TEST

NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop im Test

Fokus auf Effizienz und MFG

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Nachdem man die ersten Notebooks mit mobiler GeForce-RTX-50-Grafik seit ein paar Tagen vorbestellen konnte, sollen die ersten Geräte mit NVIDIA GeForce RTX 5090 und GeForce RTX 5080 Laptop ab kommendem Montag endlich ausgeliefert werden. Pünktlich zum Marktstart konnten wir dem neuen mobilen Flaggschiff kräftig auf den Zahn fühlen und dieses in Verbindung mit einem Razer Blade 16 (2025) testen. Wie sich NVIDIAs neue mobile GeForce-Generation im Alltag schlägt, das erfährt man in diesem Hardwareluxx-Artikel auf den nachfolgenden Seiten.

Anmerkung: NVIDIA hat deutschlandweit ausschließlich das Razer Blade 16 (2025) gesampelt und damit ein Notebook, welches seinen Fokus auf ein besonders schlankes Gehäuse gelegt hat, womit die NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop im Gegensatz zu unserem Vergleichsgerät aus dem Vorjahr nicht die vollständige Leistung entfalten kann. 

Ende Januar brachte NVIDIA die ersten Desktop-Grafikkarten auf Basis seiner neuen Blackwell-Architektur in den Handel. Der Ansturm war groß, zeitweise waren die Karten für den Desktop kaum bis gar nicht erhältlich oder nur zu deutlich teureren Preisen verfügbar. Inzwischen wurde die GeForce-RTX-50-Generation kontinuierlich nach unten hin abgerundet und deckt die verschiedensten Preis- und Leistungsklassen ab. Mit dem morgigen Tag wagt NVIDIA den nächsten folgerichtigen Schritt und bringt die Chips ins Notebook. Damit wird etwas mehr als zwei Jahre nach der GeForce-RTX-40-Familie die nächste Generation eingeläutet. 

Zum Start der Serie wird NVIDIA zunächst die beiden Spitzenmodelle mobil machen und damit die GeForce RTX 5090 Laptop und GeForce RTX 5080 Laptop verfügbar machen. Die Eckdaten der kleineren Modelle sind längst bekannt und sollen in wenigen Wochen folgen. Geplant sind zunächst eine NVIDIA GeForce RTX 5070 und GeForce RTX 5070 Ti Laptop, welche mit Blick auf die Anzahl der Shadereinheiten und dem Speicherausbau Abstriche machen müssen, dafür günstigere und kompaktere Geräte erlauben. Die Feature-Highlights wie DLSS 4 samt Multi Frame Generation oder die neuen Max-Q-Verbesserungen werden aber auch sie vollumfänglich erhalten. 

Die ersten Geräte namhafter Hersteller – wie Acer, Alienware, Gigabyte, MSI oder Lenovo – wurden bereits zur CES 2025 zu Beginn des Jahres angekündigt und sollen teilweise ab dem 31. März 2025 ausgeliefert werden. 

Gegenüber der Vorgänger-Generation, die über zwei Jahre am Markt Bestand hatte, soll die GeForce-RTX-50-Familie wieder einmal mehr bei der Leistung und Energieeffizienz neue Maßstäbe setzen und die Messlatte für die Konkurrenz, die es gerade in diesem Segment doch ziemlich schwer hat, weiter nach oben setzen. NVIDIA verspricht die maximale AI-Performance, eine um den Faktor 2 bessere Gaming-Leistung und 40 % mehr Power beim Video-Editing oder der Laufleistung im Akku-Betrieb. Konkret will man die Leistung einer NVIDIA GeForce RTX 4090 Laptop mit der halben Leistungsaufnahme erreichen können. Gegenüber der GeForce RTX 3080 Ti aus dem Jahr 2021 soll die native Gaming-Leistung doppelt so schnell sein, mit DLSS sogar um das sechsfache darüber liegen.

Tatsächlich dürften diese Werte durch die technischen Verbesserungen innerhalb der Blackwell-Architektur erreicht worden sein, vor allem aber mit Technologien wie DLSS 4, Multi Frame Generation, Ray Reconstruction und Max-Q, wobei bestehende Techniken wie Resizable BAR, Dynamic Boost, Battery Boost oder der Whisper Mode natürlich weiterhin zum Standard-Repertoire der neuen Mobile-Chips gehören.

Wie schon bei der Vorgänger-Generation wird die neue Serie von einem 90er-Modell angeführt, um die Power im Notebook deutlich zu machen. Gegenüber dem Desktop wird man allerdings eine Modellstufe niedriger ansetzen und geringere Taktraten in Kauf nehmen müssen. Die Zahl der Shadereinheiten steigt bei der NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop von ehemals 9.827 auf nun 10.496 ALUs, der Videospeicher umfasst üppige 24 GB anstatt 16 GB wie beim bisher amtierenden Spitzenmodell. Dieser bindet weiterhin über ein 256-Bit-Interface an, setzt sich nun jedoch aus schnellen und effizienten GDDR7-Chips zusammen. Damit soll ein Spielen selbst in den höchsten Grafikeinstellungen und Auflösungen problemlos möglich sein. Darunter positioniert NVIDIA die GeForce RTX 5080 Laptop mit 7.680 ALUs und 16 GB VRAM. 

In ein paar Tagen werden dann die NVIDIA GeForce RTX 5070 Ti und GeForce RTX 5070 Laptop folgen, die mit 5.888 und 4.608 Shadereinheiten etwas weiter beschnitten sein werden und mit 12 oder 8 GB GDDR7-Speicher auskommen werden müssen, die über einen 192 bzw. 128 Bit breiten Datenbus an die Blackwell-GPU angeschlossen werden. 

Nicht weiter nach oben geht es bei allen Chips bei den TGPs: Je nach Ableger werden diese weiterhin mit bis zu 150 W konfiguriert, wobei sie teilweise bis zu 25 W über einen dynamischen Boost zuschalten können. Um auch schlanke und kompakte Geräte möglich zu machen, erlaubt NVIDIA weiterhin eine recht große Range. Das Spitzenmodell darf von den OEMs im Bereich von 95 bis 150 W konfiguriert werden, bei der kleineren GeForce RTX 5080 Laptop darf es 15 W weiter nach unten gehen. Bei den beiden bisherigen Einsteigermodellen sind Ranges von 60 bis 115 und 50 bis 100 W möglich.

Gegenüberstellung der GPUs
Modell ArchitekturShadereinheiten Speicher TGP
GeForce RTX 5090 Laptop Blackwell10.496 24 GB GDDR7
256 Bit
95 - 150 W
GeForce RTX 4090 Laptop Ada Lovelace9.728 16 GB GDDR6
256 Bit
80 - 150 W
GeForce RTX 5080 Laptop Blackwell7.680 16 GB GDDR7
256 Bit
60 - 150 W
GeForce RTX 4080 Laptop Ada Lovelace7.424 12 GB GDDR6
192 Bit
60 - 150 W
GeForce RTX 5070 Ti Laptop Blackwell5.888 12 GB GDDR7
192 Bit
60 - 115 W
GeForce RTX 5070 Laptop Blackwell4.608 8 GB GDDR7
128 Bit
50 - 100 W
GeForce RTX 4070 Laptop Ada Lovelace4.608 8 GB GDDR6
128 Bit
35 - 115 W
GeForce RTX 4060 Laptop Ada Lovelace3.072 8 GB GDDR6
128 Bit
35 - 115 W
GeForce RTX 4050 Laptop Ada Lovelace2.560 6 GB GDDR6
96 Bit
35 - 115 W

Das alles wird jedoch seinen Preis haben: Die ersten Flaggschiff-Notebooks mit GeForce RTX 5090 Laptop sollen ab dem 31. März zu Preisen ab 2.899 US-Dollar starten, Geräte mit kleinerer GeForce RTX 5080 werden mindestens 2.199 US-Dollar kosten. Im April sollen die ersten Geräte mit GeForce RTX 5070 Ti zu Preisen ab 1.599 US-Dollar und mit GeForce RTX 5070 ab 1.299 US-Dollar verfügbar sein. Damit geht es bei den Einstiegspreisen erneut deutlich oben, die Spitzenmodelle werden weiterhin an der 5.000- oder gar 6.000-Euro-Marke knacken. 

Wie sich die NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop im Praxis- und Spielealltag schlägt, das durften wir in den letzten Tagen in einem Razer Blade 16 (2025) mit AMD Ryzen AI 9 HX 370, 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher und 2 TB NVMe-SSD sowie einem hochauflösenden QHD+-Panel ausprobieren. 

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