[Sammelthread] Was ist Liebe?

Ok, wäre Sie offen Richtung Wellness?
Finde es übrigens vollkommen normal solche Phasen zu erleben. Sie ist außerdem erst zarte 25. Da ist man durchaus auch mal weniger in sich gefestigt.
 
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Will erst mal nachdenken...die Zeit gebe ich ihr auch. Mehr machen kann ich ad hoc eh nicht. Sie möchte aber dennoch mal nächste Woche zum Allgemeinmediziner und mal abklären ob die Hormone irgendwas verändern...


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Da müsste halt eine komplette Anamnese gemacht werden und der ganze Mensch samt Lebenswandel bedacht werden. Das wirst Du alles so nur schwer ergründen können über einen Arzt. Es gibt eben so viele Einflüsse und das eventuell die Hormone nun Kopf stehen mag zwar sein, ist aber letztlich auch ein Zustand dessen Quelle ergründet gehört. Letztlich geht es da aber auch ganz stark um eigenes Körperbewusstsein und der Bereitschaft nach der Ursache zu forschen und dann entsprechende Wege Richtung Heilung zu gehen. Du selbst kannst ein lieber Freund ihr sein, welcher Sie begleitet wenn es Dich nicht auffrisst. Vielleicht kannst Du auch einfach mit Ihr nach der Arbeit als mal raus gehen an die frische Luft und Sie gelegentlich ganz ungezwungen zum Essen gehen wieder einladen. Dann geht Ihr mal noch schön in eine Therme oder Du schenkst Ihr mal eine Massage. Alles was entspannt und regeneriert ist da förderlich. Jegliches Stress machen, Druck aufbauen usw. gilt es nun zu vermeiden! Sie braucht auch eine Basis um mit starkem Geist über ihrem Körper zu wachen. Dann finden sich automatisch auch wieder Wege zum Licht. Das ist die Basis und darin kannst Du Sie unterstützen wenn Sie dies annimmt. Alles Gute euch Beiden :) Ach ja und der Frühling wird auch Bald kommen. Dann sieht's auch wieder ganz anders aus mit den Hormonen. Bleibt cool. Das wird wieder.
 
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Ich dachte die ganze Zeit, ihr wärt schon etwas älter, wie lang seid ihr schon zusammen? 8 Jahre oder hab ich das falsch in Erinnerung?

Dann war sie ja noch ein Kind, als ihr zusammen gekommen seid, möglicherweise ist sie auch in einer Phase, bei der sie überlegt, ob das schon alles gewesen ist, ob es nicht noch mehr gibt im Leben, was ja auch verständlich ist, das soll nun keine Kritik an dir sein, aber wenn die Situation so ist, kannst du es vielleicht auch eher nachvollziehen. Ich weiß auch nicht, wie reflektiert ihr/du/sie seid/ist, wenn durch diese Umstellung jetzt einiges in ihr in Bewegung geraten ist, kann das für sie schon ein "Schock" sein, weil sie sich vorher schlicht keine Gedanken dazu gemacht hat bzw. sich ihrer Gefühle auch nicht bewusst war. Mit 25 ist man ja auch noch nicht wirklich erwachsen meiner Meinung.
 
Mit 25 trennen sich extrem viele Jugendpaare, liegt eigentlich dann immer an der Frau. Sie denken immer das sie was verpasst haben und werfen alles hin, kann Mann nichts machen.


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Ich kenne diese Paare, kenne ebenso andere. Meine Freundin ist bzw. war aber von ihrem Handeln stets weiter.


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Abgesehen davon, dass ich das nicht für so unwichtig halte, für die Ent-Wicklung, für den Mann, ebenso, wie für die Frau, ist es eben so, dass niemand irgendwem anderen verpflichtet ist und solche Entscheidungen durchaus getroffen werden dürfen und auch sollten.

Oder sollen die Menschen lieber bis an ihr Lebensende mit einem unguten Gefühl zusammen bleiben?

Edit: Das war jetzt nicht speziell auf die Situation von ColeTrickle bezogen, mehr auf die Aussage vom Bergbuben.

PS: @Bergbube, gefühlt machst du in letzter Zeit immer wieder ziemlich negative, bzw. abwertende Aussagen gegenüber Frauen, kann es sein, dass du da noch einiges zu verarbeiten hast?
 
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Natürlich nicht, wenn es so ist muss ich am Ende damit fertig werden.

Am Ende kann man Menschen nicht verallgemeinern. In unserem Kreis gibt es Paare die sind 30 und schon 14 Jahre zusammen, haben jetzt gebaut, andere Paare sind auch 10 Jahre zusammen. Es gibt immer für das eine und für das andere Beispiele.

Meine Freundin war damals 18,5 Jahre, ich knapp 23 Jahre. Sie war aufgrund ihres Elternhauses stets sehr reif, also ich habe auch eine Arbeitskollegin die 25 ist, die ist auch wie 25.

Dennoch kann dieses Alter natürlich eine spezielle Rolle spielen. Am Ende kann ich das nicht beeinflussen. Der Wandel in ihr bzw. die Wirkung auf mich kommt aber dennoch sehr plötzlich.


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Mit 25 trennen sich extrem viele Jugendpaare, liegt eigentlich dann immer an der Frau. Sie denken immer das sie was verpasst haben und werfen alles hin, kann Mann nichts machen.

Die kennt jeder; Ich kenne auch eine Hand voll, bei denen der männliche Part der war, der meinte was zu verpassen. So exklusiv für Frauen ist das nun mal nicht.

Btw. ich denke auch, dass ich "damals" was verpasst habe. Warum? Weil ich damals andere Prioritäten hatte als heute. Würde ich mit meiner aktuellen Einstellung Entscheidungen anders treffen? Ja! Aber dann wäre ich sicher nicht der geworden, der ich heute bin. Und ich hätte andere Dinge "verpasst". Also was soll's?
Ab und an braucht man jemanden, der einem sagt oder klar macht wie gut es einem tatsächlich geht, man nimmt das so aus Gewohnheit für gegeben hin oder strebt nach mehr. Beim "Was bleibt von eurem Gehalt übrig?"-Thread sieht man das doch recht deutlich.

Insgesamt wären wir dann wieder beim Thema "Was ist das Geheimnis einer stabilen und schönen Beziehung? - Keine überzogenen Erwartungen!"
 
Ich bin mir nicht sicher, ob soviele Menschen überhaupt "bewusste" Erwartungen an eine Beziehung haben.

Da kommen dann Aussagen wie: Glücklich sein, Kind, Haus, Hund usw. Das sind meiner Meinung nach jedoch keine Aussagen bzw. eher selten Aussagen, die auf innerem Bewusst-Sein, bzw. einem Gefühl dazu getroffen werden, sondern Aufgrund von Erziehung, Einflüssen von Aussen usw.
 
Mit 25 trennen sich extrem viele Jugendpaare, liegt eigentlich dann immer an der Frau. Sie denken immer das sie was verpasst haben und werfen alles hin, kann Mann nichts machen.


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Das ist in der Tat so. Viele Menschen wollen mehr und es wird der Blick nach dem was ist nicht mehr in vollem Umfang erkannt. Gesund und eher von Halt für Länger wäre es dann meist wenn eine Kinderbeziehung sich trennt, Beide ihre Erfahrungen machen mit weiteren Personen um dann mit Vermissen wieder mit Dankbarkeit zur einstigen Beziehung von einst hin zu wollen. Das ist dann wirkliches Heiraten! Aber es sollen Beide durch diesen Lebensabschnitt gehen und die Erkenntnis schließlich haben.
 
Edit: Das war jetzt nicht speziell auf die Situation von ColeTrickle bezogen, mehr auf die Aussage vom Bergbuben.

PS: @Bergbube, gefühlt machst du in letzter Zeit immer wieder ziemlich negative, bzw. abwertende Aussagen gegenüber Frauen, kann es sein, dass du da noch einiges zu verarbeiten hast?

Ich mach in letzter Zeit nur viel mieses aber auch gutes durch. Mein Post sollte nicht abwertend klingen sondern sind nur meine Erfahrungen aus der Vergangenheit mit Frauen unter 25. War doch auch mein erster Post in die Richtung. Vorher waren doch alle Posts neutral von mir ;)
Es war auch nicht böse gemeint mit den Trennungen der Frauen mit 25, jeder kann machen was er will. Es tritt halt in dem alter vermehrt auf da man sich mit Mitte 20 noch einmal komplett verändert.

Hab mich auch letztens mit meiner ex getroffen und da kam wieder einiges bei mir hoch, dass zerrt an meinen nerven. Tree kennt da genaueres und versteht mich daher vielleicht besser.
Ich Treff mich aber nächstes Wochenende mit einer Frau welche ich bei tinder kennengelernt habe und bei Finya bin ich auch am schreiben. Eigentlich kann ich mich nicht beschweren.

Mit Mitte 20 erlebt man sexuell aber auch so viele Sachen. Sei es ons, dreier oder mehr und bestimmte sexpraktiken. Ist schon richtig das man sich ausprobiert. Man sollte nur wirklich überlegen ob es das wirklich ist was man will, ich für meinen Teil habe gemerkt das es nichts für mich ist

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Es war auch keine Anklage, es ist mir nur aufgefallen, dass du öfter Aussagen triffst, über Frauen, bzw. ihr Verhalten, welche eher "negativ" klingen, vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, würde mich allerdings wundern.

Es klingt einfach danach, als würden Frauen teilweise einfach nicht wissen, was sie tun, oder seltsame bzw. "falsche" Entscheidungen treffen.

Ich stelle deine "Probleme" auch gar nicht in Frage, wie dein letzter Satz allerdings schon aussagt: "Eigentlich kann ich mich nicht beschweren" Betonung auf Eigentlich? :)
 
Es war auch keine Anklage, es ist mir nur aufgefallen, dass du öfter Aussagen triffst, über Frauen, bzw. ihr Verhalten, welche eher "negativ" klingen, vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, würde mich allerdings wundern.

Es klingt einfach danach, als würden Frauen teilweise einfach nicht wissen, was sie tun, oder seltsame bzw. "falsche" Entscheidungen treffen.

Ich stelle deine "Probleme" auch gar nicht in Frage, wie dein letzter Satz allerdings schon aussagt: "Eigentlich kann ich mich nicht beschweren" Betonung auf Eigentlich? :)

Das hat was mit meinem gefühlschaos zutun. Hin und wieder geht es mir hammer und dann wieder mies. Deshalb eigentlich, ich bin zur Zeit dabei mein leben zu überdenken, denke das ist mit fast 30 normal als Mann.

Bin jetzt erst mal beim Sport und antworte später wiedet

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Über sein Leben nachzudenken ist immer von Vorteil, sofern es nicht in Zweifel umschlägt, reflektieren, sich bewusst machen, was gut bzw. weniger gut war und ist und nach vorne blicken und erkennen, was alles geleistet wurde und was noch erreicht werden will :)
 
Werde nachher auch zum Sport gehen um auf andere Gedanken zu kommen. Leben muss ja irgendwie weiter gehen.


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Werde nachher auch zum Sport gehen um auf andere Gedanken zu kommen. Leben muss ja irgendwie weiter gehen.


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Der letzte Satz klingt nicht gut :(
Das wird schon wieder alles und wenn nicht dann kommt irgendwann die richtige ;)

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Über sein Leben nachzudenken ist immer von Vorteil, sofern es nicht in Zweifel umschlägt, reflektieren, sich bewusst machen, was gut bzw. weniger gut war und ist und nach vorne blicken und erkennen, was alles geleistet wurde und was noch erreicht werden will :)

Geht eher in Richtung Zukunftsplanung, wie ich weiter machen will usw.
Hab gemerkt das ich langsam nicht mehr so in den Tag hinein leben kann sondern mir Gedanken machen muss was ich eigentlich wirklich will.

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Ich bin mir nicht sicher, ob soviele Menschen überhaupt "bewusste" Erwartungen an eine Beziehung haben.

Da kommen dann Aussagen wie: Glücklich sein, Kind, Haus, Hund usw. Das sind meiner Meinung nach jedoch keine Aussagen bzw. eher selten Aussagen, die auf innerem Bewusst-Sein, bzw. einem Gefühl dazu getroffen werden, sondern Aufgrund von Erziehung, Einflüssen von Aussen usw.

Die meisten machen sich auch nie Gedanken wo sie mal hin wollen und leben so in den Tag hinein. Das andere Extrem ist, dass sie zu genau wissen, wo sie hin wollen und dabei keine Rücksicht auf sich und andere nehmen, und am Ende mit "Burn Out", seelischer, geistiger oder körperlichen Erschöpfung oder gar dauerhaften Schäden bleiben.

Ich mein es gibt ja durchaus unterschiedliche Erwartungen, die zusammenspielen: Die biologischen, die hart eincodiert sind, und die sozialen, die sich nach den eigenen Wünschen und dem sozialen Umfeld richten. Ich halte es nicht für verkehrt, von "der Gesellschaft" ein Koordinatensystem zu bekommen, dem man zustimmen oder es ablehnen kann. Nicht zu vergessen ist, dass man selbst ein Teil dieser ominösen Gesellschaft ist und sie mitprägt.
 
Ich halte es nicht für verkehrt, von "der Gesellschaft" ein Koordinatensystem zu bekommen, dem man zustimmen oder es ablehnen kann. Nicht zu vergessen ist, dass man selbst ein Teil dieser ominösen Gesellschaft ist und sie mitprägt.

Ja und da scheitert es oft schon, denn diese Indoktrination, durch Erziehung und Schule, Leistungsgesellschaft, Medien uvm. lassen viele Menschen glauben, dass eben die eigene Entscheidung, nicht mehr sinnvoll ist, bzw. lassen sie denken, dass sie selbst entscheiden, obwohl es nicht so ist.

Das Koordinatensystem ist gut und schön, nur wirklich frei entscheiden, da müssen schon sehr viele Schritte gemacht werden und eine Menge an Grundwissen über sich und seine Umwelt vorhanden sein. Ich präge maximal meine Umwelt, aber nicht die Gesellschaft :)
 
Der letzte Satz klingt nicht gut :(
Das wird schon wieder alles und wenn nicht dann kommt irgendwann die richtige ;)

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Naja...dachte bis jetzt immer, dass dieses depressive Verhalten die Ursache ist, kann aber auch einfach nur die Folge sein.

Sie hat sich vielleicht wirklich mit kurz vor 26 die Frage gestellt ob es das war im Leben, kannte die Antwort und wollte sich dieser nicht stellen. Daher auch der unbedingte Wunsch des Kindes und der extremen Fokussierung auf diesen Wunsch. Nun hat sich sich, weil das mit dem Kind noch nicht geklappt hat, doch der Wahrheit gestellt und gesehen dass sie mich nicht mehr liebt. Genau deswegen ist sie jetzt depressiv, weil sie ja auch an der Vergangenheit hängt.

Das erklärt zumindest ihr generell sehr Vergangenheit orientiertes Sprechen und auch Aussagen wie kein "kribbeln mehr vorhanden".


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Ich finde es gut von Dir das Du nun weiter gehst und die Auswirkungen von der Ursache trennst :)
Genaues kann ich dazu nicht sagen. Ich kann nur mögliche Einflüsse ansprechen.
Du gehst aber nun einen besseren Weg schon wie ich finde.
 
Warte am besten erst einmal ab und lerne dein Leben wieder zu genießen. Das ist sehr wichtig!
Wer weiß was die Zeit bringt

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Ja, das sollte ich mir auch hinter die Ohren schreiben.
Habe mich die letzte Zeit etwas verrückt gemacht mit dem Online-Dating und bin wohl auch etwas durch den Wind.
Die Herangehensweise ist für mich Neuland und aufgrund meines Wesenszuges sehr gründlich vorzugehen und
auch mal manische Höhenflüge und dann wieder Tiefenrausch zu erleben bin ich diesbezüglich etwas überanstrengt.
Ich bin eben oft auch ziemlich ernsthaft. Das kämpft etwas mit der Leichtigkeit womit das eigentlich zugehen sollte.
Man wird in ganz finya auch kaum einen User finden der so akribisch und voll sein Profil ausgefüllt hat.

Das Leben hat mich irgendwie zu einer gewissen Tiefe geformt. Ich war schon immer derart angelegt aber es ist auch noch mehr geworden die letzten Jahre.
So ein Mensch kommt jetzt auch nicht aus dem Seitengebüsch um die Ecke raus gesprungen der da zu mir passt.

So, nach einer mehr oder weniger starken depressiven Phase die letzte Zeit habe ich mir nun einen freundlichen Tritt in den Hindern gegeben und mich einem Tischbauprojekt angenommen.
Natur darf auch nicht fehlen. Ich brauche echt mal eine Seelendusche. Selten so Herzschmerz gehabt. Irgendwie ist da alles zusammen gekommen und in mir hat es echt geweint.
Das Erinnern an die gemeinsamen Erlebnisse, das Einlassen auf neue Begegnungen usw...Puh, viel...Flash! Emotionale Achterbahnfahrt und ständig rasender Herzschlag.
Ist auch teils echt schön aber strengt an und ich fühl mich gebeutelt. Ich glaub ich leg mich wie die Rinder vor meiner Wiese mal auf die Weide :vrizz:
Da wärmt ein Tier das Andere und ich kann richtig sehen wie das der Seele gut tut. Das fehlt mir grad ohne Ende.
Ist eben gerade das heilsame Physische und ich bin doch ein sehr physischer Mensch wie ich gerade merke.
Tu mich gerade etwas schwer mit mir und soviel streicheln wie ich grad Hunger nach habe kann ich mich dann auch nicht :fresse:
Physische Einsamkeit kann weh tun. Ein Erlebnis was so gerade mir bewusst wird.
Man lernt eben nie aus sich kennenzulernen.
 
Kraft beim Sport war faktisch nicht vorhanden. Wenigstens war ich mal draußen. Was sieht man in der Innenstadt, nur Paare die gemeinsam unterm Regenschirm spazieren.


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Naja, die können einem auch so auffallen. Ich als Single (Mitte 20) habe in meinem Freundeskreis und dort mit denen, mit denen ich privat mehr oder weniger regelmäßig was unternehme, quasi fast ausschließlich Kontakt zu Mädels, die vergeben sind.
Egal was ich also unternehme, mir laufen Paare über den Weg.
Das zieht mich im Moment auch etwas runter. Hätte von mir eigentlich vorher immer behauptet, ein glücklicher Single zu sein.
Und letztendlich befinde ich mich dadurch auch in einer Sackgasse. Fester Freundeskreis, wo sehr sehr viele eben schon vergeben sind. Und der Freundeskreis verändert sich kaum, weil feste Gewohnheiten, fester Arbeitsplatz, alles fest. Früher gabs genug Wandel durch Schulwechsel, etc., um neue Leute kennen zu lernen. Das ging so praktisch automatisch.
Das ist jetzt schwierig. Und durch fremde Leute anquatschen, in der Disco oder sonst wo, ergibt sich i.d.R. vielleicht ein nettes Gespräch für den Moment. Aber selten etwas mehr.
 
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Veränderung und Neues ist das beste Mittel für ein erfülltes Leben. Es ist spannend und hält den Geist wach. Beständigkeit kann schön sein, ist aber nicht in jeglicher Hinsicht optimal.
 
Ich denke auch. Man sollte versuchen die Vorteile aus der jeweiligen Situation sich zu vergegenwärtigen.
Das ist für mich selbst zur Zeit oft schwer. Dennoch ist es wichtig mal immer wieder zu versuchen von
Oben auf das Ganze zu blicken und nicht im Moment fest zustecken.
Ich finde das allerdings grad ziemlich schwer :fresse:

Naja, im Grunde geht´s auch darum wo man aktiv zum Glück beitragen kann. Wenn was geht, machen :)
Die selben Strukturen haben`s eben nicht gebracht wenn man dadurch dauerhaft unzufrieden wird.
Im Grunde beginnt doch oft Aussichtslosigkeit im eigenen Kopf. Wenn z.B. ich selbst da hänge und die
Epilepsie zuschlägt brauche ich allerdings meist alle Kraft um mir selbst wieder Mut zu geben weiter zu machen.
Das haut einfach so rein das auch mal sämtliche Hoffnung wie vom Sturm weggechreddert wird.
Allerdings trainiert das auch die geistige Power sich über den Körper zu erheben. Einfach ist das nicht, klar.
Gewinner oder Verlierer? Ist doch immer die gleiche Frage und wo ich mich wieder finde hängt eben mit dem Umgang der Situationen zusammen.

Passende Deckel gibt´s wirklich viele auf dieser Erde, das sollte man wirklich wissen.
Problem ist nur den Deckel zu begegnen und die Kommunikation dahingehend zu nutzen.
Wenn man erkennt das man selbst irgendwo Einfluss nehmen kann, sei es durch neue Strukturen, durch ein Ausbrechen aus gewohnten Mustern ist das in der Tat sehr gut.
Dennoch auch nur dann wenn wir nicht dauerhaft auf neuem Wege leiden und uns dies nicht entspricht.
Hier sollte jeder für sich ergründen was er braucht und ob er nicht doch mehr Einfluss nehmen kann als die Grenze bzw. das Brett vor dem Kopf gerade diktieren möchte.
 
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Ja und da scheitert es oft schon, denn diese Indoktrination, durch Erziehung und Schule, Leistungsgesellschaft, Medien uvm. lassen viele Menschen glauben, dass eben die eigene Entscheidung, nicht mehr sinnvoll ist, bzw. lassen sie denken, dass sie selbst entscheiden, obwohl es nicht so ist.

Das Koordinatensystem ist gut und schön, nur wirklich frei entscheiden, da müssen schon sehr viele Schritte gemacht werden und eine Menge an Grundwissen über sich und seine Umwelt vorhanden sein. Ich präge maximal meine Umwelt, aber nicht die Gesellschaft :)

Du verwendest hier harte Worte. Ich bin auch jemand, der seine Umwelt permanent hinterfragt, aber ich komme zu anderen Ergebnissen. Jede Form von Erziehung ist eine "Indoktrination". Und dabei passiert folgendes: Die Eltern - oder wer auch immer die Erziehung übernimmt - gibt sein Wissen weiter, wie er oder sie Glücklich geworden ist, einen Platz in der Gesellschaft gefunden hat und die vielleicht unerfüllten Wünsche gleich mit. Das ist ganz unabhängig von der "Leistungsgesellschaft" und den Medien. Die Schule ist auch immer so ein Spannungsfeld: welche Informationen sollen an die nächste Generation weitergegeben werden? Was ist wichtig? Ich sträube mich dagegen, Medien und Schule und Erziehung in einen Topf zu werfen. Das ist oft genug Gegenstand von gegenseitiger Kritik, zumindest habe ich das noch nicht erlebt, dass in "den Medien" und "der Schule" der jeweils andere Part gut weggekommen wäre.

Warum ich "die Medien" schreibe: Bei dem Einblick in die Kreative Branche, den ich als Außenstehender gerade habe, sind mir ein paar Sachen aufgefallen: Zum einen gibt es "das Internet" in seiner unorganisierten Form in dem jeder Schreiben und Verbreiten kann worauf man gerade Lust hat. Und zum Anderen die "etabilierten Medien" in Form von Zeitungen, Radio, Fernsehen. Quasi die traditionellen Top-Down-Medien. Da ist es so, dass die Leute in ihrer eigenen Welt leben. Ebenso wie mitunter aufgrund der Arbeitszeiten etc. Sozialeinrichtungen ihre eigene Welt bilden. Das zieht einen gewissen Typ Mensch an, der darin einen Weg sieht jenseits der Politik im Staat "aufzusteigen", Karriere zu machen und die Geschicke des Landes zu beeinflussen. Das ist an sich noch gar nicht so schlecht. Nur sind die Karrieretypen da mittlerweile komplett abgehoben. Und wenn Stücke über Karriere, Lebensweg, Druck am Arbeitsplatz, etc. geschrieben werden, ist damit die Blase der Medienschaffenden gemeint, nicht unbedingt der Rest der Welt. Und da verlieren einige die Bodenhaftung. Das trifft selbst lokale und regionale Zeitungen.
Karrieristen sind ein Übel für jedes Unternehmen, weil sie nur die eigene Position im Blick haben, nicht das Unternehmen selbst. Egal ob es jetzt die Betroffenen im VW-Dieselskandal, die Chefredakteurin die sich mit Stücken über "Karriere" von der unbezahlten Praktikantin "hochgearbeitet" hat und nun an "Burnout" leidet ist, der Abteilungsleiter einer Gesundheitseinrichtung, der zwar von Behandeln Ahnung hat aber keine von Verwaltung oder der Chef eines Mittelständlers, der sein Produkt nicht kennt.

Nun drifte ich aber ab; Der Punkt ist: Die "Leistungsgesellschaft" ist eine Illusion, die die Medienschaffenden sich selbst erschafft haben. Vielleicht ist das nur mein Eindruck, aber dass ausnahmslos alle aus dem Bekanntenkreis in Firmen arbeiten, für die ein gutes Klima wichtiger ist als "höher, schneller, weiter" lässt mich an dem Begriff zweifeln. Oder sind es alles Ausnahmen?!

Und noch was: Die vollkommen freie Entscheidung ohne Einfluss von Außen halte ich ebenfalls für eine Illusion. Sobald man andere Menschen kennt, werden die ihre Wünsche oder Vorstellungen äußern. Und selbst wenn sie es nicht tun, wird man diese Vorstellungen anhand des Verhaltens und deren Entscheidungen extrahieren. Die freie Entscheidung ist jedoch auch in einem Spannungsfeld immer gegeben. Vor ein paar Jahren gab es in meinem Freundeskreis ein Drama, nachdem ein Kumpel auf eine Kumpeline stand und sie aber auf einmal einen Freund (von außerhalb der Clique) hatte. Er hat "uns" vor die Wahl gestellt "sie oder ich"; Letztlich lief es darauf hinaus, dass sie sich gedacht hat sie hat auf die Spiele keine Lust. Aber wie soll man sich zwischen Freunden entscheiden? Bzw. wenn man mit beiden befreundet bleibt - wen läd man ein?
 
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