[Sammelthread] Studenten unter sich

Also ich weis ja nicht wie du auf sowas kommst...aber ich keine keinen Studenten aus einem Ingenieursstudium oder Naturwissenschaftler der zur Vorlesung geht und sich dann hinsetzt und sagt: nächste Woche schreibe ich Prüfung mit 1 ohne dafür zu lernen.
Und bei Medizinstudenten wird das wohl auch nicht so sein.;)

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Ich sage nicht lernen, ich sage "arbeiten" zwischendrin. Man hat als Geisteswissenschaftler diverse Hausarbeiten zu gleichen Deadlines. Da muss man konsistent übers Semester dran sitzen.
Und dafür sind freie Tage quasi ein muss. Für Klausuren lernen kommt da nochmal extra.
 
Jetzt fühle ich mich schlecht, wenn alle ihren Stundenplan offenbaren.

Stundenplan.png

Dienstag habe ich von 10 - 11.30 noch ein Labor, ist nur nicht eingetragen. Labore sind Pflicht, Vorlesung und Übung sind freiwillig.
Ich schreibe außer in Programmierung und Modellierung nur Hausarbeiten. Studienfach Medieninformatik; Schwerpunkt Programmierung. :wink:

Ein Bekannter vom Maschinenbau-Studiengang hat immer von 8:15 - 17 Uhr außer Freitags, zwei weitere Bekannte aus der Verfahrenstechnik haben es ähnlich wie der Maschinenbau-Student erwischt; nur den Mittwoch frei.
 
Du hast ja nicht immer Sa und So diese Fächer. "Kreativitätsdenken". Hört sich an wie das Zeug, was eine Professorin immer gepredigt hat. "Leute, ihr müsst kreativer denken".
 
Wenn ich das richtig sehe sind das am Samstag und Sonntag einmalige Veranstaltungen.

Und das am Freitag auch. :hmm: Dann sieht das doch ziemlich entspannt aus.
 
stundenplan.jpeg
Bei mir sieht es egtl. ganz human aus. Wobei das Tutorium, dass ich gebe, extrem viel Zeit verschlingt. Da brauch ich derzeit für die Korrektur der Übungsblätter ~8h und dann kommen noch die eigenen Übungsblätter hinzu, die nochmal jeweils ~10h benötigen.

Offiziell erhalte ich dafür 43CP.
 
Leute, die nichts technisches machen und offiziell freie Tage haben - das heisst aber nicht dass die dann nichts tun müssen. Man muss so dermaßen viel Zeugs lesen, Sprachen pauken, Hausarbeiten schreiben (etwas, was die meisten Techniker und Mediziner NIE müssen, und wenn nicht auf dem Niveau.. 5 Seiten hier-und-da und nix akademisch recherchiert etc.)

Und da ist es enorm praktisch, wenn man mal zwischendurch einen Tag frei hat und sich in er Bibliothek eingraben kann

Schonmal ein Laborpraktikum gehabt? Ok, man recherchiert nicht so viel, weil man die Daten selbst produziert und auswertet (dennoch muss man die vorangestellte Theorie und Auswertungsmethoden mit Papern / Büchern belegen), aber wir haben da tlw. 30 Seiten Text / Auswertungsrechnung + 20 Seiten Anhang an Plots, Tabellen etc. in 3 Tagen produziert. Auch Nawi / Technik Studiengänge schreiben längere Sachen. Wenn du richtig gut bist, kannst du während dem Studium auch schonmal mit Paper veröffentlichen anfangen.

Ich lese öfter mal für Freunde in geisteswissenschaftlichen Studiengängen Hausarbeiten und co. Probe. Hin und wieder ist was Anspruchsvolles dabei, aber die meiste Zeit ist es viel hohles Gelaber. Am schlimmsten sind die Bildungswissenschaften, letzte Woche hab ich 20 Seiten darüber gelesen, dass man als Lehrer komplizierte Sachverhalte für die Schüler in kleine Häppchen zerlegen muss, ohne dass man dabei zu viel Inhalt verliert.

Dabei ging es nicht darum, WIE man es zerlegt, nur darum DAS man es eben so zerlegen soll und nicht nur drauf achtet es möglichst einfach für die Schüler zu machen aber bitte auch nicht nur den Inhalt komprimiert, weil man dann die Schüler überfordert. Ich will das jetzt nicht in den Dreck ziehen, aber irgendwie ist es echt ein bisschen stumpf, damit 20 Seiten zu füllen.
 
Wenn die Dozenten so abartige Seitenzahlen verlangen.. was willst du da als Student groß machen?
 
Ich sag ja nicht, dass der Student schuld ist. Da ist dann im Lehrplan / beim Dozent was falsch.
 
Ich hab auch einen Tag frei:
Montag: Frei
Dienstag: 9 - 11:30 Uhr
Mittwoch: 8 - 17:15 Uhr
Donnerstag: 11:30 - 19 Uhr
Freitag: 9:45 - 19 Uhr

Ist jeweils durchgehend, nur 1 Stunde Mittagspause dazwischen.
Ich hätte lieber am Montag und Dienstag noch ein paar Vorlesungen und dafür nicht immer so lange, die Konzentration haut leider immer schon früher ab:fresse:
 
Was studiert ihr eig. so?

Ich studiere LRT und hab net viel Freizeit :(
 
Ich bin jetzt im dritten Semester Geoinformatik und Satellitenpositionierung. Davor hatte ich mal einen Abstecher in die E-Technik gemacht, hat mir aber nicht gefallen.
Stundenplan häng ich mal mit dran, wenn es gerade diskutiert wird. Die Übung am Mittwoch ist im 3-Wochen Rythmus. Die Veranstaltung am Freitag findet scheinbar auch nur zweimal dieses Semester statt. Auf den ersten Blick also recht entspannt, hab aber etwa 17-20 Studienarbeiten (Programmieren/Messungen) abzugeben.
vepe8e4e.jpg
 
Okay, wir müssen pro Semester immer jeweils 6 Klausuren schreiben, haben dann meist innerhalb des Semesters Praktika, wofür wir auch einige Sachen abgeben müssen.
Dazu kommt eben noch der Stundenplan der ganz gut gefüllt ist.
 
Da ist mein Studium gerade echt gechillt. Keine Vorlesungen und Klausuren mehr :fresse:
 
Schonmal ein Laborpraktikum gehabt? Ok, man recherchiert nicht so viel, weil man die Daten selbst produziert und auswertet (dennoch muss man die vorangestellte Theorie und Auswertungsmethoden mit Papern / Büchern belegen), aber wir haben da tlw. 30 Seiten Text / Auswertungsrechnung + 20 Seiten Anhang an Plots, Tabellen etc. in 3 Tagen produziert. Auch Nawi / Technik Studiengänge schreiben längere Sachen. Wenn du richtig gut bist, kannst du während dem Studium auch schonmal mit Paper veröffentlichen anfangen.

Ja wenn es denn brauchbare Fakten gibt! :fresse: Ich würde durchaus sagen, dass es manchmal schwieriger ist so "hohles" Gelaber zu produzieren, statt mit Fakten einen Sachverhalt aufzuschreiben.

Ich lese öfter mal für Freunde in geisteswissenschaftlichen Studiengängen Hausarbeiten und co. Probe. Hin und wieder ist was Anspruchsvolles dabei, aber die meiste Zeit ist es viel hohles Gelaber. Am schlimmsten sind die Bildungswissenschaften, letzte Woche hab ich 20 Seiten darüber gelesen, dass man als Lehrer komplizierte Sachverhalte für die Schüler in kleine Häppchen zerlegen muss, ohne dass man dabei zu viel Inhalt verliert.
Dabei ging es nicht darum, WIE man es zerlegt, nur darum DAS man es eben so zerlegen soll und nicht nur drauf achtet es möglichst einfach für die Schüler zu machen aber bitte auch nicht nur den Inhalt komprimiert, weil man dann die Schüler überfordert. Ich will das jetzt nicht in den Dreck ziehen, aber irgendwie ist es echt ein bisschen stumpf, damit 20 Seiten zu füllen.

Bildungswissenschaften? Ist das sowas wie Erziehungswissenschaften? Das wären bei mir die Vögel, die in Stuhlkreisen gesessen haben und ihre Stimmung auf einem Blatt Papier ausdrücken mussten - ein großer Smiley mit Textmarker auf Rosa Löschpapier war dann die Krönung der Veranstaltung :stupid: So hat mir das jdf. jemand aus den Sozialwissenschaften erzählt - und sogar ihr war das zu dämlich :fresse:

Und zum Thema Stundenplan - also im SS12 - das war mein zweites Semester - da hatte ich so einen Stundenplan:
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@GreenStorm: Bildungswissenschaften beschäftigen sich halt mit Bildungstheorie :d, wie eben mein Beispiel zur Stoffaufbereitung für Schüler. Hören (größtenteils) nur Lehramtler, und selbst die finden es meist zum kotzen.
 
Wie ist eig. der Frauenanteil bei euch so? :d

Bei uns leider seeehr wenig :(
 
Was für Dinger? :d ... :(

Ich glaube, bei uns gibt es ca. 3 oder 4 zzgl. der Chinesinnen und ein paar Afrikanerinnen, die den Schnitt etwas anheben.
 
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irgendwo zwischen 60 und 70% Frauen - auf insgesamt ~250 bezogen, typisches Medizinerproblem :d
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei uns kamen auf 180 Studienanfänger im Bachelor genau fünf Frauen - davon eine, die gleich bei der ersten Fete mit dem Tutor losgezogen ist und vier, die man mit anderer Kleidung auch für Jungs hätte halten können.
 
Langsam komm ich mir echt alt vor wenn ich hier lese 3. Semester und co.

Ich bin jetzt im 7. Medizin (3. Klinisches) und hab damit genau die Hälfte des gesamten Studiums, bzw 2/3 wenn man das Praktische Jahr rausnimmt.

Muss mir demnächst mal eine aus dem 1. Semester schnappen, die sind so süß. :d
 
Und willig, wenn ich an die Medizinerinnen bei mir in Marburg denke o_O
Kleiderkette auf dem Marktplatz morgens um 11 in der Erstiwoche? Kein Problem :fresse:
 
Mach ich auch. Aber es gibt ja zum Glück noch genug andere Studiengänge.

Ist auch echt nicht verkehrt wenn der eigene Studiengang nicht so toll ist (was Frauen angeht), je nachdem wie groß er ist. Nur ein paar Leute und dann muss man jeden Tag eine sehen mit der man mal was hatte. Nervt auch... :d
 
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