TEST

Samsung Odyssey G8 G80SD im Test

240 Hz schneller QD-OLED mit mattem Coating - Leistungsaufnahme, Lautstärke, OLED-Care

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Leistungsaufnahme

Stromverbrauch

Watt
weniger ist besser

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Den Stromverbrauch ermitteln wir bei allen Monitoren bei einer Leuchtdichte von 150 cd/m².

Es sollte niemanden überraschen, der in letzter Zeit einen unserer QD-OLED-Tests gelesen hat: Ein Verbrauchswunder ist mit Blick auf die technischen Grundlagen nicht zu erwarten. Tatsächlich erweist sich der 32-Zöller sogar als noch verschwenderischer als andere Testgeräte. Die Unterschiede liegen allerdings in einem Bereich, der keinen allzu großen Ausschlag geben sollte. WOLED-Geräte mit LG-Panel erweisen sich in unseren Tests als sparsamer.

Generell gilt: Wer ein OLED-Gerät nicht nur zum Gaming verwendet, ist gut damit beraten, Dark-Themes und ähnliches zu verwenden, denn so kann der Stromverbrauch massiv gesenkt werden.

Lautstärke

Samsung setzt auf eine passive Kühlung. Da es darüber hinaus kein Spulenfiepen gibt, ist der Monitor im Betrieb als lautlos anzusehen.

Passive Kühllösungen dominieren bei den aktuellen QD-OLED-Modellen, der Alienware AW3225QF – übrigens das bislang einzige Curved-Modell in der Größe – nutzt eine aktive Kühlung. Grundlegend ist eine passive Kühlung zu bevorzugen – auch dann, wenn die Kühlung wie bei Alienware extrem leise arbeitet, wie sich ein Lüfter auf die lange Sicht verhält, ist immer schwer vorherzusagen.

OLED-Schutzvorrichtung

Während Hersteller wie MSI, ASUS oder zuletzt AOC zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten der OLED-Schutzvorrichtungen in ihr OSD integrieren, sieht das bei Samsung anders aus. Im OSD sind lediglich die Aspekte "Adjust Logo Brightness" und "Pixel Refresh" zu finden. 

Wie unsere späteren Messungen zeigen, besitzt das Panel eine stabile Leuchtkraft, unabhängig des APL-Anteils. Wie üblich haben wir darüber hinaus möglichst praxisnah untersucht, ob Samsung eine Logo-Detection integriert. Dazu haben wir das Gerät auf 200 cd/m² bei 10 % APL eingestellt. Im Anschluss haben wir vollflächig ein Explorer-Fenster mit verschiedenen Icongrößen geöffnet. Diese werden oftmals als Logos erkannt, was sich auf die Helligkeit eines OLED-Panels auswirken kann. 

In unseren Messungen gab es Helligkeitsschwankungen, die gerade einmal im Bereich von 2 bis 3 cd/m² lagen, wenn im OSD Logo-Brightness auf "Off" steht. Auf dem Level "Low" sinkt die Helligkeit erst einmal auf 191 cd/m², ohne dass sich überhaupt etwas ändert. Sobald das System Symbole im Explorer erkennt, sinkt die Helligkeit auf 153,5 cd/m², im Gegensatz zu anderen Systemen macht Samsungs Umsetzung keinen Unterschied zwischen den Symbolgrößen. Im Setting "High" bleibt die Grundhelligkeit bei 191,5 cd/m². Sobald Symbole erkannt werden, landet man nun bei rund 135 cd/m², es kommt also zu einer deutlich sichtbaren Anpassung. 

Der Pixel-Refresh wird nach einem festen Zeitraum durchgeführt und offenbar nicht dann, wenn der Monitor in den Stand-by geht. So überraschte uns der 32-Zöller einmal kurz nach dem Start des Systems mit der Meldung, dass nun eine Screen Optimization durchgeführt werden müsse, die rund zehn Minuten dauert. Die Meldung ließ sich nicht entfernen.

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