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Auch das N4100EVO besitzt, wie alle größeren Modelle von Thecus, ein solides Stahlgehäuse mit Kunststofffront. Das Gehäuse ist komplett schwarz, in der Front leuchtet das zweizeilige Display blau. Die vier Festplatteneinschübe werden von einer Klappe abgedeckt, außerdem sind sie mit Schlüsseln verriegelbar - ob das den Diebstahlschutz merklich erhöht, sei mal dahingestellt.
Unter dem Display gesellen sich vier Knöpfe, mit denen sich das Display bedienen und der Direkttransfer von USB-Medien starten lässt. Außerdem gibt es fünf LEDs, die den aktuellen Status des NAS anzeigen.
Hinten das Übliche: USB 2.0, zwei Mal Gigabit-Ethernet, ein Gehäuselüfter und ein integriertes Netzteil. Die erzeugte Geräuschkulisse lässt sich am besten mit einem einzigen Wort beschreiben: laut. Beim Start des NAS dreht der Lüfter voll auf und senkt seine Drehzahl dann im Normalbetrieb nur marginal. Während der RAID-Einrichtung lief der Lüfter nahezu permanent auf Hochtouren. Hier empfiehlt es sich, das NAS möglichst weit weg vom Benutzer aufzustellen - vielleicht im Keller oder in der Abstellkammer.
Der Energieverbrauch spielt mittlerweile eine sehr große Rolle. Vor allem bei Systemen, die dauerhaft oder nahezu dauerhaft laufen, sollte der Energieverbrauch stimmen. Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, haben wir den Energieverbrauch der Platten vom System getrennt, so lassen sich auch Systeme mit verschiedener Plattenanzahl vergleichen.
System | Festplatten | Gesamt | |
QNAP TS219pII | 12 | 10 | 22 |
iomega ix2-200 | 8 | 10 | 18 |
Synology DS411+II | 30 | 20 | 50 |
WD My Book Live | 6 | 4 | 10 |
Seagate GoFlex Home | 4 | 4 | 8 |
Netgear ReadyNAS Ultra 2 Plus | 16 | 10 | 26 |
Synology DS212+ | 12 | 10 | 22 |
ZyXEL NSA325 | 7 | 10 | 17 |
Thecus N4100EVO | 34 | 20 | 54 |
Alle Angaben in Watt
Alle Geräte verfügen über einen Energiesparmodus, in dem Festplatten abgeschaltet werden. Meist wird auch noch die Prozessorleistung heruntergefahren, was zu einem sehr niedrigen Energieverbrauch führt.