Gehäuse und Verarbeitungsqualität
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Optisch hinterlässt der 32-Zöller einen gefälligen Eindruck. Samsung verzichtet auf größere Experimente und setzt auf eine Mischung aus Schwarz und Silber. Gerade dann, wenn der Monitor vor einer Wand steht, fällt das Gaming-Flair so minimal aus – mehr muss es für viele Nutzer aber eben auch nicht sein.
Das Panel steckt bei diesem Modell hinter einer dreiseitigen Edge-to-Edge-Abdeckung. Allerdings fällt der untere Rahmen bei diesem Modell extrem schmal aus und wurde optisch so integriert, dass man meinen könnte, es gäbe eine vollständige Abdeckung. Für das Logo bleibt so kein Platz mehr, es wandert zentral unter den Rahmen. Multimonitor-Setups können so einfach umgesetzt werden.
Bei einem seitlichen Blick hat der G80SD die schlanke Silhouette, die viele aktuelle OLED-Monitore bieten.
Der Standfuß passt gut zur generellen Gestaltung des Geräts, auch hier gibt es also keine extrovertierten Versuche, das Gerät nach Gaming aussehen zu lassen. Der Fuß aus Aluminium fällt zudem recht massiv aus und garantiert so einen sicheren Stand. Darüber hinaus ist die Aufhängung recht stabil, sodass das Panel bei Eingaben nicht mitschwingt.
Die Rückseite ist vollständig in Silber gehalten und passt gut zur restlichen Erscheinung. Hier fällt auf, dass Samsung eine recht organische Optik wählt. Das gefällt. Rund um die Aufhängung wurde eine RGB-Beleuchtung integriert, etwas Gaming-Flair muss schließlich doch sein. Leider kann die Beleuchtung nicht in ein größeres Setup eingebunden werden.
Die Verarbeitungsqualität befindet sich auf einem sehr hohen Niveau. Alle Spaltmaße sind gleichmäßig ausgeführt und störende Kanten gibt es nicht.
Das Anschlusspanel
Samsung verbaut kein gewinkeltes Anschlusspanel. Kabel können damit besonders einfach angeschlossen werden, dafür bleibt die optisch ansprechende Kabelführung etwas auf der Strecke.
Anschlusstechnisch macht sich die preisliche Einordnung bemerkbar. Mit zwei HDMI-2.1-Schnittstellen und einem DisplayPort 1.4 wird die für diese Generation übliche Kombination geboten. Dazu gibt es zwei USB-Typ-A- und eine -Typ-B-Schnittstelle. Gerade hier hätten wir uns mehr gewünscht, wie zusätzliche Buchsen, generell USB Typ-C oder seitlich positionierte Schnittstellen, die schnell erreichbar wären.
Samsung setzt auf ein externes Netzteil, was gerade bei OLED-Geräten zu begrüßen ist, da es so keine weitere Wärmequelle im Gerät gibt.