16 superschnelle Kerne: Der AMD Ryzen 9 9950X3D im Test

Ich war wohl zu ungeduldig…
Einen CCD abschalten dauert bei mir 3-4 Minuten. Ist das bei euch (die mit ASUS-MB) auch so?


@Schrotti

Danke :)
Deine Settings sind jedoch etwas anders, als meine. Ich schrieb ja „720p“… :fresse:

Desweiteren ist mir das in Anno 1800 aufgefallen…
 
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Nach ein paar Tagen Nutzung muss ich sagen: Der 9950X3D ist ein sehr guter Prozessor. Am meisten beeindruckt mich, dass er neben der enormen Rechenleistung auch noch sehr leicht zu kühlen ist, was ich so nicht erwartet hatte. Mit dem Noctua D15 G2 ist er bei mir problemlos auf ca. 86,5°C zu halten (bei glatt 200 Watt PPT), auch nach 30 Minuten Cinebench kein weitere Anstieg. Und das beste: Die Lüfter sind dabei nur auf ca. 50% (750 U/min) geregelt. Bei 100% sinkt die Temperatur unter Volllast sogar unter 80°C, wobei ich aber ein lautloses System bevorzuge und 86°C schätze ich auch noch als vollkommen unkritisch ein.

Die Tage habe ich dann noch über den Curve Optimizer all-core -20 eingestellt, was in sämtlichen Belastungstests keine Probleme macht. PPT bleibt weiterhin bei 200 Watt, auch Temperaturen sind demzufolge identisch. Takt und Leistung steigen etwas an, im CB23 von etwa 42.5K auf 44.5K Punkte.

Damit bin ich wunschlos glücklich - Leistung satt und dabei in jeder Lage lautlos. Well played, AMD.
 
Auf dem „ASUS ROG STRIX B650E-E Gaming“ wird bei mir kein CCD abgeschaltet - nur SMT

Selbst wenn ich versuche, einen CCD manuell abzuschalten funktioniert das nicht
Auf dem X670E Hero funzt es ohne Probleme.
 
Eine tolle CPU und ich freue mich, dass AMD seit nun einiger Zeit wieder so erfolgreich ist.

Mich schreckt nur tatsächlich weiterhin der vergleichsweise hohe Strombedarf im Niedriglastbereich bzw. idle der AMD-Plattform gegenüber Intel etwas ab. Denn das macht zeitmäßig in meinem Nutzungsszenario den überwiegenden Anteil aus. Könnte mir vorstellen, dass der höhere Energiebedarf in diesen Zuständen eventuell auch zu einer etwas lauteren Kühlung führt und ich möchte außerhalb von Lastszenarien nichts von meinem PC hören. Die Ratio tendierte daher (und wg. nativem Thunderbolt) bislang zu einem 285K + Z890. Aber aufgrund der Test-Lobeshymnen und bei dem sehr attraktiven Amazon-Preis am 12.03., wurde ich spontan dann doch schwach 😅 . Habe bislang nur die CPU hier liegen und wäge noch ab.
 
Auf dem X670E Hero funzt es ohne Probleme.
Bei mir auch. Ich war nur zu ungeduldig… 🙈
Aber wie lange dauert es bei dir (bei euch)?


@Tech1Konni
Solange man die CPU normal betreibt, reicht der D15 völlig :)

Aber wehe, man gibt der CPU Feuer (jenseits 300W für Benchmarking). Dann reicht selbst die beste Custom-Wakü nicht aus (geht schnell Richtung 100 Grad) 🙈


btw:
Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass diese Serie effizienter, als die 7000er ist. Die Mehrleistung muss sich gegenüber dem Vorgänger teilweise „sehr teuer“ erkauft werden
Aber diesen „Preis“ zahle ich für diese „eier-legende-Woll-Milch-Sau“ gerne :)


@AudioDNA
Die hohe Idleleistung hat mich auch überrascht. Aber man arbeitet ja damit. Dann sieht das schon anders aus. Für jmd, der bissl im www herumsurft, ist die CPU völlig ungeeignet. Das reicht auch ein 1-Liter-Kleinst-PC (USSF) mit 2W @ idle (zb ein „HP EliteDesk Mini 800 G5“ mit 9900K) :fresse:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, idle ist deutlich höher als bei Intel. Interessant ist aber, dass der vorherige 7900X3D bei mir ca. 40 Watt im Idle verbraucht hat und der 9950X3D nur 25 Watt braucht (jeweils mit CO -20). Dann darf aber auch fast nix offen sein. Sobald der Chrome mit einem Tab offen ist, ist es meist schon so 37 Watt, was aber immer noch weniger als beim alten Prozessor ist.

@Dwayne_Johnson
Du hast natürlich Recht, trotzdem beachtlich, dass sich diese CPU überhaupt silent mit Luftkühlung betreiben lässt und dabei trotzdem sehr schnell ist.

PS: in meinen Spielen braucht er meist nur 5 bis 10 Watt mehr als der 7900X3D. Damit ist er zwar nicht ultra sparsam, aber auch nicht mega schlecht.
 
Die hohe Idleleistung hat mich auch überrascht. Aber man arbeitet ja damit. Dann sieht das schon anders aus. Für jmd, der bissl im www herumsurft, ist die CPU völlig ungeeignet. Das reicht auch ein 1-Liter-Kleinst-PC (USSF) mit 2W @ idle (zb ein „HP EliteDesk Mini 800 G5“ mit 9900K) :fresse:
Das ist schon klar. Aber definiere „arbeiten“. Hier gibt es auch abseits von reinem Surfen einen sehr breiten Anwendungsbereich fernab von hohen CPU-Auslastungen, für die ein 9950X3D nicht wirklich notwendig ist. Ich gehe auch davon aus, dass die allerwenigsten eine solche CPU für ihre „Arbeiten“ benötigen. Die allerwenigsten dürften den ganzen Tag zeitkritisch Videos rendern oder die überwiegende Zeit sonstige wirklich CPU-intensive Tasks laufen lassen.

Man kann es daher nicht so eindimensional sehen. Ich würde behaupten, die allermeisten nutzen ihre Rechner überwiegend abseits von Spielen im low-Power-Bereich (Surfen, Social Media, Word, Excel, Visual Studio, etc.). Wollen aber dann beim Spielen dennoch eine bestmögliche Grafikqualität und Performance.

So richtig rund finde ich ihn als „Allrounder“ daher leider nicht, da die Plattform abseits von CPU-intensiven Anwendungen einfach zu stromhungrig ist. Ein guter Allrounder sollte bspw. beim Recherchieren oder Verwendung von Word, Excel, Code schreiben, etc. möglichst wenig Strom benötigen und gleichzeitig bei Spielen eine hohe Performance bieten. Daher denke ich, dass selbst für die allermeisten User, die überwiegend am PC „arbeiten“ und bei Spielen dennoch eine hohe CPU-Leistung wollen, eine Intel-CPU vermutlich weiterhin die passendere Plattform darstellt. Sofern man beim Zocken auf die allerletzten FPS mehr verzichten kann. Die meisten Interessenten einer CPU wie 9800X3D, 9950X3D, 285K, usw. dürften wohl auch in Auflösungen von mind. WQHD spielen. Da werden die Unterschiede eh immer geringer. Unabhängig davon, hat AMD natürlich definitiv bei den meisten Games die Nase vorn. Aber für reine Zocker ist dann wohl doch, zumindest aktuell, der 9800X3D die bessere Wahl.
 
Bei Intel stört mich die kurzlebige Plattform und der „Spezial-RAM“. Was mom günstiger als eine Ryzen-Plattform aussieht, kann bei Intel (wenn man regelmäßig wechselt) teurer werden
 
Zuletzt bearbeitet:
Die kurzlebige Plattform ist schon ein Nachteil. Ist ja leider schon seit vielen Jahren der Fall bei Intel. Aber da ich, im Gegensatz zu meinen jüngeren Jahren, nicht mehr jede Generation aufrüste, wäre das zumindest für mich nicht mehr so ein starkes Argument.

Die CU-DIMMs braucht man ja nicht zwingend, nur wenn man das Maximum an Performance rausholen will. Aber das trifft in gewissem Maße auch auf AMD zu, wo manche ihr Glück mit 8000 MT/s versuchen, um noch etwas rauszukitzeln.
 
Erste Schritte PBO 85°C -20mv
1742944650171.png



Wer bietet mehr 9703,43 MHZ :hust: Leider Anzeigefehler :ROFLMAO:
 
Bei Intel stört mich die kurzlebige Plattform und der „Spezial-RAM“. Was mom günstiger als eine Ryzen-Plattform aussieht, kann bei Intel (wenn man regelmäßig wechselt) teurer werden
Dieses Argument gilt aber auch nicht für jeden. Ich wechsle beim Upgrade der CPU meistens die gesamte Plattform. Einfach weil meine CPUs vier Jahre und mehr bleiben. Bei AMD zum Beispiel hätte ich gar keine Lust mehr gehabt eine neue CPU in ein DDR4 System und entsprechend alter Basis zu stecken. Für meinen Upgrade Pfad ist Intel also absolut kein Nachteil.

Und Spezial RAM? Top Notch Performance kriegst du auch mit normalem DDR5. 8000er kostet auch nicht mehr die Welt. Zudem kostet ultra low Latency DDR5-6000er auch nicht wenig, bzw. kommt gerade erst so richtig raus.
 
Du wechselst regelmäßig auf die neueste Plattform, würdest aber den „Spezial-RAM“ außen vor lassen, damit man den Gesamtpreis der Intel-Plattform besser rechtfertigen kann? :d

Kann man so machen… :fresse:
 
Du wechselst regelmäßig auf die neueste Plattform, würdest aber den „Spezial-RAM“ außen vor lassen, damit man den Gesamtpreis der Intel-Plattform besser rechtfertigen kann? :d

Kann man so machen… :fresse:
Wer wechselt stets auf die schnellsten RAM Module bei einer neuen Generation? Als ob jeder 9800X3D mit cl26 Modulen läuft. So ein Unsinn. Genau so wenig wie ich die schnellste CPU kaufen würde bei einem Plattformwechsel (12700K statt 12900K) würde ich auch nicht den teuersten RAM kaufen.
 
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