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Outbound angespielt

Cozy Vanlife trifft Survival

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Bei der Bezeichnung Cozy-Game denkt man nicht unbedingt zuerst an einen Survival-Titel. Der Kampf ums Überleben ist normalerweise eher kein gemütliches Entspannungsspiel, das man abends eine Runde zockt, um runterzukommen. Outbound will das ändern. Entwickler Square Glade Games verspricht hier ein entspanntes Open-World-Erkundungsspiel mit Survival-Parts.

Am 11. Mai 2026 wurde Outbound veröffentlicht. Das Spiel ist für PC, PlayStation, Nintendo Switch und Xbox Series X/S erschienen. Ursprünglich sollte es schon im April online gehen, die Macher haben den Titel aber in letzter Minute noch einmal verschoben, um ihm den letzten Feinschliff zu geben. Zum Release haben wir uns auf der Xbox in den Van geschwungen und Outbound angespielt.

Fahrzeugwahl und Outfit

Schon vor dem Start wartet hier der klassische Charakter-Editor. Dort können wir natürlich auch den Camper unserer Träume erstellen. Den Anfang macht das Kennzeichen, das sich nach Belieben anpassen lässt, um dem eigenen Camper direkt eine persönliche Note zu geben. Anschließend folgt die Wahl des Fahrzeugs. Zum Start stehen drei verschiedene Modelle zur Verfügung, die sich nicht nur optisch unterscheiden. Sie haben jeweils ihre eigenen Werte bei den drei Kategorien Baufläche, Traglast und Fahrverhalten.

Wir haben uns im ersten Durchgang für den klassischen Van entschieden, der ganz zufällig wie ein VW-Bus aussieht. Er bietet in allen drei Kategorien ausgewogene Werte. Wer es etwas ausgefallener mag, kann stattdessen einen Schulbus nutzen. Dieser ist allerdings an einen kostenpflichtigen DLC gekoppelt und nicht im Standard-Spiel enthalten. Der DLC schlägt mit 2,99 Euro zu Buche, aktuell mit Startrabatt für 2,69 Euro.

Zusätzlich lässt sich das Fahrzeug farblich anpassen. Dafür stehen zwei Farbwerte bereit, mit denen wir unseren fahrbaren Untersatz nach Wunsch lackieren können. Abschließend entscheiden wir uns noch für die Kameraperspektive. Zur Wahl stehen klassisch hinter dem Fahrzeug oder aus der Ansicht über das Armaturenbrett, was das Fahrgefühl etwas direkter macht. Wir haben Letztere gewählt. Ist das Gefährt eingerichtet, folgt noch die Erstellung des eigenen Charakters. Hier hält sich der Editor ziemlich in Grenzen, erlaubt aber dennoch Anpassungen an Frisur, Haarfarbe und Kleidungsstil. Es ist auch schon ein Hund als Begleiter zu sehen, den wir am Anfang noch nicht dabei haben.

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