

Da das WLAN-Netgear-Gerät aber natürlich viel mehr kann und ich gerne dort alles zentral verwalten würde macht es für mich dennoch Sinn wieder auf doppeltes NAT zu wechseln. Bei der aktuellen Verkabelung spielt das in Bezug auf Wake-On-LAN etc. ja auch keine Rolle da alle Clients (WLAN+LAN) im selben Netz hängen und Nichts direkt über das DSL-Speedport-Gerät läuft. Vorher war das bei allen LAN-Clients der Fall, da der Switch "vor" dem eigenständigen WLAN-Netz hing.
Das hat auch den Vorteil, wenn besagter Speedport mal ausfällt läuft das "interne Netzwerk" ganz normal weiter und ich kann jedes DSL-Router in Standardkonfiguration (als Router) einfach ohne Probleme vor den Netgear hängen ohne MAC-Tabellen neu einpflegen zu müssen etc. da die unverändert auf dem Netgear liegen?! Soweit der Plan.

Nur eben genau da habe ich bei meinem Versuch irgendwas in den Einstellungen beim Netgear verhauen und ich musste resetten... :)

-Als Gateway trage ich die Speedport-IP ein?
-Können die IP's zur Konfiguration von Drucker/NAS/Netgear/Speedport... trotzdem weiterhin in der selben IP-Range x.x.Y.x liegen?



Edit: hab gerade gesehen, dass Du noch ein QNAP hast. Brauchst Du das nur im LAN, oder soll das auch von aussen erreichbar sein? Hat es mehrere Netzwerkkarten? Wenn es von aussen erreichbar sein sollte, an den Speedport, nur fürs LAN hinter den zweiten Router, bzw. an den Switch.

DMZ selbst gebaut | heise Netze
Benutze die QNAP nur im LAN. Denke das wird sich auch erstmal nicht ändern. Trotzdem sehr informativer Artikel zur DMZ. Danke! ;)

Meine NAS hat nur eine Netzwerkkarte - bei mehreren wäre es dann vermutlich möglich diese getrennt einmal für LAN über eine Netzwerkkarte zum Netgear und zum anderen als Internet-Server über die anderen Netzwerkkarte zum Speedport zu konfigurieren... interessant.
 

-Als Gateway trage ich die Speedport-IP ein?
-Können die IP's zur Konfiguration von Drucker/NAS/Netgear/Speedport... trotzdem weiterhin in der selben IP-Range x.x.Y.x liegen?

Am ersten Router solltest Du ein anderes Subnet haben, wie am Nachfolgendem.

Beispiel:

DSL Router hat die IP 192.168.0.1
Zweiter Router hat die IP 192.168.1.1 -> Dort gibst Du dem WAN eine fixe IP (192.168.0.2, 255.255.255.0, 192.168.0.1 als Gateway)
Die Geräte hinter dem zweiten Router haben dann IP's vom zweiten Router (192.168.1.2-254, 255.255.255.0, 192.168.1.1 als Gateway)

Falls Du keine öffentlichen Nameserver eintragen willst, kannst Du hinter dem DSL Router 192.168.0.1 (WAN 2. Router), hinter dem 2. Router dann 192.168.1.1 angeben. Oder Du nimmst überall die öffentlichen der Telekom, also 217.5.100.185 und 217.5.100.186.

Wenn Du nun Ports in Dein LAN öffnen möchtest/musst, dann musst Du am DSL Router den gewünschten Port auf die IP 192.168.1.2, und am 2. Router den Port an die gewünschte IP weiterleiten. Daher doppeltes NAT,...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, AP-Modus im Netgear nochmal ausgeschaltet. In der Standardeinstellung können sich Geräte verbinden und ins Internet.
Die Festgelegten IP's für z.B. Drucker/NAS... lassen sich aber nicht mehr ansprechen. Vermutlich da diese jetzt im falschen Subnetz liegen und der Netgear Router nicht richtig weiterleiten kann? Diese müsste ich also vorher umändern und dann erst den Router anpassen?

Spätestens jetzt macht sich dann doch mein Halbwissen bemerkbar... :d

Hier die Routermenüs:
netgear1-1.png
IP-Adresse = die vom DSL-Router (Speedport) automatisch vergebene IP für den Netgear WLAN-Router
Gateway-IP-Adresse = die IP des Speedport zur Konfiguration etc.

netgear2-2.png
IP-Adresse = Adresse zur Konfiguration des Netgear


Kannst du dein Beispiel vielleicht darauf übertragen. Das würde mir sicher sehr helfen!
Beim Testen habe ich ja schon 2x den Reset bemühen müssen... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Festgelegten IP's für z.B. Drucker/NAS... lassen sich aber nicht mehr ansprechen. Vermutlich da diese jetzt im falschen Subnetz liegen und der Netgear Router nicht richtig weiterleiten kann?

Exakt. Üblicherweise hast du nur Zugriff auf ein Subnetz, darum klappt es nicht mehr wenn du selbst z.B. 192.168.0.x bist und der Drucker aber in 192.168.1.x ist.

Am besten trennst du den AP und den Router, konfigurierst beide soweit wie möglich getrennt und stöpselst sie dann erst wieder zusammen.
Sobald Router und AP in getrennten Subnetzen sind hast du sonst nur Ärger beim Versuch beide gleichzeitig zu konfigurieren.

Alle zukünftigen IPs sollten natürlich im gleichen Subnetz liegen z.B. 192.168.0.x
 
Zuletzt bearbeitet:
So. Nochmal in Ruhe geschaut und ich konnte alles erfolgreich wie gewünscht einstellen. Eigentlich überhaupt keine Hexerei...
Gerade auch zufällig festgestellt, dass jetzt auch AirPrint einwandfrei funktioniert.

Die "LAN-Konfiguration" (2. Bild aus meinem letzten Posting) ist angepasst und die IP's von Drucker etc. abgeändert.
Nur bei der "Internet-Konfiguration" (1. Bild aus meinem letzten Posting) bin ich mir beim dynamischen Abruf unsicher. AliManali hat ja hier extra die manuelle Eingabe hervorgehoben.


Falls Du keine öffentlichen Nameserver eintragen willst, kannst Du hinter dem DSL Router 192.168.0.1 (WAN 2. Router), hinter dem 2. Router dann 192.168.1.1 angeben. Oder Du nimmst überall die öffentlichen der Telekom, also 217.5.100.185 und 217.5.100.186.
Welche Auswirkungen hat das bzw. warum sollte ich keinen automatischen bzw. öffentlichen DNS der Telekom beziehen/verwenden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, das macht eigentlich keinen grossen Unterschied. Wenn Du am Client die Router IP als NS benutzt, dann gilt der im Router eingetragene. Oder Du vergibst am Client direkt den öffentlichen, z.B., um den NS des Routers zu umgehen.

Ich würde im Normalfall die IP des Routers als ersten NS angeben, so kannst Du am Router zentral den primären NS ändern. Interessant wird es bei einem eigenem Domain Controller, da wird an den Clients dann in der Regel der DC (bzw. dessen NS) als ersten NS eingetragen. Und als zweiter NS dann wahlweise Router, bzw. gewünschter öffentlicher NS.
 
Mal als kleiner Einwand zwischendurch - vielleicht habe ich es auch einfach überlesen - aber warum verwendest du überhaupt zwei Router?
Irgendwie ergibt sich für mich der tiefgründige Sinn dahinter nicht.

Warum - wo du selbst sagst - das der Netgear Router mehr Funktionien bietet, lässt du den betagten Speedport deine DSL Einwahl machen?
Sinnvoller wäre hier doch den Netgear nach "vorn" zu stellen, so dass er die DSL Einwahl machen kann. Dann hast du nur noch eine einzige Routing Instanz in deinem Netzwerk, alle Clients können sich im WLAN des Netgears (was du ja sowieso jetzt zu nutzen scheinst) anmelden, sofern gewünscht, der Kasten kann die interne IP Adressvergabe machen und ist gleichzeitig noch zentrale "Firewall" für dein LAN.
Was willst du mehr?
Selbst den Netgear Routen lassen und den SpeedPort als Modem davor ist doch eigentlich quatsch -> der Netgear hat doch ein eigenes DSL Modem...

Ich verwende zwar aktuell selbst so eine "Doppel Router" Konfiguration, aber nur aus der Tatsache geschuldet, das die Fritzbox, die ich aktuell zur DSL Einwahl nutze, sich in Verbindung mit meinem echten Hardware Router nebst Firewall und Co. etwas zickig hat, wenn man ihm sie als reines DSL Modem auf der public Seite verwendet. (Alle paar Tage hängt die Connection)

Welche Auswirkungen hat das bzw. warum sollte ich keinen automatischen bzw. öffentlichen DNS der Telekom beziehen/verwenden?

Das ist Ansichtssache...
Die vom Provider mitgegebenen DNS Server haben häufig einen eklatanten Nachteil, nämlich das sie, wenn du Seiten (un)bewusst aufrufst, die nicht existient sind, dich auf einen Suchmaschine forwarden. Sprich du bekommst nicht die übliche HTTP 404 Meldung vom Browser zurück, sondern wirst auf irgend ne Telekom Suchmaschine geleitet.
Oder halt auf irgendwas von deinem Provider.

Kann sein, muss aber nicht. Bei mir ists definitiv der Fall mit der Telekom ;)
-> da hilft dann entweder einen "freien" DNS anzufragen, oder die Root Server dafür zu bemühen. Letzteres wird wohl mit dem Speedport wohl nicht gehen. Mit dem Netgear müsstest du gucken, ob du da was findest im Menü.
Ansonsten gibts auch freie DNS Server ohne solchen Weiterleitungsquatsch... Zur aller größten Not die 8.8.8.8 respektive 8.8.4.4. Was beides google DNS Server sind...
 
Zuletzt bearbeitet:
DNS habe ich umgestellt und bin dadurch endlich die Telekom Werbe/Such-Seite los geworden - Danke dir! ;)
Es hat auch gereicht diesen nur im Netgear zu ändern, da - wie von dir vermutet - dies im Speedport gar nicht erst möglich war...

Warum ich beide Geräte so verwende fasse ich nochmal kurz zusammen:
-Netgear hat leider kein Modem (gibt es aber sicher auch mit)
-Ich habe das Netzwerk bewusst versucht zweistufig aufzubauen, da die Modems bei uns sehr anfällig bei Blitzeinschlägen sind und dann gleich gar nichts mehr geht

Jetzt tausche ich einfach nur das DSL-Gerät und jedes Modem in Standardkonfiguration verschafft mir Internet, Drucker/NAS etc. im Netzwerk bleiben unangetastet und funktionieren auch in der Übergangszeit. ;)

Vielen Dank euch allen für die kompetenten Ratschläge und eure Hilfe!
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh