Mein Ton ist natürlich unter aller Sau.
Wer solchen Schwachsinn schreibt, bekommt genau das, zum wiederholten Male.
Ich habe ja schon mehrfach gesagt, dass man mir das nicht glauben muss, sondern sich auch gerne woanders belesen kann.
Das, was ich hier absondere, ist in dem Fall, keine Meinung, sondern einfach ganz nüchterne Feststellung von Fakten (die also keine Meinung sind).
Das wäre in etwas das Niveau, als wenn wir sagen würden, die Erde ist eine Scheibe.
Und das ist Schwachsinn, weil es jedweder technischer Grundlage entbehrt. Das entspricht jedweder technischer Umsetzung in WRs oder Ladereglern.
Und was du meinst, ist eine Meinung und keine fachliche Feststellung.
Meinungen kann man haben. Wo aber Meinung für Fakten verkauft werden, da hört der Spaß für mich auf.
Wie gesagt, was du bei dir machst, ist egal. Du kannst bei dir deine Meinung als Gottgesetze ausrufen. Damit bin ich völlig fein.
Wenn man aber miteinander Sache erörtert, dann tut man das auf Basis von Fakten-Fakten und nicht von Meinung-Fakten. Es gibt genug Geschwurbel auf dem Planeten. Das muss man deswegen nicht überall so handhaben.
Ich bin auch der Meinung, dass ich ohne Flügel fliegen kann. Und dennoch haben Flugzeuge Flügel, warum ist das so? Waren die Ings zu blöd damals, oder bin ich der Holzkopf? Entscheiden sie jetzt.
Ich habe das schon 100x geschrieben, du musst mir das nicht glaube, das ist OK. Dann nimm dir bitte eine andere Quelle (oder besser Quellen) und belese dich da.
Der WR begrenzt keinen Strom, niemals. Der WR stellt einen Arbeitspunkt ein. Daher heißt der auch MPPT (das 2. P steht für Point/Punkt.
Der WR kennt den Punkt "Kurzschluss". Dabei stellt der WR intern auf Durchzug. Er stellt also einen internen Widerstand von 0 ein, wenn man so will. Es fließt also der maximale Strom. Das einzige, was diesen Strom begrenzt, sind die Module, eben das externe Gerät. Der Kurzschlussstrom ist also der Strom, der fließt, wenn der WR intern in genau diesem Arbeitspunkt ist.
Und wenn der WR intern 25A kann, dann, überspitzt gesagt, brennen bei 25,1A die Leiterbahnen durch.
Da wird also auch nichts mehr geregelt.
Diesen Kurzschlusspunkt erreicht der WR jetzt nicht regelmäßig, aber ab und zu schon. Und auch bleibt der da keine 20min drin stehen. Das sind kurze Augenblicke.
Und dennoch bleibt es dabei, dass in dem Fall mehr als diese 25A fließen und damit der WR außerhalb der Spezifikation betrieben wird.
Das sollte man:
1. keinem anderen empfehlen so aufzubauen
2. diesen Wert bei der Planung gezielt einhalten.
Das einzige, wo der WR den Strom regelt ist im Bereich zwischen Kurzschluss und Leerlauf.
Da ist es freilich so, dass der WR den Strom (eigentlich die beste Leistung, also Strom/Spannungskombination) so einstellt, dass er passt. Aber selbst in dem Fall muss es so sein, dass der Strom von der PV nicht zu hoch sein darf. Oder mit anderen Worten, wenn die PV viel zu groß für den WR ist, dann geht das auch nicht. Der WR kann also in dem Fall auch nicht den Strom begrenzen. Er dreht nur solange am internen Widerstand, dass sich ein gewisser Strom einstellt bzw. eben so viel Spannung am Modul abfällt, es wird also eine Spannung eingestellt. Dies geschieht alles durch eine Relation von Innenwiderstand WR zu Innenwiderstand PV. Letzterer wird maßgeblich durch die momentane Sonneneinstrahlung bestimmt.
Technisch gesehen kann dann immer noch "unendlich" viel Strom fließen. Nämlich dann, wenn plötzlich von 10% Sonne 100% Sonne gegangen wird. Denn dann wird der Innenwiderstand der PV schlagartig niedriger, die verfügbare Leistung steigt an, bzw. daraus folgend der Strom/Spannung. In diesem Moment schnellt der Strom in die Höhe. Und da der Strom vom WR da nicht begrenzt wird, geht der also voll in den WR.
Das bekommt der WR mit, bzw. arbeitet der MPPT ja permanent, und fängt dann wiederum an, seinen Innenwiderstand anzupassen. Damit wird dann also wieder Strom/Spannung wieder so eingestellt, dass es passt.
Der Kurzschlussstrom ist also ein Maß, der angibt, wieviel Strom die PV Anlage liefern können darf.
Und das muss man beachten, weil der WR eben intern keine Strombegrenzung im Sinne eines Limiters hat.
Daher gilt wieder:
1. Leerlaufspannung Module/Verschaltung < Leerlaufspannung WR (inkl. Temperaturkorrektur)
2. Kurzschlussstrom Module/Verschaltung < Kurzschlussstrom WR (inkl. Temperaturkorrektur)
@underclocker2k4 wenn es nach deinem Vorhalten ginge, dürftest du die Jinkos auch nicht einzeln an seinen WR anschließen.
Warum sollte das nicht gehen? (ehrlich, ich sehe nicht, wo das Problem ist)
Spannung PV ist deutlich kleiner als Spannung WR.
Auch der Strom ist noch, gerade so, um grünen Bereich. Der Kurzschlussstrom WR ist deutlich größer, als der Nennstrom, das ist an sich beachtlich.
EDIT:
Der angesprochene WR ist halt für 4x ~500W gemacht. Überprovisionierung geht da nur begrenzt.
Wie gesagt, für 1 Modul Ost und 1 Modul West geht es dann wieder, da der Kurzschlussstrom begrenzt wird.
2ndEDIT:
Das ist btw. auch der Grund, warum man am PV Eingang nicht ohne weiteres eine Batterie anschließen kann. Denn im Einschalt-/Einsteckmoment, ist der WR auch auf Durchzug. Es kann als der max. Strom fließen. Der Beträgt bei einem Akku einige 10er oder 100er A, je nach Typ. Dieser inrush current beschädigt den WR oder besser MPPT. Das ist der selbe Effekt wie mit den Modulen.
Manche WR/Laderegler haben dafür dann einen Modus, der nämlich diesen Punkt "Kurzschluss" ausschaltet, der Innenwiderstand also >0 ist oder aber man bastelt sich irgendeine Trickschaltung, damit der Einschaltstrom extern begrenzt wird. Wenn der WR aber den Strom selber begrenzen würde, dann kannst du dich ja mal fragen, warum es dann a) diesen Betriebsmodus gibt und/oder b) man diese Einschaltstrombegrenzung macht.