Subjektive Beurteilung und Features
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Im OSD-Bereich sind wir bereits darauf eingegangen: Damit die volle Performance des Geräts genutzt werden kann, muss im OSD zwingend in den Gaming-Modus geschaltet werden, ansonsten stehen lediglich 120 Hz zur Verfügung.
Über die eigentliche Gaming-Performance muss man bei dieser Art von Panels eigentlich nicht mehr viel sagen, denn die Bildqualität beim Spielen ist schlicht überragend. Die OLED-Technik sorgt für extrem kurze Reaktionszeiten, die maximale Wiederholfrequenz liegt bei diesem Modell bei 240 Hz. Zusammen resultiert das in einer sehr klaren und direkten Wiedergabe, wie man sie sich vor noch gar nicht allzu langer Zeit nur wünschen konnte. Um die Vorteile auf der ganzen Linie nutzen zu können, sollte aber eine starke Grafikkarte im System stecken.
Zu einem noch schnelleren Panel müssen im Grunde genommen nur noch Performance-orientierte Spieler greifen. Die QHD-Panels mit 360 Hz und die für den Sommer angekündigten 500-Hz-Panels mit QD-OLED-Technik wären für diese Zielgruppe einen Blick Wert, sind aber doch speziellere Lösungen als ein 32-Zöller mit UHD-Auflösung.
Lediglich mit leichten Flicker-Effekten hat bauart-bedingt auch dieses Gerät zu kämpfen. Diese treten auf, wenn es schnell zu großen Unterschieden bei den FPS kommt.
Um zerrissene Bilder muss man sich beim G80SD keine Gedanken machen, denn der 32-Zöller unterstützt AMD FreeSync Premium Pro und ist NVIDIA G-Sync Compatible zertifiziert. Beide Techniken arbeiten in einem Spektrum von 48 bis 240 Hz.
Wie aktuell üblich, bietet auch Samsung verschiedene Gaming-Funktionen an, setzt hier jedoch primär auf gängige Lösungen wie die Einblendung eines Fadenkreuzes oder einen FPS-Counter.
Messung: Reaktionszeit (Beta)
Auf die Testmethodik sind wir bereits auf Seite 5 genauer eingegangen. An dieser Stelle dennoch ein Hinweis: Aktuelle OLED-Panels sind so schnell, dass Messungen der Reaktionszeit unserer Meinung nach im Grunde nicht mehr sinnvoll sind, denn eine Schlierenbildung ist selbst bei "langsamen" OLEDs nicht mehr zu erkennen.
Daher führen wir unsere OSRTT-Ergebnisse nur der Vollständigkeit halber an.
Für die Reaktionszeit messen wir die bekannten, sehr kurzen 0,66 ms, die gleichzeitig die Grenze unseres Messgerätes darstellen. Der RGB-Overshot fällt mit einem Wert von 2,1 minimal höher aus, als wir es zuletzt häufiger gesehen haben. Auf das VRR wirkt sich das praktisch nicht aus, mit einem Wert von 88,72 sehen wir noch immer ein sehr gutes Ergebnis.