Auch wenn wir das Power-Limit nicht angepasst haben, wird das Overclocking Auswirkungen auf die Leistungsaufnahme der ASUS ROG Astral GeForce RTX 5080 OC Edition haben. Daher schauen wir uns diesen Punkt als erstes an:
Werbung
Im Falle von Indiana Jones und der große Kreis und Counter-Strike 2 hat die Karte das Power-Limit bisher nicht ausgeschöpft. Das tut sie aufgrund des Overclockings zwar noch immer nicht, dennoch aber steigt die Leistungsaufnahme um 20 bis 25 W an. Im 3DMark, wo die Auslastung bereits sehr hoch war, liegt das Plus bei nur noch 10 W. Wir erkaufen uns das Overclocking also nicht mit einer exorbitant höheren Leistungsaufnahme.
Neben dem Overclocking eine Rolle spielt das Abstecken des vierten Lüfters und damit eine potentiell niedrigere Lautstärke.
Und tatsächlich können wir die Lautstärke der ASUS ROG Astral GeForce RTX 5080 OC Edition deutlich reduzieren und noch einmal sei darauf verwiesen: Mit einem zusätzlichen Overclocking! Die Karte wird fast unhörbar und ist eine der leisesten, die wir mit dem neuen Testsystem getestet haben.
Weniger schnell drehende Lüfter und ein Overclocking haben aber Auswirkungen auf die Temperaturen, was wir uns als nächstes anschauen wollen:
Die GPU-Temperaturen steigen deutlich an. Wir sprechen in Spielen von etwa 70 °C und in einer synthetischen Volllast von 73,3 °C, sind also noch weit entfernt davon die Hardware zu gefährden oder dergleichen. Die höheren GPU-Temperaturen sind unserer Meinung nach hinzunehmen, wenn man dafür eine deutlich leisere Karte bekommt, die zudem auch noch etwas schneller sein sollte.
Weniger stark steigen die Temperaturen des Speichers an, auch wenn wir diesen um 250 MHz bzw. 2.000 MHz (effektiver Takt) höher takten lassen.