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Bereits seit dem vergangenen Jahr verkauft NVIDIA den GB10 Superchip für seinen DGX Spark. Nun kommt der gleiche Chip als N1 und N1X auch ins Notebook. Die Hardware-Basis ist identisch. Der in 3 nm bei TSMC gefertigte Chip bietet 20 ARM-Kerne und daran angebunden eine Blackwell-GPU mit 6.144 Shadereinheiten. Kombiniert werden diese beiden Komponenten mit bis zu 128 GB an LPDDR5X, wenngleich wir dies für die Windows-Notebooks eher nicht oder, wenn dann, nur mit einem extremen Preisschild sehen werden. Alle technischen Details zum gemeinsam mit MediaTek entwickelten SoC findet ihr in einem gesonderten Artikel.
Die Hardware ist das Eine, für NVIDIA aber viel wichtiger ist, dass diese auch korrekt mit der Software zusammenarbeitet, um das Potenzial der Hardware auch vollends nutzen zu können. Drei Jahre wollen NVIDIA und Microsoft zusammengearbeitet haben, um beide Welten, die Hard- und Software zusammenzubringen.
Aus diesem Grund verweist NVIDIA auch auf eine gemeinsame Präsentation am morgigen Tag. Hier soll dann erläutert werden, wie der RTX Spark in die Windows-Welt integriert wird. So soll die Software-Plattform um KI-Agenten ergänzt werden, die dann wiederum die Leistung des SoC anzapfen sollen. Auf der Bühne gezeigt wurde lediglich, wie gut 007 Frist Light und Forza Horizon 6 auf der integrierten GPU mit den 6.144 Blackwell-Shadereinheiten laufen.
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Laut NVIDIA soll die Gaming-Leistung in etwa auf Höhe der GeForce RTX 5070 im Notebook liegen. Die TDP des Chips soll etwa 80 W betragen, womit die gezeigte Leistung mehr als beachtlich ist. Zur CPU-Leistung äußerte sich NVIDIA noch nicht.
Es wird aber nicht nur einen Chip geben, der als RTX Spark ins Notebook wandert. Zusammen mit den OEM-Partnern will man verschiedene SKUs für unterschiedliche Preisklassen bieten. Wie genau sich diese voneinander unterscheiden, führte man allerdings nicht weiter aus. OEM-Partner mit konkreten Notebook-Modellen sind wie folgt:
- Asus ProArt P14, P16
- Dell XPS 16
- HP OmniBook X 14, Ultra 16
- Lenovo Yoga Pro 9n
- Microsoft Surface Laptop Ultra
- MSI Prestige N16 Flip AI+
Laut NVIDIA soll es zum Start aber 30 Designs geben, die auf den RTX Spark setzen. Noch im Herbst soll der Marktstart erfolgen. Zu den möglichen Preisen der Modelle äußerte sich NVIDIA nicht. Der Preis dürfte aber maßgeblich von der Speicherausstattung abhängig sein. Von 8 und 16 GB als kleinste Konfiguration war hier im Vorfeld die Rede.
Die Notebooks werden auch USB4 und Thunderbolt unterstützen. In welcher Form eine gewisse Anschlussvielfalt dann von den Herstellern geboten werden kann, wird sich mit der Präsentation der Geräte zeigen.
Grace Blackwell nur der Anfang
Der RTX Spark in Form des GB10 Grace Blackwell soll dabei nur den Anfang einer langjährigen Strategie für solche Chips darstellen.
In einer Roadmap werden bereits die Nachfolger Vera Rubin Spark mit LPDDR6 für 2028 und Rose Feynman Spark für das Jahr 2030 genannt. NVIDIA verfolgt hier also einen Zwei-Jahres-Rhythmus für die CPU/GPU-Kombi-Chips.