Topologie für 2x Fertig-NAS, USV und Router + Switch

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Hi

Da ich noch wenig Ahnnung von Netzwerk habe möchte ich hiermit Hilfe erbitten :)

Ich hab 2 NAS an einer USV die nicht 24/7 laufen. Genauso also wie die USV es nicht tut. #
Die USV hängt am NAS-1 und meldet über Netzwerk die Spannungsunterebrechung an NAS-2 über seine USV-Slave Funktion.
Da das an einer 100Mbit Fritzbox hängt welche beiden Geräten feste IPs vergibt, funktioniert das auch ohne 24/7 problemlos. Genauso wie die Timerserver-Funktion der Fritz. Alles läuft soweit völlig stressfrei.

Problem ist nur, daß die Fritz 24/7 läuft und daher nicht mit an die USV kann. Die Lösung ist also nicht gut, da beim Stromausfall die Fritz ausgeht und NAS-2 die Stromunterbrechung nicht mitbekommt.

Ich möchte also nach einer genauso bequemen Lösung fragen, die aber sauber funktioniert. (jetzt außer die Fritz mit an die USV zu hängen und diese anlassen).
Könnte man das mit einem Switch (dann 1Gb) lösen der mit an der USV hängt? Die beiden NAS müßen aber ans Netz bzw. an der Fritzbox die Zeit abfragen können.

Wenn ja, muß der managend sein, wegen den IPs? 5 Ports würden schon reichen. Wichtig wäre nur ein lüfterloses Gerät.
Bitte also um Vorschlägen bezüglich Hardware und Konfiguration.

Ich hab auch an den Netgear GS105E gedacht, aber da gibts es wohl extreme Streuungen zwischen den v2, v3 und v4. (Qualitätsprobleme)

p.s.:
Stabilität und Stromverbrauch gehen vor Leistung. D.h. ich komm damit schon klar, wenn das Teil dafür real z.B. nur 89 MB/s statt 109 MB/s schieben kann. Das wäre nicht das Problem.
 
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Natürlich lässt sich dies mit einem einfachen Miniswitch lösen an welchen die beiden NAS angeschlossen werden und der Switch wiederum die Verbindung zur Fritzbox aufbaut. Somit kann der kleine Switch mit an die USV und bleibt auch beim Stromausfall an. Nachteil an dieser Konstruktion ist das je nachdem wieviele Clients noch an der Fritzbox hängen (bzw. das Netzwerk aufgebaut ist) und auf die jeweiligen NAS zugreifen sich die beiden Clients eine 1gbit Verbindung zu den NAS Teilen müssen.

Würde also im schlechtesten Fall 2 Clients direkt an der Fritzbox wobei jeder Client auf eine NAS Zugreifen würde eine Halbierung der Bandbreite von 500Mbit pro Client bedeuten (wobei sich die Bandbreite sehr wahrscheinlich nicht gleichmäßig verteilt sondern diese eher schwankt).

Wenn ja, muß der managend sein, wegen den IPs? 5 Ports würden schon reichen. Wichtig wäre nur ein lüfterloses Gerät.
Bitte also um Vorschlägen bezüglich Hardware und Konfiguration.

Nein muss nicht managed sein. Ein stink normaler Gbit Mini-Switch reicht aus. Davon gibt es viele am Markt wie der von dir genannte Netgear GS105E wovon ich z.B. selbst zwei im Einsatz habe.
- TP-Link TL-SG1005D
- D-Link DGS-1005D
- TP-Link TL-SG105
- ZyXEL GS-105B v2
- Cisco SE2500
- HP 1405-5G

und viele mehr ...
 
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Jou hab zwischendurch auch noch paar Spezis kontaktiert, die meinen das gleiche wie du :) DANKE.


Was die Switches angeht bin ich aber noch sehr unschlüssig. Nicht weil ich immer das möglichst allerbeste zum ähnlichen Preis haben muß, sondern weil z.B. die Berichte von 1-2 Sternen auf Amazon teils sehr gruselige Inhalte haben :) Lockere Buchsen, Abstürze, 1 Monat dann komplett tot usw. usw. Bei einigen der oben erwähnten halt.

Gibt es da auch eine "totsichere" Empfehlung? Von dem Netgear gibts ja auch 100PES und 200PES... Unzählige Berichte über Wackelkontate an den LAN-Buchsen. Irgendwie je neuer die Produkte desto schlechter, hat man das Gefühl. Genauso wie bei den Zyxels v3 und v4 :(
Also "billigst" muß das Ding auch nciht sein.

Von dem Netgear dann eher den blauen als den grauen usw. Solche "Tipps" kommen dann :(

Oder z.B. zum anderen hier aufgelisteten:
Der Switch an sich is ja gut, auch schön kühl und so, ABER: Dieser Standard mit dem abschalten der Ports falls auch während des Betriebs mal gerade kurz kein Traffic herrscht, ist extrem nervend.
Grund: Die Client-Geräte kennen diesen Standard einfach nicht. Beim AV-Receiver stellt ständig nach nur etwa 2min das Webradio ab, das Geschäftslaptop kann die VPN-Verbindung nicht zuverlässig halten, der Access-Point hat auch Probleme damit und verteilt dauernd neue IP-Adressen
:shot:
 
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Damit die USV Sinn macht solltest du NAS+USV auf statische IP-Adressen umstellen.
 
Die FB vergibt sicherlich keine feste (statische) IPs.

Feste IPs vergibt der Admin am Gerät, in dem Fall du. Andernfalls handelt es sich immer um eine dynamisch zugewiesene IP, aka DHCP.
Auch wenn die FB eine MAC-IP Zuordnung hat, wird daraus nicht automatisch eine feste IP.

Merkmal einer festen IP ist, dass das Gerät immer mit dieser bootet, auch wenn der DHCP Server nicht erreichbar ist.
Was passiert wenn deine FB aus ist und die Geräte booten? ;)
 
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Jungs, haben wir grad eine Duden-Woche? Natürlich hab ICH der Fritz gesagt, sie soll den Geräten feste IPs vergeben Was sie auch tut. Sonst würde das nach Neustarts nicht funktionieren und ich nicht schreiben, daß es funktioniert...

Gute Frage :) aber daß Datacenter-One ;) bootet und die Fritz dabei aus ist, ist zum Glück ausgeschlossen. Es gibt automatisches Runterfahren, aber kein automatisches Hochfahren. Damit wäre der Fall zum Glück vom Tisch, daß die NASe während eines Stromausfalls hochfahren. Dafür ist der Piepser der USv zu laut, daß dies einer der Bewohner hier verpeilen könnte und die Geräte startet, wenn kein Saft an der Steckdose anliegt. USV und Router liegen eben deswegen an der gleichen Steckdose.

p.s.:
Wenn man den ersten Post liest, merkt man ja auch, daß die USV an einem der NAS '(USB) und nicht am Netzwerk hängt. Sonst müßte der eine nicht den Master dafür und der andere den Slave mimmen.
 
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Das hat nichts mit dem Duden zu tun.

Die FB vergibt nunmal keine festen IPs. (siehe oben)
Es gibt bei diesem Aufbau eben diese Unschärfe, gerade dann wenn man auf statische IPs setzt, sollten diese auch wirklich statisch sein. Das kann die FB aber nur bedingt gewährleisten.

Das ist übrigens auch der Grund, warum ich selber bei mir 100 IPs fest in den Geräte verteilt habe.
Das ist nur ein Hinweis zur Erhöhung der Betriebssicherheit. Muss jeder selber wissen.

EDIT:
http://geizhals.at/de/hp-1410-8g-j9559a-a529085.html?hloc=at&hloc=de
 
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Und?
Ich habe unter anderem das 16er hier und keine derartigen Probleme.
Nur weil es einen Ahnungslosen gibt, sind die Geräte nicht gleich Schrott. Wenn es danach geht, kannst du 99% der Technik einstampfen, weil es immer einen Typen gibt, der den Powerknopf nicht findet...
 
Ja man darf jetzt nicht ignorieren, daß ich ebenfalls ahnungslos bin :) Aber was will man am unmanagebd Switch falsch machen? :( Man könnte nur noch vermuten, daß er ungeschirmte Cat5 Kabel genutzt hat (?) An 100Mbit hatre er den gleichen Speed ohne Abbrüche (?!)

Kann das Teil Multicast sinnvoll switchen? Ist ja nicht so, daß er mich sonst nicht direkt anlacht ;)
-> "IGMP snooping ensures the switch intelligently forward the multicast stream"

edit:
Lese grad, daß unmanagend nix igmp. Komischerweise machen manche billigere Switches Stress mit z.B. DLNA, manche wiederum nicht... Man ej :(

edit2:
Ok. Es ist Netgear GS108Ev3 ProSafe Plus geworden. Die 5-port sind sehr oft von einer ganz anderen Qualität mit völlig anderer Firmware mit einer komplett anderen Hardware.
 
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