[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Ich kann heute Abend mal durchmessen. Die 60w sind ja so "Erfahrungswert". Kurze Internet Recherche mit Chatgpt besagt dass zwischen dem 6kw fronius und dem 12kw deye wohl im Betrieb 10w liegen und standby der deye nen Tacken besser sein soll.
Da schreibt Chatgpt halt blödsinn der 12KW Deye mit angeschlossenen Speicher wird man NIEMALS auf 10 Watt verlustleistung bringen die meisten liegen wie du schon vermutet hast bei 50-70 Watt.
Der 1 Phasige 3,6KW Deye braucht bei meinen Bruder 45 Watt sobald er 'einspeisebereit' ist, und beim Ihm ist am Load Ausgang nichtmal was angeschlossen nur eine 230Volt Notstromsteckdose.

Symo Gen 24 6.0
Vergleich minimaler Verbrauch bei Nacht ca plus 15-20W.
Edit: mit Batterie. Ohne Batterie bzw mit leerer Batterie geht er in Standby und hat da keinen so messbaren Verbrauch.
Auch da habe ich Zweifel an den 15-20Watt vom Symo Gen 24 6.0 und da würde mich intressieren ob das nur angaben vom Symo selber sind oder ob das wirklich gemessene Werten sind.
Weil so einfach ist das messen ja nicht.
 
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Auch da habe ich Zweifel an den 15-20Watt vom Symo Gen 24 6.0 und da würde mich intressieren ob das nur angaben vom Symo selber sind oder ob das wirklich gemessene Werten sind.
Steht doch da und hast du zitiert, wie ich das "gemessen" habe?! Ist mir am Ende auch völlig egal, wer da was glaubt, ich will auch keinen Deye schlecht reden oder sonst irgendwas. Ich habe nur meine Erfahrung geteilt.
 
Vor 10 Jahren war es noch AMD vs NVIDIA. Nun Fronius gegen Deye. Wenn wir 80 sind geht es dann darum, welcher Hersteller den besseren Rollator baut :)
 
Jetzt habt ihr mich neugierig gemacht. Werde mal mit einer Stromzange den Verbrauch nachts mit leeren Akku messen. Sungrow Hybrid 10 kW + Batterie.
 
Im Prinzip müsstest du messen was er aus dem netz nimmt (wie nah bei 0 bekommt er es ausgeregelt) und wie viel ampere fließen durch das Akku Kabel.
 
Ist das nicht völlig wumpe wenn der ganze Rumms einfach läuft?

Für mich persönlich ist es tatsächlich "wumpe", ob der Deye nun 50, 60, 70 oder 100W zieht. Die Features möchte ich nicht missen und die Menüführung, das Display etc. pp. ebenfalls nicht.
Aber ich finde es dennoch interessant, solche Daten mal zu vergleichen.
 
Da müsste man aber auch eine einheitliche Messung dieser Daten haben.
Ich würde nicht alle Verbraucher im Haus vom Netz nehmen um dann am Akku die Entladung zu messen.
Nachts gehen bei uns rund 125W im "idle" ins Nirvana. Den Wert zieht der WR aus dem Akku und das ist auch der Wert den das Smartmeter mir als Netzbezug angibt wenn der Akku leer ist.
Der Wert lässt sich dann auch etwa auf dem Stromzähler ablesen.


Aktiv sind nachts:
Gen24 Plus 8.0
Lampe im Flur (Hue, gedimmt ca 3W)
Lichterkette am Wickeltisch (brennt immer - LED um die 5W)
Zwei Fritten (= mind. 12W)
wei Repeater (zus. ca 9W)
Hue Hub + mehrere Lampen (Standby zusammen 5W)
Garagenantrieb (recht hoher Standby mit 7W)
Gastherme
Zwei Echos (etwa 8W in Summe)
Switch 5W
Unser Ceranfeld hat etwa 10W Standbyverbrauch (ist ne alte Kiste)

Weitere Geräte die im Standby maximal 1W brauchen sollten komme ich so auf 15 Stück. Dazu zähle ich unter anderem Mikrowelle, Ofen, Wallbox, TV, Monitor, Ladegeräte, E-Piano, Verstärker, Plattenspieler, Homematic Hub, Kaffeemaschine mit Statuslicht, Laserdrucker, elektrische Zahnbürsten, Handyladegeräte...

Macht bei den bekannten Werten in Summe rund 80W.
Bleiben etwa 45W für Gastherme und WR.
Was die Gastherme zieht kann ich nicht einschätzen.
 
Uff hast dir viel Mühe gegeben mit der Auflistung, aber den Wert am Ende kannste doch in die Tonne kloppen aufgrund der zu großen Unsicherheit.
 
Die meisten Werte sind empirisch, also durch viele Nutzer gebildete Mittelwerte die man so im Netz findet. Teilweise auch Herstellerangaben.

Die einzige Unsicherheit ist, dass die 15 aufgezählten weiteren Geräten vermutlich deutlich mehr benötigen, der Wert also deutlich unter 45W Rest liegen dürfte.
Für die Gastherme (Buderus GBH142) finde ich keinen Wert, allerdings findet man Mindestwerte von rund 20W Verbrauch für den Standby bei modernen Gasthermen (rund 200 kWh/Jahr).

blieben maximal 25W für den Gen 24 Plus übrig.

Das ist für mich ein plausibler Verbrauchswert, da der WR ja arbeitet und nicht im Standby ist. Für den tatsächlichen Standby, also ohne Akku wenn DC auch nix mehr kommt, gibt Fronius <10W an.
 
Deine gesamten Standby-Verbräuche im Haus, zeigt dir doch dein Stromzähler an, wenn du die PV-Anlage deaktivierst.
 
Genau. Alles auf idle stellen (wenn keine Sonne mehr scheint)
Wechselrichter aus und Verbrauch ablesen.
Wechselrichter an, Batterie trennen und nochmal ablesen.
Differenz= Verbrauch des wr
 
Vielleicht noch darauf achten, das nicht gerade irgend ein Boiler oder Kühlschrank/Truhe heizt/kühlt.
 
Da schreibt Chatgpt halt blödsinn der 12KW Deye mit angeschlossenen Speicher wird man NIEMALS auf 10 Watt verlustleistung bringen die meisten liegen wie du schon vermutet hast bei 50-70 Watt.
Der 1 Phasige 3,6KW Deye braucht bei meinen Bruder 45 Watt sobald er 'einspeisebereit' ist, und beim Ihm ist am Load Ausgang nichtmal was angeschlossen nur eine 230Volt Notstromsteckdose.


Auch da habe ich Zweifel an den 15-20Watt vom Symo Gen 24 6.0 und da würde mich intressieren ob das nur angaben vom Symo selber sind oder ob das wirklich gemessene Werten sind.
Weil so einfach ist das messen ja nicht.
die eigenverbräuche der WR sollte man schon nicht unterschätzen. Tagsüber isses ziemlich egal, aber insbesndere in der dunklen Jahreszeit kann es gut sein, dass der WR allein schon für die Ausspeisung ca. 1kwh Strom über Nacht verbraucht, schlicht, weil er an war.

Da bei mir grade ziemlich einfach zu kalkulierende 1000Watt vom Dach kommt, sieht man auch gut den "Verschleiß". Bei mir sind es 2 WR im Schwarmverbund und der eine lädt den BYD direkt über DC, während der andere über AC zusteuert. Aber wenn man beide Werte zusammenrechnet, also was geht grade ins Haus und was in den Speicher, dann kommt man auf knapp 200Watt Verlust nur durch die 2 WR. Bei mir wird es sich eher so verhalten, dass der kleine 10kw WR um die 75Watt zieht und der 15kw WR um 125

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Willst du jetzt den Wandlungsverlust des WR auch als "Verbrauch" darstellen? Dein Konstrukt aus 2 WR ist im übrigen ineffizient af. Der 2. WR wandelt erst von DC in AC um, damit der 1. WR das wieder von AC in DC umwandeln kann um es in den Akku zu laden. Dann wird es beim Verbrauchen wieder von DC in AC umgewandelt :d
 
Willst du jetzt den Wandlungsverlust des WR auch als "Verbrauch" darstellen?
naja, etwas anderes zu machen als es als Verbrauch zu deklarieren bleibt ja fast nicht. Tagsüber kann man es theoretisch aus der Gleichung nehmen, aber wenn der WR nachts laufen muss um aus der Batterie Strom zurückzuspeisen, dann ist da definitiv der Verbrauch mit einzukalkulieren. Wenn also ca. 400Watt aus der Batterie gezogen werden müssen damit nach WR und nach Wandlung 300Watt Hausverbrauch gedeckt werden können...
Dein Konstrukt aus 2 WR ist im übrigen ineffizient af. Der 2. WR wandelt erst von DC in AC um, damit der 1. WR das wieder von AC in DC umwandeln kann um es in den Akku zu laden. Dann wird es beim Verbrauchen wieder von DC in AC umgewandelt :d
das ist mir bewusst. Aber lieber ineffizient einen Speicher aufladen als auf Speicherladung zu verzichten und Netzbezug zu riskieren. Grade ohne die AC Zuladung würde der Akku weite Teile des Feb / März nicht mit einem PV Feld vollgeladen werden können.
 
Gibt es eigentlich grobe Richtwerte für die max. Spannung von Modulen, die im 70-90 Grad Winkel aufgestellt werden?

Hintergrund: Besitze vier Jinko Module (Nennspannung 33,26 V, Leerlaufspannung 39,63 V, Nennstrom 13,08 A, Kurzschlussstrom 13,91 A) und einen HMS-1600-4T (max. Eingangsspannung 65 V, MPPT-Spannungsbereich 16-60 V, max. Eingangsstrom 4x14 A, max. Eingangskurzschlussstrom 4x25 A). Überlege mir daraus einen PV-Zaun mit Südausrichtung zu bauen. Ideal wäre es, wenn an jeden MPPT zwei Module kämen und ich so von 4 auf 8 Module erweitern könnte.

 
Wenn du die Eingangsspannung überschreitest, schrottest du den WR im Worst-Case. Den Strom kann der WR regeln. Insofern würde ich allenfalls 2 Module parallel an einen Eingang hängen. Dann addiert sich lediglich der Strom und du hättest bei voller Sonne nur einfach weniger Ertrag. Die leerlaufspannung im Winter kann im Übrigen höher sein als die im Datenblatt angegebene.
 
Den Strom kann der WR regeln. Insofern würde ich allenfalls 2 Module parallel an einen Eingang hängen. Dann addiert sich lediglich der Strom und du hättest bei voller Sonne nur einfach weniger Ertrag.
Den (Kurzschluss)Strom kann der WR nicht regeln. Wo kommt denn immer dieser alternative Fakt her?
Das sind Fake-News!

So funktioniert das mit dem Kurzschlussstrom.
Wers mit dem Finden nicht so hat:
D.h. also auch, der Kurzschlussstrom der Module darf nicht über der Fähigkeit des WRs liegen, diesen Strom auch zu verkraften.
Und nein, das habe ich mir nicht so ausgedacht. Das findet man in jedem "PV für Dummies" Buch auch so abgebildet. Alternativ hilft es einen Fachmann/-frau zu fragen.

In sofern kann man eben bei der Kombination eben keine 2 Module parallel hängen, weil man so auf fast 28A Kurzschlussstrom kommt.
Wenn der MPPT im Kurzschluss ist und die Sonne reinkickt, dann fließen eben mehr als 25A und diese können auf Dauer den WR schädigen.

Oder ganz kurz, auch zum Mitschreiben für dich @even.de
jeweils anhängig von der Verschaltung
1. Leerlaufspannung Module/Verschaltung < Leerlaufspannung WR (inkl. Temperaturkorrektur)
2. Kurzschlussstrom Module/Verschaltung < Kurzschlussstrom WR (inkl. Temperaturkorrektur)
Einzige Ausnahme bei 2 ist, wenn die (2) Module in einer Parallelschaltung gegensätzlich angeordnet (Ost/West) sind. In dem Fall wird quasi mech. erzwungen, dass der Kurzschlussstrom nicht überschritten wird.
Gleiches gilt auch für den Nennstrom.

Was man machen kann, wenn man jeweils 1 Modul im Paar vor und hinter den Zaun baut. Was das bei einem Ost-West-Zaun (also Module Süd/Nord) bringen soll, kann man sich dann selber fragen.

PS: Wann und wie genau der WR dann durch zu hohen Kurzschlussstrom geschädigt wird, kann man nicht vorhersehen. Das kann Jahre so laufen, oder auch nicht.
Grundsätzlich aber, und das gilt in dem Fall für einen einzigen Herren hier speziell, man kann mit seiner Technik und seiner Anlage machen was man will. Das ist dann sein Geld, sein Haus, sein Leben.
Nur sollte man sich dann mit solchen alternativen Fakten zurückhalten, wenn es um Tipps für andere geht.
 
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Das würde bedeuten ich könnte beliebig viele Module parallel an einen MPPT hängen und die angenommene Modulspannung wird pro Modul (?) runtergeregelt? Bei 2 Modulen entsprechend 14 A / 2 = 7 A. Daraus folgt eine maximalen Modulleistung von 7 A * 33,26 V Nennspannung = 232,82 W? Heißt bei geringer Oberflächenstrahlung wie es im Winter der sein dürfte, bekomme ich bei 8 statt 4 Modulen den doppelten Ertrag?

Der Wirkungsgrad der Solarzellen lässt sich recht genau und reproduzierbar bestimmen. Dazu werden die Zellen im Labor unter Normbedingungen (Standard Test Conditions, STC) bei 25°C senkrecht mit einem „Sonnen-Simulator“ bestrahlt, einer Lichtquelle, mit definierter Strahlungsleistung und dem Spektrum des natürlichen Lichts.

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Edit: Okay, scheint mit diesen Modulen doch nicht zu funktionieren. Welche Module eigenen sich denn für ein solches Vorhaben, wenn wieder ein HMS-1600-4t zum Einsatz kommen soll? Gibt es überhaupt Module mit solch niedrigen Spannungen, dass man zwei in Reihe schalten kann und unter 65 V landet?
 
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@underclocker2k4 wenn es nach deinem Vorhalten ginge, dürftest du die Jinkos auch nicht einzeln an seinen WR anschließen.

Ich bleibe dabei, dass man die parallel anschließen kann. Der WR regelt den Strom bzw. reduziert ihn beim Erreichen die Leistung entsprechend.

PS: dein Ton ist im Übrigen unter aller Sau - wie immer.
 
Mein Ton ist natürlich unter aller Sau.
Wer solchen Schwachsinn schreibt, bekommt genau das, zum wiederholten Male.
Ich habe ja schon mehrfach gesagt, dass man mir das nicht glauben muss, sondern sich auch gerne woanders belesen kann.
Das, was ich hier absondere, ist in dem Fall, keine Meinung, sondern einfach ganz nüchterne Feststellung von Fakten (die also keine Meinung sind).
Das wäre in etwas das Niveau, als wenn wir sagen würden, die Erde ist eine Scheibe.

Und das ist Schwachsinn, weil es jedweder technischer Grundlage entbehrt. Das entspricht jedweder technischer Umsetzung in WRs oder Ladereglern.
Und was du meinst, ist eine Meinung und keine fachliche Feststellung.
Meinungen kann man haben. Wo aber Meinung für Fakten verkauft werden, da hört der Spaß für mich auf.
Wie gesagt, was du bei dir machst, ist egal. Du kannst bei dir deine Meinung als Gottgesetze ausrufen. Damit bin ich völlig fein.
Wenn man aber miteinander Sache erörtert, dann tut man das auf Basis von Fakten-Fakten und nicht von Meinung-Fakten. Es gibt genug Geschwurbel auf dem Planeten. Das muss man deswegen nicht überall so handhaben.

Ich bin auch der Meinung, dass ich ohne Flügel fliegen kann. Und dennoch haben Flugzeuge Flügel, warum ist das so? Waren die Ings zu blöd damals, oder bin ich der Holzkopf? Entscheiden sie jetzt.

Ich habe das schon 100x geschrieben, du musst mir das nicht glaube, das ist OK. Dann nimm dir bitte eine andere Quelle (oder besser Quellen) und belese dich da.

Der WR begrenzt keinen Strom, niemals. Der WR stellt einen Arbeitspunkt ein. Daher heißt der auch MPPT (das 2. P steht für Point/Punkt.

Der WR kennt den Punkt "Kurzschluss". Dabei stellt der WR intern auf Durchzug. Er stellt also einen internen Widerstand von 0 ein, wenn man so will. Es fließt also der maximale Strom. Das einzige, was diesen Strom begrenzt, sind die Module, eben das externe Gerät. Der Kurzschlussstrom ist also der Strom, der fließt, wenn der WR intern in genau diesem Arbeitspunkt ist.
Und wenn der WR intern 25A kann, dann, überspitzt gesagt, brennen bei 25,1A die Leiterbahnen durch.
Da wird also auch nichts mehr geregelt.
Diesen Kurzschlusspunkt erreicht der WR jetzt nicht regelmäßig, aber ab und zu schon. Und auch bleibt der da keine 20min drin stehen. Das sind kurze Augenblicke.

Und dennoch bleibt es dabei, dass in dem Fall mehr als diese 25A fließen und damit der WR außerhalb der Spezifikation betrieben wird.
Das sollte man:
1. keinem anderen empfehlen so aufzubauen
2. diesen Wert bei der Planung gezielt einhalten.

Das einzige, wo der WR den Strom regelt ist im Bereich zwischen Kurzschluss und Leerlauf.
Da ist es freilich so, dass der WR den Strom (eigentlich die beste Leistung, also Strom/Spannungskombination) so einstellt, dass er passt. Aber selbst in dem Fall muss es so sein, dass der Strom von der PV nicht zu hoch sein darf. Oder mit anderen Worten, wenn die PV viel zu groß für den WR ist, dann geht das auch nicht. Der WR kann also in dem Fall auch nicht den Strom begrenzen. Er dreht nur solange am internen Widerstand, dass sich ein gewisser Strom einstellt bzw. eben so viel Spannung am Modul abfällt, es wird also eine Spannung eingestellt. Dies geschieht alles durch eine Relation von Innenwiderstand WR zu Innenwiderstand PV. Letzterer wird maßgeblich durch die momentane Sonneneinstrahlung bestimmt.
Technisch gesehen kann dann immer noch "unendlich" viel Strom fließen. Nämlich dann, wenn plötzlich von 10% Sonne 100% Sonne gegangen wird. Denn dann wird der Innenwiderstand der PV schlagartig niedriger, die verfügbare Leistung steigt an, bzw. daraus folgend der Strom/Spannung. In diesem Moment schnellt der Strom in die Höhe. Und da der Strom vom WR da nicht begrenzt wird, geht der also voll in den WR.
Das bekommt der WR mit, bzw. arbeitet der MPPT ja permanent, und fängt dann wiederum an, seinen Innenwiderstand anzupassen. Damit wird dann also wieder Strom/Spannung wieder so eingestellt, dass es passt.
Der Kurzschlussstrom ist also ein Maß, der angibt, wieviel Strom die PV Anlage liefern können darf.
Und das muss man beachten, weil der WR eben intern keine Strombegrenzung im Sinne eines Limiters hat.

Daher gilt wieder:
1. Leerlaufspannung Module/Verschaltung < Leerlaufspannung WR (inkl. Temperaturkorrektur)
2. Kurzschlussstrom Module/Verschaltung < Kurzschlussstrom WR (inkl. Temperaturkorrektur)

@underclocker2k4 wenn es nach deinem Vorhalten ginge, dürftest du die Jinkos auch nicht einzeln an seinen WR anschließen.
Warum sollte das nicht gehen? (ehrlich, ich sehe nicht, wo das Problem ist)
Spannung PV ist deutlich kleiner als Spannung WR.
Auch der Strom ist noch, gerade so, um grünen Bereich. Der Kurzschlussstrom WR ist deutlich größer, als der Nennstrom, das ist an sich beachtlich.

EDIT:
Der angesprochene WR ist halt für 4x ~500W gemacht. Überprovisionierung geht da nur begrenzt.
Wie gesagt, für 1 Modul Ost und 1 Modul West geht es dann wieder, da der Kurzschlussstrom begrenzt wird.

2ndEDIT:
Das ist btw. auch der Grund, warum man am PV Eingang nicht ohne weiteres eine Batterie anschließen kann. Denn im Einschalt-/Einsteckmoment, ist der WR auch auf Durchzug. Es kann als der max. Strom fließen. Der Beträgt bei einem Akku einige 10er oder 100er A, je nach Typ. Dieser inrush current beschädigt den WR oder besser MPPT. Das ist der selbe Effekt wie mit den Modulen.
Manche WR/Laderegler haben dafür dann einen Modus, der nämlich diesen Punkt "Kurzschluss" ausschaltet, der Innenwiderstand also >0 ist oder aber man bastelt sich irgendeine Trickschaltung, damit der Einschaltstrom extern begrenzt wird. Wenn der WR aber den Strom selber begrenzen würde, dann kannst du dich ja mal fragen, warum es dann a) diesen Betriebsmodus gibt und/oder b) man diese Einschaltstrombegrenzung macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Kurzschlussstrom ist bei einem 90 grad Montagewinkel ebenfalls begrenzt. Aber mit 10 Grad geneigter Ost/West Ausrichtung soll es dann wieder gehen? xD

Du kannst hier nun posten was du möchtest, denn in Zukunft muss ich mir dein unfreundliches Gesabbel dank der Ignore-List nicht mehr antun. :wink:
 
Zuletzt bearbeitet:
Und diesen Wert kannst du bei jeder Jahreszeit definieren? Spannend, was du so alles für jeden Punkt in .de so definieren kannst.
Wie gesagt, du kannst gerne bei dir bauen, wie du das für richtig hältst.
Unter der Einhaltung von gewissen Parametern geht da vieles. (siehe unten Ost/West)
Nur sollte man sich dann zurückhalten, Leuten sowas zu empfehlen, deren Wissensstand man nicht einschätzen kann (wenn er hier nachfragt, wird er einiges eben nicht wissen) noch die ganzen Umgebungsparameter kennt. Aber es ist halt auch einfach, wenn man dann Sachen empfiehlt, deren Konsequenzen andere Ausbaden müssen.
Du empfiehlst bestimmt auch mal die Bremsen zu ölen, wenn es quietscht, hilft bei der Türe ja auch.

Was du mit 10° Ost/West meinst, weißt auch nur du.
Mit Ost/West oben ist gemeint, PV-Module senkrecht wie Balkon/Zaun.
Und ja, natürlich ist der Strom da begrenzt, da wir, zumindest ist das auf meinem Planeten so, nur 1 Sonne haben. Das Licht kann also nicht gleichzeitig von Osten und Westen kommen. (jaja, Spiegel oder Lampe...)
Von der Seite ist dann unkritisch.
Was du da mit 10° willst, erschließt sich mir nicht. Kein Solarinstallateur, der weiß was er tut, würde eine Anlage so aufbauen.

Es tut mir leid, dass ich dein Verständnis von PV auf den Kopf stelle. Das ist aber nicht mein Problem, sondern eher etwas, was du mit dir ausmachen musst. Vor allem aber sollte es dir vermitteln, dass du bei solchen Tipps und Ratschlägen an andere vorher mal deine Hausaufgaben machen solltest. Auch wenn man viel mit PV rumspielt, heißt das noch lange nicht, das man das verstanden hat, besonders wenn man sich die Sachen einfach so zusammenspinnt ohne sich damit auseinander zu setzen.

Wie gesagt, nicht nur an dich, sondern auch an andere, man kann das alles in Fachquellen nachlesen. Man muss mir das nicht glauben. Nur muss man dann auch den Arsch in der Hose haben, das zu machen.

Und klar bin ich unfreundlich. Mit Schwurblern (Aberkennung jedweder Fakten, eigene Meinung wird als Fakt verkauft), denn nichts anderes ist das Geschriebene von dir, springt man nicht anders um. Geliefert wie bestellt.
 
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Ich nutze eine FRITZ!Smart Energy 200 um meine Stromverbraucher zu analysieren*. Die äußerst dürftige Datendarbietung im Webinterface der FritzBox ist tatsächlich ein mächtiges Ärgernis. Gesamtenergievebrauch z.B. im Diagramm in Kilowattstunden, aber ein Datenbalken je 15 Minuten - ich meine WTF?!

* Vor allem die Standbyvebräuche. Die meisten Geräte liegen tatsächlich nahe an den Herstellerangaben, oft unter 1 W. Überrascht hat mich eine ~20 Jahre alte Musikanlage, die eingeschaltet, aber ohne etwas abzuspielen, schon 35 W verbraucht. Und die 1,5 kW im Betrieb der 900-Watt-Mikrowelle hatte ich so nicht vermutet und sie werden im Handbuch bzw. Datenblatt auch nicht erwähnt.

mfg
 
Ja da Lob ich mir die Shelly's. Ich nutze zwar die Cloud, reicht mir aber vollkommen um den gesamten Haushalt zu tracken. Live jede Sekunde aktualisiert
 
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