[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

@even.de
Ich bin gerade bei der Planung meiner Anlage und kurz vor der Beauftragung eines solchen Komplettpakets. Ich hatte zwischenzeitlich zig Angebote für 10 bzw. 12kWp Anlagen in schlüsselfertig für 14-27k€. Die Range ist einfach unglaublich bei den Solarteuren bzw. Vermittlerfirmen mit viel Marketing. Man könnte meinen es herrscht(e) Goldgräberstimmung. Einige diktieren einem förmlich die Marken, die sie verbauen, was die Auswahl noch zusätzlich einschränkt. Bis ich aber mal einen Belegungsplan hatte, der mir die tatsächlich mögliche Maximalzahl an Modulen auf dem Dach aufzeigt, hat es 4 Monate gedauert. Vorher haben alle Pi mal Daumen 20-23 Module gesagt. Tatsächlich passen jedoch 27 Module. Gerade mal ein Betrieb hat Ziegel gezählt und mein Favorit hat mit einer Drohne das Dach aufgenommen. Der Rest ist mit echt miesen Google Maps oder sonstigen Satbildern an den Start gegangen und hat gelinde gesagt geraten. Mit Schema F Angeboten und echt schlampigen lustlosen Belegungsplänen wurde gezeigt, dass sie kein Bock auf ihren Job hatten, aber das Geld gerne mitnehmen würden.

Mit etwas Geduld bin ich nun an einen Betrieb geraten, der für ~1500€ / kWp incl. Speicher die Anlage aufs Dach und in den Keller bringt. Ist ein solider lokaler Betrieb mit angestellten Elektromeistern etc. und keine Wanderkolonne bzw. Vermittlerfirma, die nur Subunternehmer beauftragt, die man später nicht wirklich greifen kann. ~1150€ / kWp ohne Speicher ist eigentlich ganz ok, und der 10er BVD HVS Speicher kostet nun mal knapp unter 4k.
Alleine einen Elektriker zu finden, der einem den selbst installierten Kram abnimmt, anschließt und beim Netzversorger durchkämpft ist fast Mission Impossible. Abgesehen davon - wenn das Dach 6m hoch liegt, muss man sich auch erst mal trauen da oben mit 20-25kg Modulen spazieren zu gehen. Ich für mich habe zumindest beschlossen dies nicht selbst zu tun, auch wenn handwerkliche Fähigkeiten gegeben wären - Kinder und Freundin hätten mich lieber nicht auf dem Dach, also heisst es in den sauren Apfel beissen und zu der Hardware (Fronius, BYD, IBC Solar Module), die gut 10-11k kostet halt die Dienstleistung zu bezahlen. Aber selbst ein Gerüst mieten/aufbauen und den Elektriker bezahlen macht bestimmt auch 3-5k am Ende aus incl. Anmeldung beim Netzversorger und ins Register. Da erscheint mir mein Aufpreis für das schlüsselfertige Paket gar nicht mehr so hoch incl. Montage etc. pp.

Meine aktuelle Rechnung besagt, dass sich der Speicher vermutlich noch vor dem Rest der Anlage amortisieren wird. 10kWh Speicher wären laut Simulation im PV Tool nach gut 6 Jahren durch. Die Anlage komplett nach ca. 9,7 Jahren. Selbst wenn es 1-2 Jahre länger dauern sollte oder kürzer, wäre das nicht dramatisch, weil ich Überzeugungstäter bin. Wenn ich dicke Rendite wollen würde, würde ich das Geld in die Börse stecken. Sollte evtl. noch ein E-Auto dazu kommen, geht es vermutlich noch schneller. Bei Angeblich 6000 Zyklen bei den Akkus dürfte der auf jeden Fall eine Weile halten, wenn man gerade mal 200-220 Vollzyklen / Jahr schaffen soll (wenn man nicht gerade dynamische Stromtarife hat und auch aus dem Netz lädt).

Ich will demnächst auch starten mit dem Projekt. Ziel sind Vollbelegung am Dach (wird wohl so 13,5kwp) mit Speicher. Werde auch mal lokale Betriebe anfragen und dann mal weiterschauen.

DIY wäre für mich auch denkbar, aber ich will eigentlich nicht aufs Dach. Aber einen Dachdecker finden der nur die Module oben draufpackt wird auch nicht so leicht sein.

Bezüglich Anmeldung der DIY Anlage hab ich mir diese Firma gemerkt: https://pv-anlagen-anmelden.de/pv-anmeldungen/
Schau mal rein, evtl. ist das auch was für dich.
 
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Schaut mal bei "mach's dir selbst solar" vorbei. Die haben auch einen YT Channel. Die haben eine Liste von Elektrikern, die auch DIY Anlagen anmelden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal ne blöde Frage, ich hatte die Befürchtung jetzt schon länger und wenn ich mir die Produktion heute so anschaue glaub ich lieg ich da auch richtig. Durch den flachen Winkel bei unserer Installation, hab ich immer mal wieder Wasser was am Rand stehen bleibt. Ich hab jetzt den Eindruck, dass die Rückstände an der Stelle die Hälfte vom Panel so stark einschränken, dass die nur mit der Hälfte an Leistung laufen, also die eine Seite nicht produzieren kann. Täusch ich mich da, oder kommt das schon hin?

Um die Ablagerungen beim gelben Strich gehts, lt. Wechselrichter bin ich grad bei nicht ganz 250W/Modul.

Wenn das der Fall ist, dann muss ich mal schauen wie wir da mehr Winkel rein bekommen. Spielraum ist bei den Stockschrauben durchaus noch vorhanden um die Schienen auf einer Seite höher und auf der anderen niedriger zu schrauben, aber spaßig wird das nicht…

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Ich hab jetzt noch nicht ganz verstanden wie die Dinger dann funktionieren, aber das klingt schonmal bedeutend besser, als das nachträglich weiter anschrägen zu müssen :d Hab mir bis jetzt immer eingeredet, dass die Schicht noch nicht so stark ist, dass die da wirklich Einfluss drauf hat. Tja :d
 
Die Dinger brechen die Oberflächenspannung des Wassers und verhindern, dass am unteren Rand des Panels immer eine Pfütze stehen bleibt. Dennoch musst du die Panels zumindest noch mal richtig sauber machen (nur mit Wasser aber bitte).
 
Ja das hatten wir eh auf der Liste, hab die Dinger mal bestellt dann kommt das morgen in einem Aufwasch. Ich hoffe das reicht, weiter anheben würd ich mir wirklich sehr gerne sparen wenn nicht unbedingt nötig. So weit hoch das Schnee auch von selber abrutschen würde bekommen wir die da so oder so nicht.
 
Schaut mal "mach's dir selbst solar" vorbei. Die haben auch einen YT Channel. Die haben eine List von Elektriker die auch DIY Anlagen anmelden.
Auch kurz quer geguckt... Jetzt hab ich auch Bock auf so ein Projekt. Problem ist weiterhin, dass das Haus noch meinen Eltern gehört und nicht 100%ig klar ist, ob wir das Haus übernehmen, meine Eltern das Haus nächstes Jahr aber auf jeden Fall verkaufen wollen. Wenn niciht an uns, dann aufm freien Markt.
Vermutlich würde man es bei DIY locker wieder mitfinanziert bekommen, wenn man es verkauft, aber die Arbeit für die Katz wäre doof :fresse:
 
Ich will demnächst auch starten mit dem Projekt. Ziel sind Vollbelegung am Dach (wird wohl so 13,5kwp) mit Speicher. Werde auch mal lokale Betriebe anfragen und dann mal weiterschauen.

Eine Anlage in der Größe (13kWp, 12,8kWh Speicher) und ganz neuem Zählerkasten im Keller lag jetzt Ende März bei mir um 19k€. Speicher liegt so um 300€ pro kWh. https://www.idealo.de/preisvergleic...249168_-sbr-batteriemodul-3-2kwh-sungrow.html

Davon abgezogen wird noch die KfW 442 Förderung, aber das Programm war ja eh ein Thema für sich.
 
@drunkenmaster
DIY würde ich ja bei einem niedriger gelegenen Dach oder einer Garage machen, aber auch dann brauchst den Elektriker für den AC Anschluss (offiziell natürlich) und mein 90er Jahre Zählerschrank braucht auch ein paar Upgrades, damit der Netzbetreiber mitspielen will - dann bräuchte ich direkt nen Elektriker, der mehr als der Genannte macht und mit dem Netzbetreiber kommuniziert, um den Nachrüstbedarf für die Abnahme abzustmimen. Wenn der genannte Mensch vorbei schaut, misst der ja gegen Einwurf von Geld nur noch durch und für den kleinen Pauschalpreis macht er den Papierkram. Wenn du die DC Kabel nicht ordentlich mit Kabelbindern festgemacht hast und die am Dach aufscheuern, hast du nach ein paar Jahren potentiell richtig Spaß bei der Fehlersuche. Und bei der Spannung, die da drauf ist, möchte ich das lieber nicht haben.
Auch die Durchführung der DC Kabel durch das Dach in die Leerrohre ist so ein Punkt, wo ich gerne einen Profi ranlassen würde, bevor ich an der Stelle das Dach undicht mache :poop:.

Gefühlt ist das ein Elektriker für Solarteure, die den Papierkram gerne loswerden wollen. Der DIYer braucht einen, der den AC Anschluss macht + Papierkram.

Absolut DIY tauglich dürften hingegen die Balkonkraftwerke sein - das hätte ich zwar gern gemacht, aber Weibchen findet das am Balkon zu hässlich, weshalb ich das Projekt direkt vergrößern und aufs Dach verlagern musste :asthanos:.
 
Zählerplatz aus den 90er hört sich leider mehr an "wie ein paar Upgrades" :(
 
@Slezer
Angeblich reicht ein Hauptschalter und ein APZ Feld, für das auch noch Platz da ist. Vor 2 Jahren haben wir beim Einzug schon einiges machen lassen incl. diversen FIs.

Aber letzen Endes will ich trotzdem einen neuen größeren Zählerschrank, da im alten kein wirklicher Platz mehr drin ist, wenn noch ne Wallbox und noch paar Leitungen in den Vorgarten + Garten gezogen werden und in die Werkstatt. Aber das zähle ich dann zu Elektrosanierung - glücklicherweise dann günstiger dank MwStbefreiung. Mein Elektriker hatte den Schranktausch mit Hagerkomponenten für 3,5k im Angebot stehen vor 2 Jahren und jetzt soll das wohl für 2k abgedeckt sein.
 
Macht es nicht auch Sinn, wenn der Speicher so groß dimensioniert ist, das er nie oder nur selten komplett auf- und endladen wird, um die Akkuzellenlebensdauer zu maximieren?
 
finanziell macht es keinen Sinn. Geil ist es trotzdem :) Hätte auch gerne statt 20 eher so 80-100 kWh, aber das ist einfach zu teuer.
 
Macht es nicht auch Sinn, wenn der Speicher so groß dimensioniert ist, das er nie oder nur selten komplett auf- und endladen wird, um die Akkuzellenlebensdauer zu maximieren?
Eher nein das Problem ist das der Speicher es halt nicht besonders mag längere Zeit auf 100% oder 0% zu stehen.
Und wenn man einen viel zu großen Speicher hat steht der halt meist sehr viel auf 100% rum.

Die Anzahlt der Zyklen ist eigentlich eh kein Thema mehr bei 6000+ Zyklen sollten die Zellen halt so 30 Jahre halten.
Wenn ein Speicher Defekt geht ist das meist eine zu große Zelldrift zwischen den Zellen und das BMS es nicht schafft das auszugleichen.
 
Habe gestern abend mal den Deye 12k vom Nachbarn auf die C04D-1151 geupdatet.
Die Schattenmanagement Funktion kann wirklich was! Einfach durch ein Firmwareupdate quasi Leistungsoptimierer obsolet gemacht.

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Skalierung: 07:30 - 10:45 Uhr
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03.04.2025 C037-1147 ohne Schattenmanagement
ohne schattenmanagement.png


04.04.2025 C04D-1151 MPPT-Scan aktiv
mit schattenmanagement.png
 
Die Schattenmanagement Funktion kann wirklich was! Einfach durch ein Firmwareupdate quasi Leistungsoptimierer obsolet gemacht.
Optimierer sind in der Tat in sehr sehr vielen Fällen nur dazu da den Gewinn der Solateure zu optimieren.
Andersrum ist natürlich auch erstaunlich warum Deye so lange für so eine Basisfunktion wie Schattenmanagment gebraucht hat.
 
Die Firmware von Deye gab es schon mal deutlich früher, glaube 2023 oder so, wurde dann aber wieder zurückgezogen wegen irgendwelcher Probleme mit der Zulassung in Österreich, was im Prinzip gar nichts mit dem Schattenmanagement zu tun hatte. Sei es drum. Für mich sowieso irrelevant, da ich keine Schattenprobleme habe. Der Nachbar freut sich nun :)
 
Bei mir haben sich in den letzten Tagen ein paar Fragen gesammelt. Vielleicht kann mir - und den stillen Mitlesern die es auch interessiert - jemand helfen:

Ich betreibe derzeit zwei BKW (1.740 W am HMS-1600-4t und 880 W am Growatt Neo 800m-x). Für beide hat mir der Elektriker eine separate Leitungen gelegt (je 2,5 mm² mit je einer 16 A Absicherung). Das 800 W BKW habe ich angemeldet, jedoch hat der Netzbetreiber noch nicht reagiert. Sobald eine Reaktion erfolgt wird wohl mein alter Ferrais durch einen digitalen Zähler ausgetauscht. Ab diesem Punkt wird zumindest für den HMS eine Nulleinspeisung erforderlich. Gleichzeitig betreiben wir eine WP und haben einen Gesamtjahresverbrauch von ca. 7.500 kWh. Damit liegen wir über dem Verbrauch von 6.000 kWh bzw. dem Punkt, an dem ein Smart Meter seit diesem Jahr Pflicht ist.

Nun zu den Fragen:

1) Voraussetzung für eine Nulleinspeisung ist meines Wissens nach ein Smart Meter. Kann ich mir unabhängig vom Netzbetreiber einen einbauen lassen? Muss der Netzbetreiber darauf Zugriff haben oder erhält er lediglich die Daten, die ihm der zukünftige digitale Stromzähler schickt?

2) Liefert mir jeder x-beliebige Smart Meter Aufzeichnungen über die Verbräuche und Erzeugungen? Wünschenswert wären sowohl Daten über den Gesamtverbrauch, den Verbrauch der WP und die Erzeugung über die BKW (+ ggf. später die Einspeisung in einen Akku). Gerne natürlich über eine App o.ä. mit ansprechender Oberfläche wie von @Youngtimer: https://www.hardwareluxx.de/communi...voltaikanlagen.1315978/page-204#post-30777015

3) Thema Speicher: Die klassischen BKW-Speicher besitzen meines Wissens nach einen limitierten Ausgang, mit dem nächtliche Verbraucher gefüttert werden. Wie funktioniert sowas in Verbindung mit einer WP? Die zieht ja einiges mehr an Strom. Liefert ein BKW-Akku wie von Marstek oder Anker - unabhängig der Kapazität - überhaupt anteilig Strom für den Betrieb oder braucht es da etwas anderes? Zur Sinnhaftigkeit eines Speichers soll unter anderem das Monitoring meines Nachtverbrauches mittels Smart Meter beitragen.

4) Steuerung der WP bei Stromüberschuss innerhalb der Nulleinspeisung: Wahrscheinlich eher eine Frage für meinen Heizung-/Sanitär, wobei ich befürchte er hat davon keine Ahnung. Ist eine Steuerung der WP (Brötje Neo 12B) grundsätzlich bei PV-Überschuss möglich? Wird dabei die WP angeschmissen oder macht ein Heizstab für den Brauchwassertank mehr Sinn?

Vorweg danke für die Mühe und der Hinweis, dass eine dicke PV-Anlage in den nächsten 5 Jahren nicht drin sein wird. Es ist zwar im Rahmen des Baus alles vorbereitet worden, jedoch wurde das Geld knapp ;). Ich muss daher kleine Brötchen backen, möchte dies aber natürlich so intelligent wie möglich aufziehen.
 
Ich betreibe derzeit zwei BKW (1.740 W am HMS-1600-4t
BKWs dürfen nur maximal 800W einspeisen. Das ist also genaugenommen kein BKW mehr. Abgesehen davon, das man afaik auch nicht einfach zwei BKWs in/an einem Haushalt betreiben darf.
Dein Elektriker hat die ja zumindest entsprechend angeschlossen. Wie oder ob man beide Anlagen überhaupt korrekt anmelden kann, bin ich mir absolut unsicher.

3) Thema Speicher: Die klassischen BKW-Speicher besitzen meines Wissens nach einen limitierten Ausgang, mit dem nächtliche Verbraucher gefüttert werden. Wie funktioniert sowas in Verbindung mit einer WP? Die zieht ja einiges mehr an Strom. Liefert ein BKW-Akku wie von Marstek oder Anker - unabhängig der Kapazität - überhaupt anteilig Strom für den Betrieb oder braucht es da etwas anderes? Zur Sinnhaftigkeit eines Speichers soll unter anderem das Monitoring meines Nachtverbrauches mittels Smart Meter beitragen.
BKWs dürfen nur maximal 800W einspeisen. Daran ändert sich auch mit einem Speicher nichts. Je nach Paket wird ja sogar der BKW-Wechselrichter weiterverwendet und der Speicher nur zwischen Panels und Wechselrichter gesteckt. Andere Systeme haben den Wechselrichter mit "im Speicher" integriert, machen aber trotzdem nur 800W, andernfalls wären es keine BKWs mehr.
Für deine Wärmepumpe gilt also, das deren Verbrauch nur bis 800W aus so einem BKW-Akku quasi "bezuschusst" wird.
 
Für eine Nulleinspeisung braucht der WR halt immer die sekunden genauen Daten vom aktuellen Stromverbrauch.
Und auch der WR bestimmt von welcher Quelle er die Daten braucht.
Bei den meisten großen WR verlangen fast immer ganz bestimmte Smartmeter z.B. DTSU666-H für Huawei, Eastron EDM630 für Deye usw.
Diese Smartmeter haben alle nicht mit den normalen Zähler oder iMSys zu tun, gehen dem Netzbetreiber nichts an.
Auch sind die meisten dieser 'Smartmeter' sind zudem auch strohdumm und machen keinerlei eigene Aufzeichnung der Daten du kannst also nur die Summe vom Export/Import dir anzeigen lassen aber nichts mitdem du was Auswerten kannst.

Bei den 'BKW' wir oft als Smartmeater entweder ein IR-Logger als Zähleraufsatz oder ein Shelly EM3 eingesetzt aber das bestimmt halt dein WR welche Quelle für die Verbrauchssaten er unterstützt.
Und bei diesen IR-Logger oder dem Shelly ist dann auch immer eine Software dabei womit du die Daten auch auswerten kannst, zudem sollte auch der WR diese Daten liefern.

Was du unter 3) mit limitierten Ausgang hast verstehe ich nicht.
Grundsättzlich sind in D alle Zähler phasensaldierend so das es grundsätzlich halt auch ausreicht wenn nur auf einer Phase durch den Speicher eingespeißt wird.


Noch ein Rechtlicher Hinweis:
Auch mit Nulleinspeisung deines HMS bist du mit deiner PV außerhalb von dem was mit einer vereinfachten 'BKW' Anmeldung erlaubt ist und sobald mal einer (oder die KI) die Anmeldedaten mit den Luftbilder vergleicht würde das auch aufallen und das wird das doch empfindlich teuer alleine für das Nichtanmelden sind es 10€pro Monat und kWP Modulleistung dazu dann noch Strafen Steuerhinterziegung/erschleichung von Leistungen für den geringeren Netzbezug.

Wenn bei euch der Zählerschrank auf einen aktuellen Stand ist würde ich die beiden WR über einen Elektriker als normale PV Anlage anzumelden.
Das sollte durchaus für unter 500€ hinzubekommen sein dann gibte es keine 800Watt Grenze mehr und für die eingespeisten kWh gibt es noch knapp 8ct zusätzliche.
 
Ich betreibe derzeit zwei BKW (1.740 W am HMS-1600-4t und 880 W am Growatt Neo 800m-x). Für beide hat mir der Elektriker eine separate Leitungen gelegt (je 2,5 mm² mit je einer 16 A Absicherung). Das 800 W BKW habe ich angemeldet, jedoch hat der Netzbetreiber noch nicht reagiert. Sobald eine Reaktion erfolgt wird wohl mein alter Ferrais durch einen digitalen Zähler ausgetauscht. Ab diesem Punkt wird zumindest für den HMS eine Nulleinspeisung erforderlich. Gleichzeitig betreiben wir eine WP und haben einen Gesamtjahresverbrauch von ca. 7.500 kWh. Damit liegen wir über dem Verbrauch von 6.000 kWh bzw. dem Punkt, an dem ein Smart Meter seit diesem Jahr Pflicht ist.
Ähm, du hast nicht zwei BKWs. Du hast ein BKW und eine reguläre PV-Anlage mit Microwechselrichter. Das HMS-1600 hat 1,6kW Leistung AC-Seitig und ist damit aus der BKW-Regelung heraus. Sobald hier der Techniker für den Ferraris-Zähler auftaucht gibt's vorhersehbar Ärger im Maße den der Netzbetreiber sich aussuchen kann.
Ich würde dir raten, dass du dich schleunigst mit deinem Elektriker zusammensetzt und einen Plan machst, wie ihr das Ding sauber angemeldet bekommt. Ob du dann am Ende eine Nulleinspeisung fährst ist dann wieder ein anderes Thema, aber angesichts dessen wie die steuerlichen Regelungen sind, ergibt die Nulleinspeisung überhaupt keinen Sinn. Das Geld kannst du einfach mitnehmen. Hör an der Stelle auf @Falo999
 
Heute wurde die irische Zappi Wallbox installiert. Die Kabel für die Strommessung im Zählerschrank mussten etwas verlängert werden, hat aber auf Anhieb funktioniert. Netzbezug bzw. Überschuss wird sehr genau gemessen und die Wallbox passt dann zwischen 1-3 phasigem Laden exakt an, je nach aktuellem PV-Überschuss. Hier gerade 8,5 kW.

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