[Kaufberatung] Wieder ein neuer Heimserver und Fragen zur Netzwerkstruktur

Smarthome

Neuling
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Hallo Zusammen,
ich habe eine Frage zur Planung meiner Netzwerkstruktur in einem EFH. Zum Anfang möchte ich mich schon mal entschuldigen das dieser Post etwas länger wird aber ich denke umso ausführlicher ich das beschreibe umso einfacher könnt Ihr mir helfen.

Zuerst jedoch hier die aktuelle Situation:

- das Haus wird von derzeit von 5 Personen bewohnt mit der Tendenz nach oben ;-)
- in jeder Ecke liegen Cat6-Kabel
- die Elektrik wird durch eine WAGO SPS gesteuert, zusammen mit der Software „IP-Symcon“ als User Frontend
- derzeit laufen zwei „Server“ als 24/7, zum einem Windows XP mit der Haussteuerung IP-Symcon und eine Ubuntu für verschiedene Dienste
- im Haus verteilt sind 3x Raspberrys mit XBMC, als rsysnc, LDAP und als 433 MHz Funkschnittstelle und weitere kleinere Dienste.
- Als Router habe ich eine Fritzbox mit einer 6Mbit Anbindung

Ich möchte gerne die Server ersetzten und mehrere virtuelle Maschinen einrichten um mein Spektrum abzudecken.

Meine erste Frage betrifft die Sicherheit in meinem Netz. Ich habe Dienste die ich nach außen freigeben muss/möchte (LAMP/Subsonic/Redmine/Owncloud/Hausautomation GUI für Gäste). Diese würde ich eigentlich gerne mit einer dedizierten Firewall (Alix-Bord mit IP-Fire?) von meinem internen Server trennen. Ist es vertretbar in einem Server zwei Netzwerkkarten einzubauen und die „unsichere“ Karte einer virtuellem Maschine zuzuordnen die die externen Dienste anbietet und gleichzeitig auf einer anderen virt. Maschine meine sicherheitsrelevanten Dienste (Hausautomation!) laufen zulassen?

Auf dem internen Server sollen, nach meiner Idee mehrere Maschinen laufen (auf Basis ESX?):

Ubuntu 1:
Logitech Squeezeserver
Owncloud
Forge Server (gemoddetes Minecraft, aber nur selten an)
ClamAV
zum späteren Zeitpunkt VDR
LAMP
(Foto-) Gallery

FreeNAS: (oder ähnliches):
für die Freigabe der Daten im Samba Netzwerk
evtl. Raid

WHS08:
IP-Symcon

Ich denke diese Liste wird je nach bedarf um weitere Dienste ergänzt, sollte aber zunächst einmal abschließend sein.

19 Zoll mit Hotswap Einschüben ist vorhanden.

Jetzt frage ich mich was für Hardware bei solchen Anforderungen die passende ist. Wie immer soll das ganze so günstig und Stromsparend wie irgendwie möglich sein. :-)

Meine erste Überlegung ging in folgende Richtung:
CPU: Core i5-4570
MB: ASUS H87I-Plus (sehr wenig interne Steckplätze)
RAM: Crucial Ballistix Tactical LP DIMM Kit 8GB ??
Netzteil: ???

Preisliche Vorstellung liegt bei bis zu 400€. weniger wird immer gern genommen :-)

So, das soll zunächst an Fragen erst mal genügen. Danke für eure Unterstützung.

Gruß
Fabian
 
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Bin nun kein Fachmann aber alle schwärmen vom Dell T20 der kostet mit Xenon CPU 300€ dann noch bisschen RAM rein und du hast einen guten Server wo du mit z.b ESXI alles virtualisieren kannst. Habe bisher nur gutes über ihn gelesen und hätte ich mir nicht vor ein paar Wochen einen HP Microserver G8 gekauft wär dieser meine Wahl gewesen.

Gruß
Flo
 
Hallo,
das klingt gut, wenn ich auf das schrauben verzichten kann sage ich auch nicht nein :-)
Vielen Dank für den Hinweiß, ich hätte nie daran gedacht das ich die Kiste auch fertig kaufen kann.
Gibt es evtl. noch mehr Einschätzungen dazu ob der Dell T20 mit 8GB den Anforderungen entspricht?

Gruß
Fabian
 
Schau mal hier in den T20 Thread: KLICK MICH

Die frage ist halt wieviele HDD und extra Karten du einbauen willst, Leistungstechnisch reicht er locker mit Luft nach oben ;)
 
Hallo,

wobei ich Hausautomation grundsätzlich separat laufen lassen würde, am besten mit keiner Internetanbindung.
Aber absolute Sicherheit gibt es nie, irgendwelche Sicherheitslücken wird man immer finden und wenn dann jemand doch mal über das Internet das eigene Haus steuert...
Solche Steuerungen gehören meiner persönlichen Meinung nach strikt getrennt vom sonstigen Netzwerk und nicht physikalisch mit dem Internet verbunden (auch wenn es per Software getrennt sein mag). Vielleicht ist das übertrieben. Dies scheint ja auch selbst bei wirklich sicherheitsrelevanten Bereichen (Kraftwerke etc.) leider nicht immer so zu sein.

Gruß,
linuxadmin
 
Hallo,

@floxx: danke für den Hinweis mit dem T20 und dem Sammelthread. Damit ist die Sache für mich eigentlich schon entschieden.

@linuxadmin: ich habe hier auch Sicherheitsbedenken. Darum auch meine erste Frage, meine Haussteuerung kommt leider nicht ganz ohne Internet Anbindung aus. Als Bsp. frage ich die Wetterdaten einer nahen Wetterstation über Inet ab und fahre dementsprechend meine Markise. Ich erhoffe mir jedoch von einer Hardwarefirewall einen Sicherheitsgewinn.

Gruß
Fabian
 
Die Kommunikation könnte man ja auch netzintern lösen. So müsste die Haussteuerung nicht direkt ins Internet. Hängt aber wahrscheinlich davon ab, ob die Haussteuerung mit einer alternativen Quelle klarkommt bzw. ob Du die Steuerung der Marquise über ein Script regeln kannst.

So wäre die Haussteuerung zwar noch im internen Netz und leider nicht komplett getrennt, aber immerhin schon mal nicht mehr selbst und direkt im Internet. Den Internetzugang könnte man so auch blockieren.
 
wenn die Haussteuerung Internet braucht, würde ich zwischen den Haussteuerungsserver und dem weiteren Netzwerk noch eine Firewall machen, die halt nur Zugriff auf diese eine Seite erlaubt. Ich denke eine Hardwarefirewall ist auch nicht sicherer als eine richtig konfigurierte Linuxfirewall-(Distribution).
Am besten dann noch die Daten aus dem Internet vom normalen Netz holen lassen, aufbereiten und nur diese aufbereiteten Daten abholen. Dann braucht der Homesteuerungs-Server überhaupt keien Routen ins Internet.

Gruß,
linuxadmin
 
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