[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

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Wer hat denn Bock das durchzulesen und zusammenzufassen?
Ich hasse diese Änderungsgesetze wo nur steht "x wird ersetzt durch y". Das kann man nicht lesen.

Irgendwo muss das Gesetz in der aktuellen Reinform zu finden sein - dann ist es zwar immernoch maximal bürokratisch aber wenigstens halbwegs verständlich.

Was ich beim Überfliegen so gesehen habe ist, dass der Einbau von Messeinrichtungen grundsätzlich wirtschaftlich vertretbar sein muss. Für Verbrauchseinrichtungen werden gestaffelte Kosten ab 30€ für Verbrauch ab 6000 kWh/a genannt. Für Einspeiseanlagen habe ich noch keine Werte gefunden. Vermutlich wird man hier die Grenze von 30€ als grundsätzlich wirtschaftlich zumutbar heranziehen.
 
Edit: ok, zu langsam. 🤷‍♂️
 
Typisch Deutsch:
Die Dachdeckerinnung holt mit den Handwerksrecht zum großen Schlag aus:
Künftig dürfen die Module der PV anlagen nicht mehr von Solateuren/Elektriker montiert werden (selbst wenn die Firma sogar Dachdecker für die Arbeiten einstellt haben reicht das nicht) es muss ein in der Handwerkrolle eingetragene Dachdeckerfirma sein...
 
Macht total Sinn, schließlich sind Dachdecker ja das Gewerk das viel zu wenig Arbeit hat und bestimmt zeitnah Termine anbieten kann? :fresse2:
 
Da steckt doch was anderes dahinter. Ich kenne tatsächlich einige Dachdecker weil ich beruflich mit denen zu tun habe und auch einen Dachdeckermeister in der Familie hab.
Von denen hat keiner Bock Solarmodule zu installieren - vor allem jetzt wo die immer schwerer werden. Aufträge haben die auch so mehr als genug.

Das Ziel der Innung: Die Dachdeckerfirmen schalten sich in dem Fall einfach dazwischen. Am Ende ist die gleiche polnische Kolonne auf dem Dach wie vorher - nur, dass der Dachdecker jetzt auch in der Kette hängt, die Hand aufhält und seinen Teil einfordert.
Im Gegenzug hat der Auftraggeber aber eine Unterschrift des Fachunternehmers - hier Dachdecker - der verantwortlich ist. Bei der Statik des Daches kann der sich nicht mehr raus reden sondern haftet, wenn er nicht ausreichend geprüft hat.
 
hier Dachdecker - der verantwortlich ist. Bei der Statik des Daches kann der sich nicht mehr raus reden sondern haftet,
Ich würde aber behaupten das praktisch kein normaler Dachdecker auch nur ansatzweise die Statik eines Daches beurteilen kann.
Aber kein Problem dann holen wir bei jeder PV Montage halt auch noch einen Statiker dazu, die wollen halt auch leben.
 
Da steckt doch was anderes dahinter. Ich kenne tatsächlich einige Dachdecker weil ich beruflich mit denen zu tun habe und auch einen Dachdeckermeister in der Familie hab.
Von denen hat keiner Bock Solarmodule zu installieren - vor allem jetzt wo die immer schwerer werden. Aufträge haben die auch so mehr als genug.
Das war bei uns genau das gleiche. Das ganze Haus war eingerüstet weil das Dach neu kam und auf meine Frage ob die auch die Unterkonstruktion mitmachen könnten wurde abgesagt. Der stand überhaupt nicht auf diese ganze PV Nummer. Aus seiner Sicht baut man ein neues Dach um es anschließend (abflexen der Pfannen) wieder zu beschädigen und zu "verschandeln". Ich glaube da ist er nicht der einzige der so denkt.

ch würde aber behaupten das praktisch kein normaler Dachdecker auch nur ansatzweise die Statik eines Daches beurteilen kann.
Aber kein Problem dann holen wir bei jeder PV Montage halt auch noch einen Statiker dazu, die wollen halt auch leben.
Das Ganze lässt sich mit einem Federstreich beenden: Statik des Daches dem Auftraggeber und fertig. Wenn drauf verzichtet wird isses halt persönliches Risiko.
 
Künftig dürfen die Module der PV anlagen nicht mehr von Solateuren/Elektriker montiert werden (selbst wenn die Firma sogar Dachdecker für die Arbeiten einstellt haben reicht das nicht) es muss ein in der Handwerkrolle eingetragene Dachdeckerfirma sein...
Gestern mal meinen (inzwischen befreundeten) Solateur deswegen angefragt - die sind auf jeden Fall schon drauf eingestellt. Wird wahrscheinlich "flexibel-kreativ gehandhabt", wie so Vieles hier im wilden Osten. :d
... nein, das spielt für uns eh keine Rolle, da wir Dachdecker im Team haben und auch immer einen Dachdeckermeisterbetrieb in der Hinterhand.
 
Cool und während ich mit der Abstimmung zwischen dem Elektriker- und dem Dachdeckerbetrieb zu Grunde gehe baut der Nachbar seine Ganze Hütte mit dem schwarz herbeigeschafften Bautrupp aus Polen (<- Stellvertretend für xy) und am Ende wundert sich wieder jeder über die Schwarzarbeit...
Ist jetzt vielleicht etwas übertrieben aber ihr wisst was ich mein...
 
Affengeiler Februar für uns PVler.

9,46 kW Peak Anlage / Süd 38 Grad / Region Hannover / 20 kWh Akku

67,1 kWh / kW Peak

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Im Vergleich: Februar letztes Jahr (Obwohl 29 Tage) lediglich 41,9 kWh / kW Peak.
 
Zuletzt bearbeitet:
47kwh/kwp. Hier war das Wetter nicht so gut wie bei dir. Dennoch deutlich besser als letztes Jahr (605kwh vs 470kwh letztes Jahr)
12,7kwp, CA 34° Süd, 45kwh Akku, Unterfranken
 

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Unser Nachbar, 15,6 kW Peak Ost/West auch 38 Grad.

38,2 kWh / kW Peak

Was Süd mit etwas Neigung im Winter so ausmacht.
 
Was die Ausrichtugn so aus macht ...
Ich hatte im Februar 100% vom PV-GIS-Soll, 451 kWh, nominell 31 kWh je kWp.
8,19 kWp 7° Nord + 6,37 kWP 173° Süd, jeweils 22° Dachneigung.
(Mir fehlen aber auhc ca. zwei dutzend kWh durch meine Tests).
Und seit Anfang der Woche zählt hier der Zweirichtungszähler (inkl. iMSys).

mfg
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich habe übrigens die Module am WR umgesteckt, d.h. nach den ÜSS. Soweit ohne Probleme. Spannungsverlauf gefiel mir besser. Übermorgen soll es hier ganztätig sonnig sein, dann kann ich mal vergleichen. Bei der heute stark wechselhaften Bewölkung ist das eher schwierig.
Dazu habe ich noch was "Tolles" festgetsellt: Die Südseite bringt aufgeteilt auf zwei kurze Strings mit um 250 V so wenig Spannung, dass der WR bei ca. 9 A (bzw. ist es wohl von der Leistung abhängig) abregelt. Südseite auf einen langen String umgesteckt liegt die Spannung nun im "Full-load MPPT voltage range" ab 370 V, dass mehr geht. MAximum gesehen habe ich bislang ca. 11 A, laut Datenblatte müssten es maximal (alos insb. bei besserer Bestrahlung) um 14 A werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte laut PVGIS (-10%) für Februar 502,8 kWh ~53,15 kWh/kWP Monatssoll

Wobei ich nicht weiß, inwiefern die Effizienz der modernen N-Type Module darin inbegriffen ist.
 
Süd-Dach (steil) 8kw-Peak: 370kwh
Nord/Süd Dach(flach) 15kw-Peak: 380kwh
BKW 1,6kw-Peak: 42kwh

Hausverbrauch 600kwh in Feb -> nur 95kwh Netzbezug


Insgesamt ein sehr guter Monat.
 
Bester Februar, seit ich messe^^ (ist noch nicht lange).

3kWp auf Süddach, 30° Neigung + 2kWp auf Terrassendach nach Süd mit 15° Neigung. (Und ein BKW, zum testen S/O.)
Ertrag: 297kWh. Netzbezug: 329kWh. Export 11kWh. (96% Eigenverbrauch, 25% Autarkie)

Dach: 61kWh pro kWp
Terrasse: 45kWh pro kWp
BKW: 26kWh pro kWp
 
Der Februar war dieses Jahr bei mir deutlich schlechter als 2024, bin gespannt, wie das Jahr insgesamt wird.

Februar 2024: 54.7 kWh / kWp - 74% Autarkie
Februar 2025: 40.0 kWh / kWp - 62% Autarkie
 
Der Februar war dieses Jahr bei mir deutlich schlechter als 2024, bin gespannt, wie das Jahr insgesamt wird.
Wie hast du das denn geschafft ?
Eigentlich war der FEb 2025 ein 'durchschnittlicher' Februar, allerdings war der Februar 2024 ein extrem schlechter Februar.
Ich kenne wirklich bislang keine anlage die letzten Feb besser war als 2024.

Persöhnlich habe ich +57% Erzeugung in diesem Feb gegenüber letzes Jahr und das obwohl 2024 der Feb sogar noch einen Tag länger war.
 
Bei uns war Februar 24 und 25 nahezu identisch. Wetter ist ja nicht überall gleich...
 
Der März soll bei uns gut starten 😍
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Ich würde aber behaupten das praktisch kein normaler Dachdecker auch nur ansatzweise die Statik eines Daches beurteilen kann.
Aber kein Problem dann holen wir bei jeder PV Montage halt auch noch einen Statiker dazu, die wollen halt auch leben.
Bei Dachdeckermeistern gehören Statik und Berechnung von Dachstühlen zur Ausbildung. Da es die Meisterpflicht gibt sehe ich das Problem nicht.
 
Wenn Läden wie 1,5 und Enpal Pleite gehen ist das kein Verlust.

Jetzt installiert man seit 20 Jahren Solaranlagen auf dem Dach und plötzlich 2025 soll das nicht mehr ohne Dachdeckermeister gehen. In meinen Augen purer Lobbyismus und Gier nach Aufträgen. So etwas finde ich nicht gut.

Bisher hat der Solateur auch keinerlei Gewährleistungen für den Dachstuhl übernommen. Wem das wichtig war, hat sich ja bisher bereits freiwillig mit seinem Dachdecker in Verbindung setzen können.

Überregulierung.
 
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