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Auf die offizielle Vorstellung der RDNA-4-Architektur sowie der dazugehörigen Karte in Form der Radeon RX 9070 und Radeon RX 9070 XT werden in der kommenden Woche die Tests folgen, nach denen wir dann sehen werden, wo sich die neuen Karten von AMD in der NVIDIA-Dominanz einsortieren werden. Die ersten Samples haben uns bereits erreicht und so können wir einen ersten Blick auf diese werfen.
Auf eine ausführliche Beschreibung der Karten müssen wir aus zeitlichen Gründen verzichten. Neben den Tests zur Radeon RX 9070 (XT) arbeiten wir aktuell an den Tests zur GeForce RXT 5070. Die Modelle mit NVIDIA-GPU sollen ab dem 5. März im Handel erhältlich sein, die Karten der Radeon RX 9070 und Radeon RX 9070 XT folgen einen Tag später am 6. März. Jeweils einen Tag zuvor gibt es dann die Tests zu lesen.
Gleich vorweg sei gesagt: Einen Preis kennen wir für die Karten noch nicht. AMD hat 599 US-Dollar für die Radeon RX 9070 XT und 549 US-Dollar für die Radeon RX 9070 kommuniziert. Die die Einstiegsmodelle wie eine ASUS TUF oder Powercolor Hellhound dürften diese zutreffend sein, eine Red Devil oder Sapphire Nitro+ werden aber darüber liegen. Letztendlich werden zudem das Angebot und die Nachfrage entscheidend dafür sein, wie sich die Preise entwickeln werden.
ASUS TUF Radeon RX 9070 OC | ASUS TUF Radeon RX 9070 XT OC | Powercolor Hellhound Radeon RX 9070 | Powercolor Red Devil Radeon RX 9070 XT | Sapphire Nitro+ Radeon RX 9070 XT | |
Preis | - | - | - | - | - |
Game-Takt | 2.070 MHz | 2.520 MHz | 2.120 MHz | 2.520 MHz | 2.520 MHz |
Boost-Takt | 2.520 MHz | 3.060 MHz | 2.590 MHz | 3.060 MHz | 3.060 MHz |
TDP | 220 W | 304 W | 220 W | 304 W | 304 W |
Abmessungen | 329 x 140 x 62,5 mm | 329 x 140 x 62,5 mm | 340 x 142 x 42 mm | 352 x 149 x 69 mm | 330 x 140 x 60 mm |
Slotanzahl | 3,25 | 3,25 | 2,1 | 3,25 | 3 |
Anzahl der Lüfter | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 |
Lüfterdurchmesser | 100 mm | 100 mm | 100 mm | 100 mm | 100 mm |
Dual-BIOS | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein |
RGB-Beleuchtung | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
Strom-Anschlüsse | 2x 8-Pin | 3x 8-Pin | 2x 8-Pin | 3x 8-Pin | 1x 12V-2x6 |
Nun zu den fünf Karten, die uns aktuell vorliegen. Auf ein paar Besonderheiten, bzw. Merkmale wollen wir an dieser Stelle eingehen:
So verfügen die Modelle der Radeon RX 9070 über zwei 8-Pin-Anschlüsse, während des bei der Radeon RX 9070 XT derer drei sind. Eine Ausnahme bildet die Sapphire Nitro+ Radeon RX 9070 XT, die als einzig uns vorliegendes Modell auf den 12V-2x6 setzt. Bei etwas mehr als 300 W an Leistungsaufnahme dürfte dies kein größeres Problem sein.
Der von Sapphire beigelegte Adapter führt dreimal 8-Pin auf einmal 12V-2x6 zusammen. Ein blauer Stecker soll es dem Nutzer einfach machen, zu erkennen, dass dieser komplett eingesteckt ist. Eine weitere Besonderheit ist die Position des Anschlusses, denn mittels einer beiliegenden Backplate wird der hintere Bereich der Karte verschlossen und das Kabel versteckt herausgeführt. Dazu dann im Test mehr.
Im Folgenden findet sich zu jeder Karte eine Galerie mit zahlreichen Fotos. Viel Spaß beim Stöbern und Finden des eigenen Favoriten!
ASUS TUF Radeon RX 9070 OC
ASUS TUF Radeon RX 9070 XT OC
Die beiden TUF-Modelle kommen in der aktuell dafür typischen Designsprache daher. Drei Axiallüfter mit einem Durchmesser von 100 mm kümmern sich um die notwendige Frischluft. Auf der Rückseite kommt eine Backplate aus Metall zum Einsatz, die im hinteren Drittel offen gestaltet ist.
Das Modell der Radeon RX 9070 stellt zwei 8-Pin-Anschlüsse zur Verfügung, bei der TUF-Variante der Radeon RX 9070 XT sind es derer drei. Diese befinden sich jeweils auf der Stirnseite der Karte. Ebenfalls dort zu finden ist das einzige RGB-Element: Das beleuchtete TUF-Logo im hinteren Ende der Stirnseite. Auch einen BIOS-Schalter gibt es bei beiden Karten.
Powercolor Hellhound Radeon RX 9070
Powercolor Red Devil Radeon RX 9070 XT
Deutlich unterschiedlicher präsentieren sich die beiden Modelle von Powercolor. Während die Hellhound Radeon RX 9070 eher im Einsteigerbereich angesiedelt ist, ist die Red Devil Radeon RX 9070 XT klar ein High-End-Modell. Bei der Hellhound eine kleine Besonderheit ist sicherlich der Schalter um die rote Beleuchtung der Karte auszuschalten. Daneben gibt es auch noch einen BIOS-Schalter. Mittels zweier 8-Pin-Anschlüsse versorgt zeigt sich die Karte ansonsten eher unauffällig. Mittels eines langen und schlanken Kühlers erreicht Powercolor bei einer Bauhöhe von nur 40 mm, dass die Karte nur zwei Slots belegt.
Die Red Devil Radeon RX 9070 XT macht hier optisch schon einiges mehr her. Die polygonartige Struktur rund um die Lüfter und am hinteren Ende sind sicherlich die auffälligsten Merkmale.
Sapphire Nitro+ Radeon RX 9070 XT
Das Vorhandensein eines 12V-2x6-Anschluss für die Stromversorgung haben wir bereits angesprochen. Ansonsten bietet die Sapphire Nitro+ Radeon RX 9070 XT eine recht schlichte Optik, besteht der Kühler doch aus einem bronzefarbenen Kasten, der die drei Lüfter einfasst und der auf der Stirnseite in einer Gitterstruktur durchlässig ist. Dort befindet sich auch eine RGB-Leiste, welche die Stirnseite in kompletter Länge beleuchtet. Das Fehlen der Stromanschlüsse an dieser Stelle ist eine nette Abwechselung. Auf die Besonderheiten des 12V-2x6-Anschluss und dessen Position sind wir bereits angegangen.
Zu allen fünf Karten wird es in der kommenden Woche den Test geben. An dieser Stelle werden wir dann genauer auf die Details der Karten eingehen.