Für den Test des Arctic Accelero Hybrid III - 140 haben wir uns für den denkbar einfachsten, aber vermutlich auch praxisnächsten Vergleich entschieden. Wir lassen die Referenzversion gegen die alternative Kühlung antreten und schauen uns dabei die wichtigsten Messwerte wie GPU-Temperatur, GPU-Takt sowie das eventuelle Leistungsplus an, das aus einem höheren GPU-Takt entsteht. Natürlich ebenfalls mit Betracht gezogen werden muss die Lautstärke sowie ein eventuell höheres Overclocking-Potenzial.
Referenzkühler | Metro: Last Light Redux | Tomb Raider | Mittelerde: Shadow of Mordor | ProjectCARS | Battlefield: Hardline | The Witcher 3: Wild Hunt |
GPU-Temperatur | 83 °C | 83 °C | 83 °C | 83 °C | 83 °C | 83 °C |
GPU-Takt | 1.164 MHz | 1.050 MHz | 1.075 MHz | 1088 MHz | 1.088 MHz | 1.088 MHz |
Limitierung | Temperatur | Temperatur | Temperatur | Temperatur | Temperatur | Temperatur |
Arctic Accelero Hybrid III - 140 | Metro: Last Light Redux | Tomb Raider | Mittelerde: Shadow of Mordor | ProjectCARS | Battlefield: Hardline | The Witcher 3: Wild Hunt |
GPU-Temperatur | 48 °C | 47 °C | 45 °C | 48 °C | 47 °C | 51 °C |
GPU-Takt | 1.202 MHz | 1.202 MHz | 1.202 MHz | 1.202 MHz | 1.202 MHz | 1.202 MHz |
Limitierung | Boost-Limit | Boost-Limit | Boost-Limit | Boost-Limit | Boost-Limit | Boost-Limit |
Die Messwerte haben wir einmal in einer Tabelle zusammengefasst, unten angehängt aber auch noch einmal grafisch aufbereitet, sodass hier ein bessere optischer Vergleich erstellt werden kann. Mit dem Referenzkühler arbeitet die GeForce GTX 980 Ti in unserem Testsystem mit geschlossenem und gedämmten Gehäuse beständig am Temperatur-Limit und drosselt daher den GPU-Takt unterschiedlich stark. Mit verbautem Arctic Accelero Hybrid III - 140 sind die GPU-Temperaturen deutlich niedriger und damit arbeitet die Karte auch ständig im Boost-Limit, welches ihr anhand der Spannung vorgegeben ist.
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Neben der deutlichen Reduzierung der GPU-Temperatur, sowie der damit einhergehenden Steigerung des GPU-Taktes sowie der Leistung, spielt natürlich auch die Lautstärke eine Rolle.
Wenn solche Referenzkühlungen, wie die auf der GeForce GTX 980 Ti, noch eine Domäne vorzuweisen haben, dann ist dies vielleicht die Idle-Lautstärke. Dies zeigt auch auch deutlich im Vergleich zum Arctic Accelero Hybrid III - 140. Dieser ist sogar minimal lauter als bei der GeForce GTX 980 Ti, was sicherlich auch der Verwendung zweier Lüfter geschuldet ist, von denen einer, der Axiallüfter auf den VRMs der Karte, immer arbeitet, während der Radiallüfter auf der Referenzkühlung hier sicherlich seine Stärken ausspielen kann.
Unter Last wendet sich das Blatt dann zugunsten des Arctic Accelero Hybrid III - 140. Der alternative Kühler kann die Abwärme offenbar deutlich besser von der GPU abführen, was auch schon die Messungen bezüglich des GPU-Taktes und der GPU-Temperatur gezeigt haben. Der große 140-mm-Lüfter auf dem Radiator kann zudem deutlich entspannter arbeiten.
Hinsichtlich der VRMs sehen wir bei der Referenzkühlung keinerlei Probleme und ebenso verhält es sich auch bei der Verwendung des Arctic Accelero Hybrid III - 140. Die aktive Kühlung dieser Komponenten ist aber zwingend erforderlich und somit tut Arctic gut daran hier eine spezielle Kühlung vorzusehen.
Die effizientere Kühlung sorgt natürlich auch dafür, dass das Overclocking-Potenzial der Karte etwas steigt. Mit einem Standard-BIOS ist durch die Limitierung des Power-Targets von 250 W + 10 Prozent (275 W) hier aber wiederum eine andere Grenze auf dem Referenzdesign des PCBs der GeForce GTX 980 Ti gesetzt. Wir haben auch explizite Tests in Rahmen dieses Vergleichs verzichtet und verweisen nur auf das freiwerdende Potenzial.