[Kaufberatung] Fertig NAS oder Eigenbau

baertigerlump

Neuling
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01.08.2015
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Guten Abend liebe Community,

ich bin absoluter Grünschnabel wenn es um NAS geht und daher habe ich mal ein paar Fragen, die ihr mir hoffentlich beantworten könnt.

1. Ich suche ein möglichst kostengünstiges (nicht billiges ;) ) NAS um hauptsächlich Multimedia (Musik, Fotos, 1080p Videos) abzulegen und bei Bedarf auch über das Internet streamen zu können. Abgerufen werden die Daten meistens über meine Raspberry Pis mit OSMC. Nun zu meiner Frage: Lohnt sich die Anschaffung einer fertigen NAS Lösung gegenüber einem Eigenbau? Angepeilt sind 4-12 TB, also am liebsten 4 Bays.

2. Wenn Eigenbau, welche Spezifikationen muss die Hardware haben bezüglich Rechenleistung und RAM (die Auswahl würde ich dann selbst vornehmen, brauche theoretisches Wissen) und wie kann ich den Betrieb am effizientesten Gestalten.

3. Mir gefällt das DSM OS von Synology. Ich habe hier schon etwas über XPEnology gelesen. Ist das auch für Anfänger, die keine Scheu zeigen, sich einzuarbeiten, empfehlenswert? Soweit ich gesehen habe, wird das komplette OS emuliert, ist es also möglich auch die mobile Apps von Synology zu nutzen?

4. Wie muss der NAS abgesichert werden?

5. Wenn Fertiglösung, welche NAS von Synology würden meinen Ansprüchen genügen? Gibt es vielleicht Vorteile von anderen Anbietern, die ich so noch nicht bedacht habe?


- Ich bin versiert im Zusammenbau von Desktop-PC's
- Leider bisher nur minimalistische Kentnisse von Linux (SSH, die wichtigsten Konsolenbefehle)
- Verzeiht, wenn ich nicht über einen Sammelthread oder FAQ gestolpert bin, das meine Fragen beantworten würde :)
- Bei Rückfragen stehe ich natürlich gerne zur VErfügung :)

Mit freundlichem Gruß
 
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Vielen Dank für die Antwort.

Leider wird in keinem dieser Threads mein Problem konkret besprochen.
Zugegeben ich hab mir nicht alle 50+Seiten des XPEnology Threads durchgelesen....
Der ProLiant Thread hat für mich noch keinen Wert, da ich gar nicht abschätzen kann, was überhaupt Sinn macht, bzw. was gebraucht wird.
Von Remotestreaming und Zugriffschutz habe ich leider jetzt auch nichts gelesen.

Sorry wenn ich mich zu blöd anstelle :/

Hast du evtl. Vorschläge welche Dimensionierung bzw. welches Grundgerüst für mich praktikabel ist?

ZFS ist mMn für mich nicht allzu interessant, da die Daten nicht wirklich wichtig sind.


EDIT: Also ich habe mir jetzt beispielsweise die Synology DS415play herausgesucht. Ist die Hardware performant genug für meine Bedürfnisse? Sagen wir worst-case 2 Remotezugriffe gleichzeitig.
Gibt es vergleichbare Eigenbauvarianten für den schmaleren Taler? Ich frage, weil Skalierbarkeit für spätere Szenarien(PC/Smartphone Backup) in Frage kommen könnte. Auch sind der Erwerb einzelner Bauteile für mich leichter zu realisieren als 400+€ auf einmal.
MfG
 
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deswegen hatte ich auf den HP Microserver verlinkt, die kleinste Version kostet ca. 180 € und damit etwa halb soviel wie ein 4-Bay NAS
DIGILINK: HP ProLiant MicroServer Gen8, Celeron G1610T, 2GB RAM (712317-421) in Desktop-/Serversysteme: Markenkomplettsysteme | heise online Preisvergleich

was du darauf installierst, ist einzig nach deinem Gustom und deinen Anforderungen

Zum Thema Streamen via Internet: Welche Uploadbandbreite hast du?
Unter 10 Mbit solltest du das Thema vergessen, und selbst dann wir vieles nicht ohne Transcoding gehen. (man beachte, eine Blu-Ray-Remux MKV kann durchaus eine Bitrate von 35 Mbit haben)

Selbstbau wird i.d.R. teurer und lohnt sich nur bei mehr als 4 HDDs
In den von mir verlinkten Threds sind einige Konfigurationsbeispiele, oder auch hier:
DIGILINK: http://www.hardwareluxx.de/communit...er-mit-mediaplayer-h265-und-virt-1078036.html

OSMC kenne ich nicht, ist Transcoding erforderlich?
Dann evtl den Microserver mit Pentium nehmen:
DIGILINK: HP ProLiant MicroServer Gen8, Pentium G2020T, 4GB RAM, 2x 1TB HDD (784919-425) in Desktop-/Serversysteme: Markenkomplettsysteme | heise online Preisvergleich
liegt dann zwar Preislich auf dem Niveau der Fertig-NASen, dürfte aber mehr Leistung haben

Zum Thema Absichern:
Wie ist dein LAN abgesichert?
wenn dein LAN ausreichend gesichert ist - mindestens (!!!) NAT Firewall duurch den Router des Providers, denn reicht das auch für das NAS.
Zugriff von Aussen würde ich nur über VPN Realisieren, vorzugsweise über ein VPN Gateway zwischen LAN und Internet.
(Ich setze hierfür gerne die Prosafe VPN Router von Netgear ein, da diese sich als sehr flexibel einsetzbar zeigen)

Es ginge natürlich auch mit einem VPN-Server direkt auf dem NAS. NACHTEIL: du must ein Loch durch deine Firewall bohren, um die VPN Verbindung von draussen zuzulassen
 
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Der HP Microserver G8 wäre durchaus interessant für dich. Wenn du kein Transcoding brauchst, dann reicht eine kleine CPU und 8gb Ram vollkommen. Streaming über Internet hängt von deiner Leitung ab, unter 5Mbit upload kannst du es aber gleich vergessen.
2 Clients die am Samba nuckeln sollte so ziemlich jeder aktuelle Hardware schaffen.
"Zugriffschutz" was meinst du damit genau? Im Web verfügbar sollte dein NAS besser nicht sein. Wenn, dann binde die Clients per VPN in dein Netz ein. Ansonsten entzieh nicht angemeldeten Nutzer die Schreibrecht, nur lesend und halt garnichts ohne Anmeldung.
 
Ich habe laut Tests relativ konstante 6 Mbit Upstream. Hauptverwendung ist der Zugriff auf meine Mediensammlung von meinem Nebenwohnsitz aus, ein kleines Home-Netflix praktisch :d .
Wie es mit Transcoding aussieht, kann ich nicht beurteilen ( OSMC ist btw ein Raspmc Fork, falls dir das etwas sagt). Quelle sind zumeist Bluray-Rips

Puh.. Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich mich mit Netzwerken nicht allzu auskenne. Vielleicht sollten wir da anfangen. Ich hätte am liebsten etwas zum Einlesen in das Thema. Derzeit habe ich einen TP-Link Archer C7 mit OpenWRT an meinem KD Modem hängen zwecks WLAN, ob und wie man da einen VPN einrichtet weiß ich leider nicht. Die Zweitwohnung hat eine relativ neue FritzBox. Ich bin eher ein schwieriger Fall mit meinem "Projekt". Unter Zugriffschutz verstehe ich die grundlegenden (oder auch erweiterten) Vorkehrungen, die getroffen werden sollten, um nicht potentiell von jedem angreifbar zu sein.

Der ProLiant sieht schonmal sehr ansprechend aus. Ich denke damit können wir den Eigenbau ausschließen.
 
Also BD-Inhalte über einen 6000er Upload zu schleusen wird nicht einfach. Ohne Overhead und Störungen dürfte die Bitrate schon höher sein als der Upload.
 
Damit ist Transccoding Vorraussetzung >> sollte also etwas mehr Augenmerk auf die CPU gelegt werden.

Dein Router hat mit OpenWRT ein Open-VPN Gateway "an Bord" - soweit ich mich entsinne.
Damit wäre diese Seite schonmal grundsätzlich möglich.
Da ich mich mit Open-VPN nicht befasst habe / auskenne, kann ich nicht sagen, ob das Problemlos hinter einem KD-Router Funzt. Ich nehme an, daß du da eine Fritzbox 6360 von KD hast (reine Kabelmodems werden eigentlich nicht mehr von KD bereitgestellt).
Am Hauptwohnsitz brauchts du eine DynDNS Adresse (wegen der wechselnden IPs). an der Fritzbox stellt man den TP-Link Archer C7 in die DMZ / definiert diesen Host als "EXPOSED HOST".
Damit ist für diesen Host bzw. Port an dem der TP-Link Archer C7 hängt die Firewall der Fritzbox AUS und der TP-Link Archer C7 direkt aus dem Internet erreichbar!
Das bedeutet, daß nur noch die Firewall vom TP-Link Archer C7 aktiv ist.
Dein gesamtes Netz muss natürlich dann am TP-Link Archer C7 hängen.
(Man könnte natürlich auch weiterhin PCs an die FB hängen, die haben dann auch Internet und sind theoretisch weiterhin über die Firewall der FB geschützt, haben aber keinen direkten Zugriff auf das LAN von der TP-Link Archer C7 bzw. ist das nur noch über VPN möglich. Davon würde ich aber energisch abraten! Die Hintergründe hier zu erläutern würde das ganze hier sprengen. Stichwort Keine echte Trennung von LAN und DMZ, es ist nur ein "Riesen Loch durch die Firewall gebohrt"!)

An dieser Stelle übergebe ich mal an die Jungs, die sich mit OpneWRT und OpenVPN besser auskennen, da das Betreiben eines VPN Gateways hinter einem Providerrouter in Verbindung mit einer Dynamischen IP Adresse etwas tricky ist, und ich nicht weiss, ob das mit Open VPN unter OpenWRT überhaupt möglich ist - ich denke aber schon, daß es gehen dürfete, da diese Konstellation im SoHo Bereich nicht ungewöhnlich ist.

Theoretisch müsste an deinem Nebenwohnsitz nur noch ein OpenVPN-Client auf dem OSMC installiert und eingerichtet werden - sofern es einen dafür gibt.

Abschliesend noch eines, die einfachen Firewalls der SoHo Router (und auch die Netgear ProSafe VPN-Gateways zähle ich durchaus noch dazu) bieten natürlich nicht die gleiche Sicherheit wie eine dedizerte Firewall mit entsprechend höherer Rechenleistung und entsprechendem Konfigurations und Überwachungsaufwand. Einem ernsthaften Einbruch halten die wenn es hoch kommt 5-15 Minuten Stand!
 
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wenns einfach sein soll und einfach funktionieren,
hol dir ne synology... mit 4tb reicht eigentlich schon ne DS115j...
falls du mehr brauchst die 214+ oder play dann hast schon 8tb

die teile laufen einfach ohne dass man sich viel auskennen muss
hab selber eine und schon 3 Bekannten installiert die sich nüsse mit so was auskennen
und es funktioniert trotzdem :d
 
Die play Teile sind fürs streaming/transcoding vorgesehen

Gesendet von meinem SM-G850F mit der Hardwareluxx App
 
Soo. Also es ist keine FritzBox vorgeschalten, sondern ein minimalistisch anmutender Router der Firma cbn (Fritzbox kostet bei KD Miete und ich hatte noch den Archer über). Problem bei dem Gerät ist die praktisch nicht vorhandene Konfigurationsmöglichkeit. Mehr als ein Portforwarding hat das Teil dann auch nicht. DynDNS ist nicht nötig, meine externe IP ist statisch, zumindest konnte ich in einem ganzen Jahr keine Veränderung feststellen.
Mein Heimnetz ist ausschließlich mit dem Archer verbunden. Nutze den cbn nur wegen des Kabelanschlusses.

Eine Synology wird nur Plan B, da die Kosten schon nicht unerheblich sind.

Habe mich übrigens damit beschäftigt und OpenVPN auf meinem Router eingerichtet. Alternativen wären StrongSwan und andere... Ich weiß nicht ob die Vorteile bieten.
Ich bin mir bewusst, dass ich einem ernsten Angriff nicht viel entgegensetzen kann. Ich möchte nach Möglichkeit aber nicht jedem Scriptnovizen die Tür offenhalten ;)


Die 4-bay Play Variante von Synology hat einen Intel Atom CE5335 und 1 GB Ram. Wenn ich vergleichbare Hardware anpeile, sollte Transcoding doch möglich sein oder? Und die Einfachheit der Benutzung sollte sich ja auch theoretisch mit der Verwendung von DSM a la XPEnology einstellen?

EDIT: OpenVPN müsste auch auf dem Raspi realisierbar sein. Zumindest wenn ich das hier richtig verstanden habe: http://brianhornsby.com/kodi_addons/openvpn
 
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Habe openvpn auf dem raspi(2) am laufen, allerdings unter Raspbian.
 
ist das ein "CBN CH6640E Wireless Gateway"?
Das "gute Stück" müsste sich in den Bridge Modus schalten lassen, dann ist nur noch der Modemteil aktiv, kein Router, keine Firewall.
Dein Archer bekommt die Public-IP.
DIGILINK: LAN WLAN Problem CBN Modem & D Link DIR-615 • Inoffizielles Kabel Deutschland-Forum.

Zu Xpenology kann ich nichts sagen, da ich auf ZFS als Dateisystem setze und Xpenology/DSM das (noch!?!) nicht unterstützt und ich auch nur ein reines Storage benötige. Streamen tu ich via SMB und VLC auf dem Client im lokalen Netz. Kein DLNA oder ähnliches, keine Mediathek.
 
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ich bin absoluter Grünschnabel wenn es um NAS geht

1. Ich suche ein möglichst kostengünstiges (nicht billiges ;) ) NAS um hauptsächlich Multimedia (Musik, Fotos, 1080p Videos) abzulegen und bei Bedarf auch über das Internet streamen zu können. Abgerufen werden die Daten meistens über meine Raspberry Pis mit OSMC. Nun zu meiner Frage: Lohnt sich die Anschaffung einer fertigen NAS Lösung gegenüber einem Eigenbau? Angepeilt sind 4-12 TB, also am liebsten 4 Bays.

ja, für Menschen, die gern ohne manuelle Eingriffe, rumtüfteln oder mal ein Problem arbeiten möchten sind Fertig NAS eine wesentlich bessere Lösung

die 100-200€ mehr hat man sonst ganz ganz schnell an Einlesezeit, problemlösungen oder fehlendem Support eingeholt (+ evtl höherer Verbrauch, nicht funktionieres aka Sleep/Wake)

.... rechne einfach wieviel Stunden für dich 100-200€ sind (in denen du Geld verdienen kannst) und entscheide dann


soll es ein Hobby sein, gilt das nicht, ansonsten ist teils 1 Tag/Abend schon > den Mehrkosten :)

kleines Beispiel von mir: ich brauchte ca 2 Wochen um meinen persönlichen home NAS Ersatz zu finden, testen, richtige HW, einrichten, probleme lösen etc ... das war aber für mich Hobby, sonst wären das an die 1-2k € ^^ für die Zeit
 
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Ganz eindeutig Hobby ^^

Ich brauche was neues zum Basteln und da ich sowieso ein NAS anschaffen wollte, warum nicht beides verbinden. Habe mir inzwischen einen HP bestellt. Mal sehen was ich damit so hin bekomme.

Ist für mich ein RAID auch interessant, wenn mir Datenverlust bei HDD Ausfall nichts ausmacht? Mir wäre praktisch nur daran gelegen, dass die Daten auch benutzbar bleiben, solange die Festplatte noch läuft. Ich hab praktisch alles auf Bluray, ich hätte nur gerne die ganze Sammlung zentral auf Platte.
 
Sofern du Linux, FreeBSD, Solaris usw. als OS einsetzt, ist (Software-)Raid durchaus interessant, die Verfügbarkeit wird erhöht (sofern du einen Raidlevel mit Redundaz wählst) und die Performance kann (!) etwas besser sein, als die der einzelnen HDD.
Bei Windows sollte man auf SoftwareRaid verzichten, da die Performance grottig ist.

Der On Board Controller ist mWn ein richtiger Raid-Controller (RoC), allerdings ohne Cache, was ihn nicht gerade zum Performancewunder macht.

Zum Thema VPN: hast du es schon geschafft eine VPN Verbindung von "Draussen" aufzubauen? (PC, Lappy, Tablet Handy o.ä.)
Es wäre durchaus eine Maßnahme die Performance von dem Hardware Raid und einem Sofware Raid (z.B. via LVM) zu vergleichen - sofern daß nicht in diesem Thread schon getan wurde, was ich annehme.
DIGILINK http://www.hardwareluxx.de/communit...10t-g2020t-e3-1220lv2-microserver-963207.html

Bei dem Microserver würde ich in jedem Fall über eine Speicheraufrüstung nachdenken - je nach Anwendungsfall und Laufzeit!
Anmerkung: bei meinem HP-N54L hätte ich mir die Aufrüstung von 2 auf 16 GB durchaus sparen können, da der Speicher kaum als Cache zum Tragen kommt. Der ist mehr AUS als AN und wiederholte Zugriffe erfolgen eher selten. Bei Transcoding dürfte Arbeitsspeicher durchaus "Wertvoll" sein!

Achja, es kann sich auch ein Blick hier lohnen, auch wenn es sich um den Vorgänger dreht!
DIGILINK http://www.hardwareluxx.de/communit...n54l-microserver-752079-578.html#post23734649
 
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Bei Windows sollte man auf SoftwareRaid verzichten, da die Performance grottig ist.

gibt es das auch empirisch nachvollziehbar? oder ist das nur deine Meinung?

Der On Board Controller ist mWn ein richtiger Raid-Controller (RoC), allerdings ohne Cache, was ihn nicht gerade zum Performancewunder macht.

ich hoffe du meinst: kein richtiger Raid-Controller. also auch kein RAID-on-a-Chip denn es ist ein FakeRAID Crontroller der die Arbeit eh in der CPU macht durch die Treiber afaik auch nur ein Software RAID.
 
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Es gibt genügend Threads zum Thema Windows Raid und Performance auch in diesem Forum, ansonsten GidF.

Der HP Microserver hat einen Smart Array B120i Controller an Board, der sogar mit einem Cachmodul inkl. Pufferbatterie aufrüstbar ist. Das wäre der erste Fake-Raidcontroller, bei dem die System CPU auch noch den Raid-Cache verwalten müsste. Wenn dem so wäre, würde der Einbau eines FBCW Moduls die Performance eher senken statt steigern. Daher gehe ich von einem echtem RoC aus. Leider schweigt sich HP in den technischen Spezifikationen aus, welcher RoC / Controllerchip verbaut ist.
"Performance memory architecture, with a 512 MB DDR3-800 MHz FBWC upgrade option"

Für Fake Raid spricht wiederum dieses:
- Smart Array RAID engine running in OS driver
- RAID functionality requires driver to be downloaded from HP website for Linux and VMware

Die Abgrenzhung Fake Raid zu "echtem" Hardware-Raid verwischen Featuremässig immer mehr....
 
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Es gibt genügend Threads zum Thema Windows Raid und Performance auch in diesem Forum, ansonsten GidF.

Der HP Microserver hat einen Smart Array B120i Controller an Board, der sogar mit einem Cachmodul inkl. Pufferbatterie aufrüstbar ist. Das wäre der erste Fake-Raidcontroller, bei dem die System CPU auch noch den Raid-Cache verwalten müsste. Wenn dem so wäre, würde der Einbau eines FBCW Moduls die Performance eher senken statt steigern. Daher gehe ich von einem echtem RoC aus. Leider schweigt sich HP in den technischen Spezifikationen aus, welcher RoC / Controllerchip verbaut ist.
"Performance memory architecture, with a 512 MB DDR3-800 MHz FBWC upgrade option"

Es gibt für den Onboard B120i keinen FWBC. Das wäre mir und ich denke den anderen User in den letzten Jahren sicherlich aufgefallen.

Quickspecks Link -> Sammelthread schrieb:
Storage Controller
HP Dynamic Smart Array B120i Controller
NOTE:
HDD bays 1 and 2 support 6.0Gb/s SATA. HDD bays 3 and 4 support 3.0Gb/s SATA.
NOTE:
Supports RAID 0/1/10 only. No FBWC support. For FBWC, a standup Smart Array Controller card
must be confi
gured.

Da ist auch kein Extra Chip verbaut das ist das Chipset von Intel daher auch die 2x SATA III und 2x SATA II in den Bays weil der C204 6x SATA hat zwei davon können SATA III.
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch den FWBC gibt es aber er funktioniert nur bei bestimmten ML und DL Modellen.

Bei meinem ML310e zb wird er auch nicht unterstützt.
 
@LichtiF es geht hier um den Gen8 Microserver.
auch beim ML310e v2 kann man keinen FBWC für den B120i installieren.

den FBWC gibt es nur für:
Optional 512MB Flash Backed Write Cache (FBWC) (BL420c Gen8, DL160 Gen8, DL360e Gen8,
DL380e Gen8, ML350e Gen8)

Ich nehme anhand der Infos an es gibt hier zwei Varianten vom B120i in Abhängigkeit vom verbauten Intel Chipset.
Die kleinen Microserver und der ML310e v1/v2 basieren auf C222/C204.
Die Modelle mit FBWC Unterstützung basieren alle soweit ich das gesehen habe auf dem C600 Chipset.
 
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Ok Falsch Verstanden dachte es ging generell um die Gen8.

Mir war das klar mit den Microserver und den kleinen ML. Man darf bei HP nicht immer alles über einen Kamm scheren :)
 
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der Controller im Gen8 ist ein "SW Raid" ... gibt aber auch nen Gen 8 Thread

... der TE ist längst weg :)
 
der Controller im Gen8 ist ein "SW Raid" ... gibt aber auch nen Gen 8 Thread

... der TE ist längst weg :)

Nein ich bin noch da und lese gespannt :)

Ja ich denke ein RAM Upgrade auf 4 bzw. 8 GB macht Sinn, steht jedenfalls auf der To-Do Liste.
Davor würde ich noch ausloten, wie ich eine kleine OS SSD in den ODD Schacht einbauen kann, aber das war afaik im Gen8 Sammelthread aufgeführt.
Und dann müssen natürlich noch günstig ein paar Reds geschossen werden, bis dahin liegt mein Projekt wohl ersteinmal brach.

Das VPN von außen muss ich noch testen, doch erstmal will noch die letzte Prüfungswoche bestritten werden..
 
Bei den Reds musst du nur aufpassen, denn einige billige Shops scheinen die ohne Garantie zu verkaufen. Also immer nach erhalt die Seriennummer prüfen! Bisher hatte ich bei Cyberport immer glück.
Du kannst OMV leider nicht auf einem USB-Stick installieren, aber FreeNAS kann das. Deshalb wäre das durchaus eine Überlegung wert. Ansonsten kann man auch sicher mit einem billigen Sata-Adapter arbeiten und einer kleinen SSD für das System.
 
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