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Noch immer schweigt sich NVIDIA zu den überhitzenden 12VHPWR/12V-2x6-Steckern und vermeintlichen Design-Schwächen in der Strom- und Spannungsversorgung, vor allem bei der GeForce RTX 5090, aus. Zumindest eine Möglichkeit der Überwachung – sei es bei Überhitzung oder bei ungleichmäßiger Verteilung der Ströme – wünschen sich viele Besitzer einer der neuen High-End-Karten. Eine theoretische Überlegung zu einem solchen Adapter gab es bereits, nun zeigt sich im asiatischen Raum ein erster echter Prototyp eines solchen Adapters.
Dieser zeigt eine recht große Platine auf der alle +12V-Leitungen einzeln über einen Shunt-Widerstand geführt werden. Über diesen ist es dann zusammen mit einer Spannungsüberwachung möglich, den Strom zu messen, der über jede einzelne Leitung geht. Bei einer Überlast soll ein Alarm ausgegeben werden. Die Masse- und Sense-Pins werden einfach durchgeleitet.
Zudem verfügt die Platine über einen USB-Anschluss. Ob dieser nur zur Entwicklung und Programmierung der Überwachungsfunktionen genutzt wird, oder auch vom Nutzer für die Ausgabe der Werte genutzt werden kann, ist nicht bekannt. Eine Temperaturüberwachung ist bei diesem Prototyp offenbar nicht vorgesehen.
Es bleibt dabei: Mit solchen Adaptern und Überwachungsfunktionen wird das Problem nur überdeckt, nicht jedoch grundsätzlich gelöst. In den vergangenen Tagen ist es um das Thema ruhiger geworden.
Wir werden uns in den kommenden Tagen eine GeForce RTX 5090 anschauen, die ab Werk mit einem Power-Limit von 600 W vorgesehen ist. Hier werden wir uns den 12V-2x6-Anschluss unter Dauerlast genauer anschauen.