[Sammelthread] Geldanlagen (Der -390% Stammtisch)

Danke alle für den Input.

@Shin Chan Vielen Dank vorab wenn du dir die Mühe machst und mir ein paar Zeilen schreibst

Ich hab eigentlich vor mich ein paar Tage in das Thema einzulesen und dann mal mit ein paar Euros anfangen und damit auch zu lernen.

Bin der Typ, der eigentlich zu viel darüber nachdenkt und dadurch immer unentschlossener wird.

Daher ist der Rat gut, kurz Infos sammeln und dann los legen.

Danke an Alle.

LG

 
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Viel Erfolg, bleib Geduldig & erwarte nicht, dass du morgen schon 'reich' bist.
Und denke auch daran, dass die Boerse keine Einbahnstraße ist.

Heute saehen, in einigen Jahren ernten.
 
Bin der Typ, der eigentlich zu viel darüber nachdenkt und dadurch immer unentschlossener wird.
Hihi, kenn ich auch. Hatte erst den Kommer gelesen, dann das Finanzwesir Buch, dann noch alle möglichen Blogs und leider erst vor einigen Jahren endlich den ersten ETF gekauft. Hatte sicherlich 2-3 Jahre dadurch unnötig vertrödelt.
In kurz: kauf Dir nen MSCI ETF der physisch repliziert, möglichst groß ist und nicht ausschüttet, wenn Du langfristig anlegen möchtest. Macht auch nur langfristig wirklich Sinn (y)

Alles weitere kannste Dir danach noch durch Lesen aneignen ... wobei meist als Ergebnis dann auch nur raus kommt, dass noch ein "Emerging Markets" ETF mit 20% der Gesamtanlage zur potentiellen Ertragssteigerung dazu genommen wird :LOL:
Naja, und wie auch schon geschrieben: 3 Monatsgehälter cash haben (bin selbst die "Paranoia Fraktion" und habe eher 2 Jahresgehälter cash, bzw. in Tagesgeld :rolleyes2:) ist schon gut für's Gemüt und aus meiner Sicht auch sinnvoll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube der größter Irrtum der vorherscht ist das man durch einen ETF Sparplan nicht mehr an sein Geld kommt in einer Notsitutation.
Ähnliches habe ich auch schon beim Bausparvertrag gehört in der Familie.

Ich kann auch ruhiger schlafen wenn ich weiß das Betrag X aufm Konto für alles plötzlich anfallende bereitliegt aber wirklich Sinn macht die gefühlte Sicherheit nicht wirklich.
 
Naja, und wie auch schon geschrieben: 3 Monatsgehälter cash haben (bin selbst die "Paranoia Fraktion" und habe eher 2 Jahresgehälter cash, bzw. in Tagesgeld :rolleyes2:) ist schon gut für's Gemüt und aus meiner Sicht auch sinnvoll.
was ist daran sinnvoll? du bekommst keine rendite und auch noch eins oben drauf wegen inflation
 
Da die Cash-Rücklagen-Debatte hier immer wieder (u.A. von der "Ente mit Hut") aufploppt, erspar ich mir die Argumente diesmal. Lässt sich alles auf den letzten +20 Seiten mehrfach nachlesen :bigok:

Erkenntnis-Shortcut: jeder nach seiner Fasson - das Leben besteht nicht nur aus Rendite, sondern auch aus dem Bedürfnis nach (evtl. auch nur "vermeintlichen") Sicherheiten ...
 
Da die Cash-Rücklagen-Debatte hier immer wieder (u.A. von der "Ente mit Hut") aufploppt, erspar ich mir die Argumente diesmal. Lässt sich alles auf den letzten 20 Seiten mehrfach nachlesen :bigok:

Erkenntnis-Shortcut: jeder nach seiner Fasson - das Leben besteht nicht nur aus Rendite, sondern auch aus Bedürfnis nach (evtl. auch nur "vermeintlichen") Sicherheiten ...
Kann ich ja verstehen, aber 2 Jahresgehälter? Da müsste ich erstmal 3-4 Jahre sparen nur um das zu erreichen.
 
was ist daran sinnvoll? du bekommst keine rendite und auch noch eins oben drauf wegen inflation
Du hast die Opportunitätskosten vergessen.

3- 4 Monatsgehälter sind wichtig falls unvorhersehbare Kosten anfallen. Man will ja sein Investment nicht dafür verwenden.
Manche legen eben deutlich mehr zur Seite, ist eine mentale Geschichte. Wenn du dich besser fühlst mit einer höheren Reserve ist das gut so. Du bist finanziell freier wenn dir dein Arbeitgeber auf den Keks geht z.B.
 
Du hast die Opportunitätskosten vergessen.

3- 4 Monatsgehälter sind wichtig falls unvorhersehbare Kosten anfallen. Man will ja sein Investment nicht dafür verwenden.
Manche legen eben deutlich mehr zur Seite, ist eine mentale Geschichte. Wenn du dich besser fühlst mit einer höheren Reserve ist das gut so
Da stimme ich ja grundsätzlich zu. Wobei die Höhe an den Lebensumständen festgelegt werden sollte.
Jemand mit Immobilie wird mehr zurücklegen wie jemand ohne.

Zumindest in meinen 30 Lebensjahren gab es noch keinen Grund 3-4 Monatsgehälter als Reserve zu haben.

Kann hier jemand aus Erfahrung sprechen wo diese Regel essenziell war?
 
Ich glaube der größter Irrtum der vorherscht ist das man durch einen ETF Sparplan nicht mehr an sein Geld kommt in einer Notsitutation.
Wird einem ja auch gern mal eingetrichtert hier in DE. Grade von vermeintlichen Finanzprofis. Gilt ja auch nicht nur für ETFs sondern auch Aktien und stimmte zu Zeiten vor dem internet ggf. auch. Nur heute, grade bei Neobrokern, ist das halt nicht mehr so. Da dürfte maximal 1 Tag vergehen bis es auf dem Girokonto ist (gut in der Praxis sieht es manchmal etwas länger aus, ich weiß auch grade nicht, ob die EU Richtlinie auch bei Broker Konten greift und da auch gilt, muss binen 24h erledigt sein. Scalable zum Beispiel hält sich bei Überweisungen 3-4 Werktage vor bis das Geld vom Giro auf dem VErrechnungskonto bzw. vice versa ist (hab am We ein Depot dort gemacht, daher aktuell im Kopf.)
 
Kann hier jemand aus Erfahrung sprechen wo diese Regel essenziell war?
Ja. Der Letzte Umzug mit Neueinrichtung und Kram fuer die Bude hat hier sicher 20k verschlungen.
Da bringen mir 3-4 Monatsgehaelter nichts.
 
Deine 'Argumente' stoßen bei mir auf Granit.
Ein Umzug kann auch unvorhersehbar sein.
Und selbst wenn er vorhersehbar war, ich kann nicht kurz mal 20k bei Seite schaffen. Also brauch ich permanent ein Polster um liquiditaet zu gewaehrleisten.

Wenn du deinen OLED bei Bloedimarkt finanzierst ist das OK.
Ich mache das nicht, und fertig.
 
Braucht man Bücher und Blogs, um in einen ETF zu investieren? Breit gefächerten ETF (Vaguard all world, MSCI World, ...) wählen, Sparplan anlegen und fertig. Was lest ihr euch da genau ein? Ernstgemeine Frage!
 
Ich hab eigentlich vor mich ein paar Tage in das Thema einzulesen und dann mal mit ein paar Euros anfangen und damit auch zu lernen.

Bin der Typ, der eigentlich zu viel darüber nachdenkt und dadurch immer unentschlossener wird.

Daher ist der Rat gut, kurz Infos sammeln und dann los legen.

Genauso hab ich dieses Jahr auch angefangen. Nicht lange ueberlegt und einfach mal einen ETF Sparplan eingerichtet. Der lief dann schonmal und ich hab mich weiter damit auseinander gesetzt, paar Monate spaeter dann die ersten Einzelaktien gekauft und in den ETF noch etwas mehr Geld reingesteckt.

Falls du noch Buchempfehlungen moechtest: "Ueber Geld nachdenken" von Nikolaus Braun. Hab ich glaub ich auch hier aus dem Thread.
Geht allgemein um das Thema Geld und welche Beziehung man dazu haben sollte. Fand ich ganz gut und hat mir glaube ich auch etwas geholfen entspannter an das Thema ran zu gehen.
 
@BadSanta
Eigentlich brauchst du den ganzen Kram nicht.
Am Ende des Tages weiß eh niemand 'mehr' als der Rest.

Wichtig ist zu verstehen wie das Produkt funktioniert und was man genau kauft.
Der Rest sich weiterhin damit zu beschaeftigen ist meiner Meinung nach 'Hobby'.

Wenn man durchgestiegen ist was TD/TER/Synthetisch/Replizierend/Ausschuettend/Thess. ist dann hat man eigentlich alle notwendigen Grundlagen.
 
Braucht man Bücher und Blogs, um in einen ETF zu investieren? Breit gefächerten ETF (Vaguard all world, MSCI World, ...) wählen, Sparplan anlegen und fertig. Was lest ihr euch da genau ein? Ernstgemeine Frage!
Sich zu informieren ist schon wichtig, damit man in der Krise souverän agiert weil man das Investment versteht und nicht panisch verkauft weil ein Youtuber oder Forenmitglieder was empfohlen haben.
 
Braucht man Bücher und Blogs,
Nein, die wichtigen Fachbegriffe wie thesaurierend ausschüttend, replizierend, babla gibt einem Wikipedia (zur not eben über Querverweis). Alles darüber hinaus ist mehr oder minder viel glaube, blabla oder vermeintlich gute STrategien. Sprich Meinung. Auch bei Komer und Co. Mit Erklärungen der Fachbegriffen und beispielhaften Darstellungen füllt man sicher kein Buch (und shcon gar nicht mehrere).

weil man das Investment versteht und nicht panisch verkauft weil ein Youtuber oder Forenmitglieder was empfohlen haben.
Dazu brauchst du ein Buch um dir das klar zu machen? ^^
 
Wird einem ja auch gern mal eingetrichtert hier in DE. Grade von vermeintlichen Finanzprofis. Gilt ja auch nicht nur für ETFs sondern auch Aktien und stimmte zu Zeiten vor dem internet ggf. auch. Nur heute, grade bei Neobrokern, ist das halt nicht mehr so. Da dürfte maximal 1 Tag vergehen bis es auf dem Girokonto ist (gut in der Praxis sieht es manchmal etwas länger aus, ich weiß auch grade nicht, ob die EU Richtlinie auch bei Broker Konten greift und da auch gilt, muss binen 24h erledigt sein. Scalable zum Beispiel hält sich bei Überweisungen 3-4 Werktage vor bis das Geld vom Giro auf dem VErrechnungskonto bzw. vice versa ist (hab am We ein Depot dort gemacht, daher aktuell im Kopf.)
Also hab die Tage ja ein paar Biontech Aktien verkauft und das Geld war am selben Tag kurze Zeit später bei mir auf dem Konto (Ing Diba).

Zum Thema Geld in Reserve, es hängt von der familiären Situation ab.
Ein Single kann seine zu erwartenden Ausgaben besser planen als ein alleinverdienender Familienvater:innen ^^ mit 3 Kids und nem Partner.

Es reicht schon die Geburt eines Kindes um das finanzielle Polster zu sprengen, Kind braucht zeitintensive Betreuung, beide Eltern in Elternzeit für 12 Monate und man ist über jeden € froh auf das man Zugriff hat.
Mein Kumpel rechnet fest mit Elterngeld da er ohne sich keine zweimonatige Elternzeit leisten kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht dabei eher darum, dass man nicht im denkbar schlechtesten Zeitpunkt verkaufen muss, um wieder an Geld zu kommen. Wenn man im März letzten Jahres zum Beispiel Geld gebraucht hätte und verkaufen hätte müssen, wäre das denkbar ungünstig gewesen. Daher eher 3+ Monatsausgaben auf der Seite haben, dann kann man normalerweise gut schlafen und muss nicht für jede Kleinigkeit sein Konto überziehen. Mag aus Renditesicht nicht ideal sein, das Leben besteht aber aus mehr als Rendite. Sonst würden alle in WGs wohnen und Dacia fahren.
 
@Fabian2602
"Kann ich ja verstehen, aber 2 Jahresgehälter? Da müsste ich erstmal 3-4 Jahre sparen nur um das zu erreichen."

Ja, ist dann sicherlich ne andere Ausgangslage als bei mir. Sage auch nicht, dass es für alle sinnvoll wäre ... daher ja auch der Shortcut vorhin: jeder nach seiner Fasson :d
Ich habe seit 20 Jahren (Mitte November war tatsächlich 20jähriges Firmenjubiläum :banana: ich glaub's selbst noch gar nicht & hab's prompt verpasst 😅) ein ziemlich erfolgreiches Online-Marketing Business :hmm:

Sprich, für meine Cash-Rücklage brauchte ich nie extra sparen, dass ist schon lange "einfach da", bzw. im Verhältnis zum Rest aller Anlagen Teil einer "normal verteilten", bzw. diversifizierten Anlagestrategie :cool:

Bei mir kommt auch gerne mal eine mittlere bis höhere 5stellige Steuernachzahlung ... da beruhigt ein dickeres privates Cashpolster (um ggfls. umzuschichten) schon, falls direkt davor vom Firmenkonto gerade schon viel investiert wurde ...

Nachtrag: und falls ich länger und schwer erkranke, fängt mich kein Sozialsystem auf. Dann ist auch prima, keine langfristigen Anlagen auflösen zu müssen, um den Lebensstandard halten zu können, bzw. auch unkalkulierbare Zusatzkosten einer Erkrankung abzufangen ..
 
Zuletzt bearbeitet:
Sparpläne ausgeführt und Aufkleber ins Sammelalbum geklebt (Portfolio Performance) :d <3
 
Sparpläne ausgeführt und Aufkleber ins Sammelalbum geklebt (Portfolio Performance) :d <3

Meines ist gefühlt bald voll :fresse: Ich nutz das zur Dokumentation jeglicher Umsätze und öffnen dauert immer länger.
 
Ich hab beruflich seit 6,5 Jahren fast ausschließlich mit Netapp zu tun, solides Unternehmen, das erkannt hat, dass es sein Geschäftsmodell mehr in Richtung Cloud ausrichten muss, um in den nächsten Jahren nicht bedeutungslos zu werden. (y)
 
Na dann, Heute hat der SAP Chef im handelsblatt ja verlauten lassen, dass er sich sicher ist, dass SAP langfristig eines der größten Cloudunternehmen der Welt sein wird. ^^ Sollte man direkt SAP kaufen wenn der Chef von SAP sich so über seine eigenen Wünsche und Pläne sicher ist. =D
 
Braucht man Bücher und Blogs, um in einen ETF zu investieren? Breit gefächerten ETF (Vanguard all world, MSCI World, ...) wählen, Sparplan anlegen und fertig. Was lest ihr euch da genau ein? Ernstgemeine Frage!

Ich denke mal, es geht bei solchen Fragen um die finanzielle Planung allgemein.
Die Hürde, überhaupt anzufangen, ist doch oft höher als man denkt, weil früher vieles z.B. von den Eltern abgenommen wurde oder überhaupt jetzt erst einmal durch den ersten Job Geld da ist, welches angelegt/gespart/investiert werden kann.
Ansonsten wurden die wichtigsten Schritte ja schon genannt: ein paar tausend Euro auf die hohe Kante legen (z.B. Tagesgeld), kostenloses Depot eröffnen und dann einen breit gestreuten Weltindex monatlich besparen.
Zusätzlich sollte man sich auch Gedanken um sein Konsumverhalten machen und unnötige Ausgaben eliminieren.
 
Genau, einfach anfangen. Ich habe im Dezember 2020 einen ETF-Sparplan mit monatlichen 50 Euro begonnen. So war zumindest der Plan. Und nun ist in diesem ETF eine mittlere 5-stellige Summe investiert. Natürlich sind das nicht Gewinne, sondern ich bin schlicht und einfach der Sucht nicht mehr entkommen :d
 
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